C O N C O R D I A W I E M E L H A U S E N 0 8 / 1 0 e. V.
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Pinnwand 2022

05.2022: BSV Schüren I – CW I, Endstand 5:0

Concordia Wiemelhausen verlor am 15.05. das Abstiegsduell beim unmittelbaren Konkurrenten BSV Schüren deutlich mit 0:5. Bereits nach elf Minuten lag die Elf von Trainer Jens Grembowietz mit 0:2 in Rückstand.

 

„Dabei hätten wir in den ersten fünf Minuten selbst zwei, drei Tore schießen können. Schüren war anfangs nicht auf dem Platz“, verstand Grembowietz zunächst die Welt nicht mehr. Tim Wasserloos und Moritz Amediek ließen aber klare Chancen liegen. Nach einem Freistoß und einem Eckball hieß es aus Wiemelhauser Sicht auf einmal 0:2. Was dann in den nächsten 30 Minuten geschah, fasste der Coach wie folgt zusammen: „Das war richtiger Käse. Wir sind der Musik nur hinterhergelaufen, haben keine Zweikämpfe angenommen. Das war kein Abstiegskampf. Das war mehr Abstieg als Kampf“. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel übernahm Wiemelhausen dann urplötzlich wieder die Initiative, der Anschlusstreffer wollte aber nicht gelingen.

 

Nach der Pause hatte Wiemelhausen dann erneut Möglichkeiten zurück ins Match zu finden. Robin Wolters, Moritz Amediek, Julian Dirks oder Murat Berberoglu trafen in aussichtsreicher Position jedoch falsche Entscheidungen oder agierten zu hektisch. Mit dem dritten Treffer der Gastgeber brachen dann auch mental die Dämme. Als Robin Fechner versuchte, einen Amediek-Fehler auszumerzen, kam der Innenverteidiger einen Schritt zu spät und sah aufgrund einer Notbremse die Rote Karte.

 

Das Beste am Spieltag für Wiemelhausen ist noch die Tatsache, dass die Rot-Weißen noch drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben. „Wir dürfen jetzt nichts Schönreden, dürfen aber auch nicht in Panik verfallen. Wir haben den Klassenerhalt weiterhin in eigener Hand“, fordert Grembowietz. (Text Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Reiß, Fechner, Tüysüz, Kern – Aksu – Fenu (46. Berberoglu), Cosgun (64. Dirks) – Wolters (73. Haarmann), Wasserloos, Amediek (73. Franke).

 

Tore: 1:0 (7.), 2:0 (11.), 3:0 (66.), 4:0 (76.), 5:0 (84.).

 

Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Fechner nach einer Notbremse (71.).

05.2022: Große Geste von VfL-Kapitän Toto Losilla

Beim letzten Saison-Heimspiel des VfL Bochum gegen Arminia Bielefeld am Freitag, dem 6. Mai rätselten die VfL-Anhänger, was für ein Trikot VfL-Kapitän Toto Losilla bei der ausgelassenen Feier mit Mannschaft und Fans nach dem Sieg über die Arminia und dem damit verbundenen Klassenerhalt trug. Es war ein Kindertrikot unseres Vereins. Wie kam es nur dazu?

 

Concordia-Jugendspieler Jamayne hatte zuvor, gemeinsam mit seiner Schwester Aylina, ein großes Plakat gebastelt auf dem sein Wunsch zum Trikottausch mit Toto Losilla stand. Als dieser auf der Ehrenrunde das Schild sah, ging er ohne zu zögern auf den angebotenen Tausch ein und wechselte mit dem D1-Concorden. Was Toto für ein großartiger Sportsmann ist, zeigte sich umgehend, denn das Trikot wurde sofort angezogen und bis zum Gang in die Kabine weitergetragen. Und unser kleiner Kapitän war „stolz wie Oscar“! Er wird auf jeden Fall das Trikot von Losilla in Ehren halten.

05.2022: CW I – SC Neheim I, Endstand 0:1

Nach dem Schlusspfiff am 8. Mai konnte Wiemelhausens Trainer Jens Grembowietz seine Enttäuschung nicht verbergen. Durch eine überflüssige 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den SC Neheim stecken die Rot-Weißen wieder mitten am Abstiegskampf, da die unmittelbaren Konkurrenten aus Lennestadt, Hohenlimburg und Schüren zu mehr oder weniger überraschenden Auswärtserfolgen kamen. Anstatt selbst zu punkten schmolz der Vorsprung der Rot-Weißen in der warmen Maisonne wieder auf drei Punkte zusammen.

 

„Ich bin ziemlich niedergeschlagen“, bekannte Grembowietz dann auch. Zu viele falsche Entscheidungen traf seine Mannschaften in den 90 Minuten zuvor. Eine unerklärlich hohe Fehlpassquote ließ den Übungsleiter dann auch durchaus ratlos zurück. „Wir wirkten in vielen Momenten einfach unkonzentriert, haben viel zu viele Flüchtigkeitsfehler im Spiel gehabt und damit unsere gute Ausgangsposition verspielt.“ Dennoch wollte Grembowietz nicht alles schlecht reden, sprach auch von vielen guten Sachen im Spiel seines Teams.

 

Nach schwacher Anfangsphase fand Wiemelhausen nach rund einer Viertelstunde besser ins Match. Allerdings verpassten es die Mannen von der Glücksburger Straße, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Julian Dirks und Robin Wolters liefen alleine auf das Tor der Gäste zu, brachten das Leder aber eben nicht über die Linie. Als Torhüter Thorben Schmidt den Ball nach 77 Minuten überhastet und unnötigerweise ins Seitenaus drosch, erwies sich der anschließende Einwurf zum Bumerang. Keine zehn Sekunden später lag das Leder zum Tor des Tages im Netz. Damit war die Niederlage besiegelt, denn diesmal gelang es den Rot-Weißen nicht, noch einmal zurück ins Spiel zu finden. Das letzte Aufbäumen um die Niederlage noch abzuwenden vermisste Grembowietz in der Schlussviertelstunde. „Alles in allem ein gebrauchter Tag“, zog Grembowietz sein wenig erfreuliches Fazit.

 

Dies darf am nächsten Wochenende nicht wieder der Fall sein, denn am Sonntag ist Wiemelhausen zu Gast beim direkten Konkurrenten in Schüren. Zumindest ein Punkt sollte die Grembowietz-Elf dann holen um nicht Gefahr zu laufen, auf einen Abstiegsplatz abzurutschen. Ein Szenario, das sich Offizielle, Trainer und Mannschaft vier Spieltage vor dem Saisonende unbedingt ersparen wollen. (Text: Michael Jagusch)

 

Wiemelhausen: T. Schmidt – Reiß, C. Schmidt, Fechner, Kern – Michalsky (54. Fenu), Aksu, Cosgun (67. Haarmann) – Amediek, Wolters, Dirks (46. Berberoglu).

 

Tor: 0:1 (77.).

04.2022: CW I – FC Lennestadt I, Endstand 5:1

Am Sonntag, den 24.4. ist Concordia Wiemelhausen gegen den direkten Abstiegskonkurrenten FC Lennestadt der wohl entscheidende Schritt in Richtung Klassenerhalt geglückt. Nach einem über weite Strecken überzeugenden Auftritt schickte die Elf von Trainer Jens Grembowietz Lennestadt mit einem 5:1 (2:0)-Erfolg zurück ins Sauerland. Den Vorsprung auf Lennestadt baute Wiemelhausen damit auf elf Punkte aus.

 

Ganz wollte Grembowietz dem Gefühl der voraussichtlichen Vorentscheidung aber noch nicht folgen. „Den ein oder anderen Punkt werden wir sicherlich noch benötigen“, zeigte sich Grembowietz weiterhin von seiner skeptischen Seite. Aber auch die Formkurve ist eindeutig auf Seiten der Rot-Weißen. In den sechs Partien seit der Derbyniederlage gegen Hordel sammelte Wiemelhausen in sechs Partien 11 Punkte ein, musste sich nur dem souveränen Tabellenführer aus Bövinghausen geschlagen geben. Die Bilanz eines vermeintlichen Absteigers sieht mit Sicherheit anders aus.

 

Mit den ersten 40 Spielminuten war Grembowietz mehr als zufrieden. „Da haben wir ein tolles Spiel gezeigt und den Ball laufen gelassen. Es hat Spaß gemacht zuzuschauen.“ Und auch zwei Tore fielen fast zwangsläufig. Zunächst veredelte Robin Wolters eine Vorarbeit von Kaan Cosgun zur Führung. Nach 21 Minuten sorgte Moritz Amediek per Kopf nach Wolters-Flanke für den zweiten Treffer. Dann aber folgten 20 Minuten, die Grembowietz nicht gefallen konnten. „Es folgte ein Fehlpass-Festival und wir haben zu viele Standardsituationen hergeschenkt. Der Anschlusstreffer fiel fast zwangsläufig“, ärgerte sich der Übungsleiter. Wiemelhausen fing sich jedoch wieder. Als Moritz Amediek einen Steckpass auf Murat Berberoglu spielte umtanzte der Angreifer den Lennestädter Schlussmann und schob das Leder ins leere Tor. Wiemelhausen spielte die restliche Spielzeit souverän herunter. Tim Wasserloos mit einem verwandelten Foulelfmeter, der an Moritz Amediek verursacht wurde, sowie Robin Wolters schraubten das Ergebnis beinahe wie selbstverständlich in die Höhe.

(Text: Michael Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Schmidt – Reiß, Fechner (85. Tüysüz), Schmidt, Kern – Michalsky (69. Aksu) – Fenu, Cosgun (63. Dirks) – Wolters, Berberoglu (79. Wasserloos), Amediek.

 

Tore: 1:0 (10.) Wolters, 2:0 (21.) Amediek, 2:1 (63.), 3:1 (71.) Berberoglu, 4:1 (82., 11m) Wasserloos, 5:1 (89.) Wolters.

04.2022: FC Iserlohn 46/49 – CW I, Endstand 2:2

Am Ostermontag, 18.4.2022, stellte Concordia Wiemelhausen den Aufwärtstrend der letzten Wochen auch beim FC Iserlohn unter Beweis. Beim Tabellenfünften erspielte sich die Mannschaft um Trainer Jens Grembowietz beim 2:2 (1:1)-Unentschieden einen verdienten Auswärtspunkt. „Das Spiel war erneut ein Schritt nach vorne. Wir haben einen ganz, ganz wichtigen Auswärtspunkt geholt, den wir am kommenden Sonntag gegen Lennestadt vergolden möchten“, war Uwe Gottschling, Sportlicher Leiter an der Glücksburger Straße, mit der Leistung ausgesprochen zufrieden.

 

Die Begegnung begann für Wiemelhausen wie auf dem Reißbrett geplant. Es waren gerade einmal sieben Minuten gespielt, da brachte Tim Wasserloos Wiemelhausen in Führung. Nachdem er sich gegen seinen Gegenspieler durchgesetzt hatte, fasst sich Wasserloos einfach mal ein Herz und zog aus 23 Metern entschlossen ab. Unhaltbar schlug das Leder oben rechts im Iserlohner Kasten ein. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte konnte Iserlohn jedoch ausgleichen, so dass es mit einem durchaus gerechten 1:1-Unentschieden in die Kabinen ging. Bis zur 51. Minute musste Grembowietz dann gleich drei Mal verletzungsbedingt wechseln. Und als dann Torhüter Thorben Schmidt einen eigentlich schon sicher abgefangenen Eckball wieder fallen ließ, nahm Iserlohn das Ostergeschenk dankend zur Führung an. Wiemelhausen ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und spielte weiter mutig nach vorne. Bei Kopfbällen von Iwanowski und Schmidt fehlten nur Zentimeter. Auf der Gegenseite verhinderten Aluminium und der Torpfosten einen dritten Treffer und den wohl frühzeitigen Knockout. Die Concorden Beharrlichkeit wurde dann sieben Minuten vor dem Abpfiff belohnt. Nach Flanke von Mattis Kern stand Murat Berberoglu goldrichtig und traf zum verdienten 2:2-Ausgleich.

 

„Wir freuen uns über das Ergebnis, die Mannschaft hat sich nach den vielen englischen Wochen jetzt die zwei freien Tage redlich verdient. Ab Donnerstag konzentrieren wir uns dann ganz auf Lennestadt“, so ein entspannter Gottschling auf dem Weg zurück ins Ruhrgebiet.

(Text: Michael Jagusch)

 

Wiemelhausen: Schmidt – Reis, Fechner (46. Iwanowski), Schmidt, Kern – Michalsky (51, Fenu) – Aksu, Cosgun – Wolters, Wasserloos (51. Amediek), Dirks (74. Berberoglu).

 

Tore: 0:1 (7.), 1:1 (45.), 2:1 (57.), 2:2 (83.) Berberoglu.

04.2022: CW I – SpVg. Hagen 1911, Endstand 1:4

Nächster Riesenschritt für Concordia Wiemelhausen im Abstiegskampf. Mit einem klaren 4:1 (3:0)-Erfolg beim direkten Abstiegskonkurrenten Hagen 11 gelang der Mannschaft von Trainer Jens Grembowietz am 10. April der ersehnte Schritt in das Tabellenmittelfeld. Mit 33 Punkten auf dem Konto vergrößerte Wiemelhausen den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf acht Punkte und kletterte auf Tabellenplatz zehn.

 

Dabei sah es in der Anfangsphase zunächst einmal nicht nach diesem klaren Erfolg aus. „Wir waren die ersten fünf Minuten überhaupt nicht auf dem Platz. Da hat uns Torhüter Thorben Schmidt mit zwei fantastischen Paraden im Spiel gehalten“, berichtete Grembowietz. Dann aber arbeitete und spielte sich Wiemelhausen in das Match hinein und hätte bis zum Seitenwechsel bereits für eine Vorentscheidung gesorgt. Dafür war Robin Wolters im Alleingang mit einem lupenreinen Hattrick verantwortlich. Nach Hereingabe von Moritz Amediek legte Murat Berberoglu das Leder zurück auf Wolters, der mit einem satten Schuss dem Hagener Schlussmann keine Abwehrchance ließ. Nach einem Eckball für die Gastgeber schaltete Wiemelhausen schnell um, Berberoglu setzte Wolters in Szene und es hieß 2:0. Der dritte Wolters-Treffer (31. Minute) war dann der Schlusspunkt hinter fulminanten 30 Minuten für die Grembowietz-Schützlinge.

 

„In der Pause haben wir uns dann vorgenommen, genauso weiter zu machen und auch die 2. Halbzeit zu gewinnen“, gibt Grembowietz Einblick in das Kabinengespräch. Ein Vorhaben, das nicht umgesetzt werden konnte, was am Sieg aber letztlich nichts änderte. Nach 48 Minuten gelang Hagen der 3:1-Anschlusstreffer. Zwar kam kurzfristig etwas Hektik auf, die passende Antwort von Wiemelhausen ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckball stieg Joshua Iwanowski am höchsten und markierte per Kopf den 4:1-Endstand.

 

Zwar musste sich auch Thorben Schmidt noch zwei Mal entscheidend in das Spiel einschalten, um einen weiteren Treffer zu hindern, der Sieg geriet aber niemals mehr in Gefahr. „Unser Matchplan ist perfekt aufgegangen“, freute sich Grembowietz und konnte durch frühe Auswechslungen bei Stammspielern wie Moritz Amediek, Emin Aksu und Robin Wolters sogar noch Kräfte für die kommende englische Osterwoche schonen.

 

Wiemelhausen: Schmidt – Reiß, Fechner, Iwanowski, Kern – Michalsky – Aksu (46. Fenu), Cosgun – Wolters (75. Schwindt), Berberoglu, Amediek (46. Wasserloos/84. Schmidt).

 

Tore: 1:0 (13.) Wolters, 2:0 (17.) Wolters, 3:0 (31.) Wolters, 3:1 (48.), 4:1 (55.) Iwanowski.

(Text: Michael Jagusch)

04.2022: CW I – SV Sodingen I, Endstand 4:1

Concordia Wiemelhausen zeigte sich drei Tage nach der Derbyniederlage gegen Hordel bestens vom 0:2 erholt. Gegen den Tabellenfünften SV Sodingen gewann die Mannschaft von Trainer Jens Grembowietz am 3. April mit 4:1 (0:0) und sicherte sich damit drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Mit 29 Punkten auf dem Konto bauten die Rot-Weißen den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf sechs Punkte aus. „Gegen Hordel ist uns ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf noch verwehrt geblieben. Dies haben wir nun nachgeholt“, freute sich Grembowietz über den Heimdreier.

 

Und dieser Sieg war auch ausgesprochen verdient. „Wenn wir unsere Möglichkeiten nur halbwegs konsequent ausgenutzt hätten, hätten wir das Spiel auch 6:1, 7:1 oder gar 8:1 gewinnen müssen“, sah Wiemelhausens Coach seine Mannschaft deutlich überlegen. Nur mit dem Toreschießen wollte es zunächst nicht funktionieren. So wurden mit einem torlosen Remis die Seiten gewechselt. Ein Spielstand, der Sodingen schon zur Pause überaus schmeichelte.

Mit der Hereinnahme des flinken Louis Haarmann versprach sich Grembowietz noch einmal weitere Tempovorteile im Spiel der Rot-Weißen. Eine Maßnahme, die nach 69 Minuten fruchtete und so etwas wie der Brustlöser für Wiemelhausen war. Mit Tempo strebte Haarmann auf das Sodinger Gehäuse zu, behielt die Nerven und verwandelte eiskalt zur umjubelten Führung. Keine 120 Sekunden schien die Partie bereits entschieden. Nach Pass von Louis Haarmann auf Moritz Amediek bewies Amediek eine tolle Übersicht. Kaan Cosgun hatte anschließend wenig Mühe, Amedieks genialen Rückpass mit dem 2:0 zu veredeln. Aber dann passierte, was Wiemelhausen in dieser Spielzeit schon so oft widerfuhr. „Wir sind einfach noch nicht so weit, unser Spiel über die gesamten 90 Minuten konsequent herunterzuspielen“, musste Grembowietz nach dem Sodinger Anschlusstreffer doch noch einmal auf der Bank zittern.

 

Erst als Robin Wolters nach einer Kopfballverlängerung von Tim Wasserloos Auge bewies und den Herner Schlussmann mit einem feinen Heber keine Abwehrchance ließ, war das Match mit dem 3:1 entschieden. „Aber was wir bis dahin für Torchancen vergeben haben, dies geht eigentlich auf keine Kuhhaut“, haderte Grembowietz mit der ungenügenden Chancen-verwertung. Den Schlusspunkt setzte dann Murat Berberoglu mit einem 22m-Strahl, der von der Unterkante der Querlatte ins Tor sprang.

 

Wiemelhausen holte aus den letzten fünf Spielen neun Punkte – in der Hinrunde gab es gegen die gleichen Gegner lediglich zwei Punkte zu feiern – und befindet sich im Abstiegskampf auf einem guten Weg. Aber noch sei nichts erreicht, sagt Grembowietz und macht deutlich: „Jetzt haben wir am Donnerstag und am Sonntag mit den Begegnungen gegen die unmittelbare Abstiegskonkurrenz aus Dröschede und Hagen zwei ganz entscheidende Spiele vor der Brust.“

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Dirks, Ch. Schmidt, Iwanowski, Kern – Aksu, Wolters, Cosgun (90. Fenu) – Schwindt (46. Haarmann), Wasserloos (79. Berberoglu), Amediek (76. Holmgren).

 

Tore: 1:0 (69.) Haarmann, 2:0 (71.) Cosgun, 2:1 (77.), 3:1 (81.) Wolters, 4:1 (88.) Berberoglu.

(Text: Martin Jagusch)

 2022.03: BV Westfalia Wickede I – CW I, Endstand1:4

Am Sonntag, den 27.03. zeigte sich Concordia Wiemelhausen beim Tabellennachbarn Wickede gut erholt vom „Last-Minute“-Schock in Wanne. Nach 90 Minuten feierte die Elf von Trainer Jens Grembowietz einen ebenso wichtigen wie verdienten 4:1 (1:0)-Erfolg. Mit nunmehr 26 Punkten auf der Habenseite wuchs der Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf drei Punkte an.

 

„In der ersten Spielhälfte waren wir etwas besser, in den zweiten 45 Minuten deutlich überlegen“, sah Jens Grembowietz den Sieg als ausgesprochen verdient an. Überhaupt hatte er an der Leistung seiner Mannschaft wenig bis überhaupt nichts auszusetzen. „Das war eine sehr, sehr ordentliche Leistung. Wir hatten viel Ballbesitz, haben den Ball gut durch unsere Reihen laufen lassen und waren diesmal auch äußerst effizient bei der Chancenverwertung“, lobte Wiemelhausens Coach. Auch defensiv habe seine Mannschaft über die kompletten 90 Minuten gut gearbeitet und kaum Möglichkeiten für die Dortmunder Gastgeber zugelassen.

 

Nach18 Minuten stellte Leon Franke die Wiemelhausener Effizienz an diesem Sonntag das erste Mal unter Beweis. Robin Wolters schlug eine Flanke mustergültig auf den langen Pfosten und Franke traf mit wuchtigem Kopfball zur Führung. Zehn Minuten nach der Pause fiel dann schon mehr als eine Vorentscheidung. Moritz Amediek und Joshua Iwanowski kombinierten sich mustergültig durch die Wickeder Defensive, den finalen Querpass musste Leon Franke nur noch über die Linie drücken. Kurzfristige Zweifel am Sieg kamen nach 61 Minuten ins Spiel, als die Gastgeber mit einem Freistoßstrahl aus gut 20 Metern den Anschluss herstellten. Aber Wiemelhausen hielt diesmal den vor allem mentalen Druck stand und schlug beinahe umgehend zurück. Nach tollem Steckpass von Kaan Cosgun lief Moritz Amediek alleine auf das Wickeder Tor zu und verwandelte souverän zum 1:3 (68.). Für den Schlusspunkt war dann Murat Berberoglu verantwortlich, der eine Minute vor dem Abpfiff eine Vorarbeit von Moritz Amediek im Tor unterbrachte.

 

Mit zwei Siegen und sechs Punkten aus der ersten englischen Woche zeigte sich Grembowietz zufrieden: „Das war unsere dritte gute Leistung in Folge. Die Erleichterung ist natürlich riesengroß. Wir können uns heute freuen, ab morgen gilt unsere ganze Konzentration dem Derby gegen Hordel.“

 

Concordia Wiemelhausen: Kelch – Dirks (52. Holmgren), Schmidt (25. Iwanowski), Reiß, Kern – Aksu, Fenu, Kosgun (74. Berberoglu) – Franke, Amediek, Wolters (78. Wasserloos).

 

Tore: 0:1 (17.) Franke, 0:2 (55.) Franke, 1:2 (61.), 1:3 (68.) Amediek, 1:4 (89.) Berberoglu.

(Text: Martin Jagusch)

2022.03: CW I – FSV Gerlingen I, Endstand 3:1

Im direkten Westfalenliga-Abstiegsduell feierte Concordia Wiemelhausen am Sonntag, den 20.03. einen immens wichtigen Sieg. Gegen den Tabellenletzten FSV Gerlingen kam die Mannschaft um Trainer Jens Grembowietz zu einem verdienten 3:1 (1:1)-Heimerfolg. Ein gelungener Start für die Rot-Weißen in die nun wartenden englischen Wochen. „Wir können nun mit einem guten Gefühl in die nächsten Spiele gehen,“, durfte Grembowietz nach Spielende einmal ebenso tief wie kurz durchatmen.

 

Nach der langen Zwangspause ohne Spielpraxis benötigte Wiemelhausen einige Minuten, um ins Match zu finden. Als Maurizio Fenu und Sebastian Michalsky in Gemeinschaftsarbeit einen Ball im Gerlinger Spielaufbau erkämpften, verlängerte Moritz Amediek den folgenden Chipball zur Führung ins Gerlinger Tor. „Anschließend haben wir es verpasst, den zweiten Treffer nachzulegen“, sah Grembowietz seine Mannschaft überlegen, aber wenig effizient. Moritz Amediek gleich zwei Mal sowie Leon Franke hätten das Resultat auf 2:0 stellen können. Vor der Pause ließ Wiemelhausen nach, bettelte nahezu um einen Gegentreffer. Ein Wunsch, den die Gäste vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff gerne und dankend erfüllten. „Auch wenn der Treffer aus einer Abseitsposition heraus fiel war entscheidend, dass wir bei einer Standardsituation gepennt haben“, ärgerte sich Wiemelhausens Trainer.

 

Die Pause nutzten die Gastgeber, um die Sinne wieder zu schärfen. Und nach einer Stunde war die Begegnung dann auch entschieden. Nach feiner Kombination legte Moritz Amediek uneigennützig quer auf Leon Franke und der hatte anschließend wenig Mühe aus 15 Metern ins verwaiste Tor der Gäste zu schießen.  Eine eher unfreiwillige Amediek-Vorlage veredelte Robin Wolters keine zehn Minuten später zum 3:1-Endstand. Mit der Schlussphase seines Teams war Grembowietz trotz des verdienten Sieges aber nicht mehr einverstanden. „Da haben wir wieder zu tief gestanden. Außerdem haben wir unsere Konter nicht mehr sauber ausgespielt. Aber auch so ist der 3:1-Erfolg standesgemäß und ein guter Start nach der langen Spielpause“, so Grembowietz.

 

Kurios ging es in der Nachspielzeit zu. Zunächst sah Robin Fechner vom Unparteiischen die Gelbe Karte, da er sich nach Meinung des Schiedsrichters zu viel Zeit bei der Ausführung eines Freistoßes ließ. Als er den Freistoß dann ausführte pfiff ihn der Unparteiische mit der Begründung, das Spiel sei noch nicht wieder freigegeben gewesen, zurück und schickte Fechner mit der Gelbroten Karte vom Feld.

 

Concordia Wiemelhausen: Kelch – Reiß, Fechner, Tüysüz, Kern – Michalsky – Fenu, Kosgun (65. Aksu) – Franke (72. Schwindt), Amediek (78. Wasserloos), Dirks (54. Wolters).

 

Tore: 1:0 (20.) Amediek, 1:1 (41.), 2:1 (52.) Franke, 3:1 (61.) Dirks.

 

Bes. Vorkommnis: Gelbrote Karte für Fechner wegen Ausführung eines noch nicht freigegebenen Freistoßes (92.).

2022.02: FC Brünninghausen – CW I, Endstand 2:0

Am Samstag, den 26.2, konnte Concordia Wiemelhausen den Abwärtstrend beim Tabellendritten FC Brünninghausen nicht stoppen. Nach 92 Minuten standen die Rot-Weißen mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage erneut ohne Punkte da, dennoch sah Trainer Jens Grembowietz viele positive Aspekte.

 

„Wir müssen hier in Brünninghausen nie und nimmer verlieren, waren ein Gegner auf Augenhöhe und hatten sogar ein Chancenplus“, bilanziert der Concorden-Coach, musste aber auch zugeben: „Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport. Brünninghausen macht aus drei Torchancen zwei Treffer, wir aus fünf Möglichkeiten nicht ein Tor.“

 

Die erste Möglichkeit hatte Sebastian Michalsky auf dem Kopf, setzte das Leder jedoch über den Querbalken. Leon Franke kam auf Höhe des Elfmeterpunktes völlig ungehindert an den Ball und konnte sich die Ecke eigentlich aussuchen, schoss jedoch am Pfosten vorbei. Robin Wolters boten sich gleich zwei klare Einschussmöglichkeiten. Aber weniger als zehn Meter vor dem Tor zögerte Wolters zu lange, so dass ein FCB-Abwehrspieler letztlich noch eingreifen konnte. Und last but not least versuchte es Julian Dirks uneigennützig mit einem Querpass anstatt selbst die gute Abschlussmöglichkeit zu nutzen.

 

Wie man seine Möglichkeiten effizient nutzt, zeigten die Gastgeber in der 23. und 77. Minute. Beim 0:1 ließ sich Leon Franke im Spielaufbau völlig unnötig in einen Zweikampf ein, verlor das Spielgerät und die folgende Umschaltsituation nutzte der FCB zum Führungstreffer. Eine ähnliche Situation dann 13 Minuten vor Spielende. Diesmal vertändelte Maurizio Fenu das Leder. Torhüter Thorben Schmidt konnte den folgenden Torschuss nur nach vorne abklatschen lassen. Als dann auch noch ein Dortmunder Abwehrspieler eher als Robin Fechner am Ball war trudelte der Ball zum 2:0 und damit zur Entscheidung über die Torlinie.

 

Dennoch wollte Grembowietz seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sein Team zeigte trotz der großen Personalprobleme, in deren Folge sogar Co-Trainer Steffen Köhn spielen musste, vor allem kämpferisch eine starke Leistung. Dennoch müssen die Rot-Weißen im Abstiegskampf langsam aber sicher anfangen zu punkten. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am nächsten Sonntag im brisanten Heimderby gegen die DJK TuS Hordel.

Quelle: Martin Jagusch

 

Concordia Wiemelhausen: Schmidt – Dirks, Fechner, Tüysüz, Kern – Michalsky (70. Schwindt) – Berberoglu, Fenu – Wolters, Amediek (70. Köhn), Franke (53. Wasserloos).

 

Tore: 1:0 (23.), 2:0 (77.).

2022.01: Ab- und Zugänge CW I während der Winterpause 21/22

In der Winterpause gab es im Kader der 1. Mannschaft einige Veränderungen. Wir haben drei Abgänge zu verzeichnen. Oliver Roll wechselte zu ASC Dortmund, Loren Rama zum BSV Schüren und Oguz Karagüzel zu Firtinaspor Herne. Wir wünschen allen auf ihrem sportlichen Weg weiterhin viel Erfolg.

 

Im Gegenzug begrüßen wir drei neue Spieler:

Dennis Kozak (Torwart) wechselt von der YEG Hassel zu uns. Dennis hat seine Jugend bei der DJK TuS Hordel verbracht. Seine erste Seniorensaison spielte er bei Westfalia Herne. Im Anschluss folgte der Wechsel zu YEG Hassel.


Kaan Cosgun (offensives Mittelfeld) verbrachte seine Jugendzeit bei der DJK TuS Hordel, der SG Wattenscheid 09 und der TSG Sprockhövel. Dort wurde er direkt in den Oberliga-Kader aufgenommen. Es folgten Saisons bei der TuS Heven und der SG Welper.


Edu Holmgren (Defensivspieler) studiert in Bochum und konnte in den Trainingseinheiten unser Trainerteam überzeugen. Edu ist finnischer Staatsbürger und hat zuletzt in Spanien in einer Universitätsmannschaft gespielt.

 

Wir heißen alle drei Neuzugänge bei Concordia Wiemelhausen 08/10 herzlich willkommen.

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Foto: Pixabay · Ryan Mc Guire

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