C O N C O R D I A W I E M E L H A U S E N 0 8 / 1 0 e. V.
C  O  N  C  O  R  D  I  A   W  I  E  M  E  L  H  A  U  S  E  N   0  8  /  1  0   e.  V.

News

Mo., 06.06.2022, CW I – FC Brünninghausen I, Endstand 1:3

Als Schiedsrichter Benno Verhaag die Begegnung zwischen Concordia Wiemelhausen und dem FC Brünninghausen um 16.47 Uhr abpfiff, herrschte an der Glücksburger Straße eine geradezu gespenstische Stille. In den 90 Minuten zuvor zeigten die Rot-Weißen einer tief im Abstiegskampf festsitzenden Mannschaft unwürdige Leistung und verloren völlig zurecht gegen den keinesfalls furios aufspielenden FC Brünninghausen verdient mit 1:3 (0:2).

 

Damit waren die Rot-Weißen auf Schützenhilfe aus Deuten angewiesen. Die Dorstener führten lange Zeit gegen den unmittelbaren Abstiegskonkurrenten der Wiemelhausener aus Hohenlimburg mit 3:0. In der Schlussphase kam Hohenlimburg jedoch auf 3:2 heran. Noch zwei Tore in der Nachspielzeit und Wiemelhausen wäre abgestiegen. Vor allem Uwe Gottschling, Sportlicher Leiter in Wiemelhausen, war nervlich am Ende. Umso größer die Freude und Erlösung, als dann die Botschaft aus Deuten kam. Ende, Aus, 3:2 für Deuten, Klassenerhalt für Wiemelhausen perfekt. Die Rot-Weißen spielen auch in der kommenden, dann siebten Saison in Folge in der Westfalenliga. Uwe Gottschling hatte Tränen in den Augen. „Das war die mit Abstand anstrengendste Saison, seit ich hier Sportlicher Leiter bin“, so Gottschling, der dieses Amt immerhin schon 17 Jahre ausübt.

 

„Mutig zu sein“ hatte Wiemelhausens Coach Jens Grembowietz von seiner Mannschaft vor dem Anstoß gefordert. Doch davon war auf dem Spielfeld nichts zu sehen und zu spüren. Ohne jegliche Energie in den Zweikämpfen oder dem Mute der Verzweiflung im Offensivspiel ergab sich Wiemelhausen in das Schicksal. Hakan Tüysüs legte Brünninghausen Angreifer das Leder nach 18 Minuten maßgerecht zum 0:1 auf. Sechs Minuten vor der Pause durfte der FCB nahezu ohne Gegenwehr auf 0:2 erhöhen. Gefährlich wurde es vor dem Dortmunder Tor nur dann, wenn Julian Dirks auf der rechten Außenbahn seinen Mut zusammen nahm mehrere gefährliche Hereingaben ins Sturmzentrum spielte. Am Spielgeschehen änderte sich auch nach der Pause nichts. Brünninghausen kam irgendwie wie selbstverständlich zum dritten Treffer, der Anschlusstreffer von Sebastian Michalsky zehn Minuten vor dem Ende bedeutete keinesfalls der Beginn eines Sturmlaufes. So dauerte es nach dem Schlusspfiff noch lange sechs Minuten, ehe Deuten das Happy End für Wiemelhausen an diesem Tag perfekt machte.

„Ich bin jetzt 35 Jahre alt, fühle mich jetzt aber gerade als wenn ich schon 60 wäre“, war auch Jens Grembowietz nervlich lange überbeansprucht. Über die Leistung seines Teams nahm der Übungsleiter kein Blatt vor den Mund: „Unsere Leistung speziell in der 2. Halbzeit war alles, aber kein Abstiegskampf. Das habe ich der Mannschaft auch in deutlichen Worten noch einmal mitgeteilt.“ Am Ende überwog aber dann an der Glücksburger Straße die Freude über den Klassenerhalt. „Das ganze Jahr war unfassbar nervenaufreibend, eine hoch intensive Saison. Am Ende haben wir aber unsere Ziele erreicht, sind Pokalsieger geworden und spielen auch in der kommenden Saison in der Westfalenliga. Auch wenn es sich im Moment sicherlich noch nicht so anfühlt.“ (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Dirks, C. Schmidt, Tüysüz, Kern – Michalsky, Aksu (90. Haarmann) – Franke (55. Wasserloos), Berberoglu (75. Cosgun), Amediek – Wolters (65. Fenu).

 

Tore: 0:1 (18.), 0:2 (39.), 0:3 (78.), 1:3 (80.).

So., 29.05.2022, SV Hohenlimburg 1910 – CW I, Endstand 2:1

Nach der 1:2 (0:1)-Niederlage beim unmittelbaren Abstiegskonkurrenten SV Hohenlimburg benötigt die Mannschaft von Trainer Jens Grembowietz weiterhin noch einen Punkt, um auch in der kommenden Saison sicher in der Westfalenliga zu spielen. Wiemelhausen erwartet am Pfingstmontag um 15 Uhr den Tabellendritten FC Brünninghausen, Hohenlimburg tritt zeitgleich bei RW Deuten an. Dieses „Finale“ hätte sich der SV Concordia Wiemelhausen gerne erspart.

 

„Daran sind wir selbst schuld“, nahm Trainer Jens Grembowietz nach dem Schlusspfiff kein Blatt vor dem Mund und hatte dabei vor allem die 14. Minute im Kopf. Nachdem Maurice Reiß schon den Führungstreffer der Gastgeber durch einen Stellungsfehler begünstigte, leistete sich der Innenverteidiger keine fünf Minuten später ein absolutes Frustfoul und trat seinem Gegenspieler unmotiviert von hinten in die Hacken. Konsequenz: die absolut berechtigte Rote Karte. Wiemelhausen musste danach in Unterzahl agieren. „Und dies hat richtig Körner gekostet“, so Grembowietz. Allerdings dauerte die numerische Unterlegenheit nur rund 30 Minuten an. Dann sah ein Hohenlimburger die Gelbrote Karte, fortan ging es mit 10 gegen 10 weiter.

 

Und in Gleichzahl machte Wiemelhausen richtig Druck. „Was wir dann aber an Chancen liegen gelassen haben, war der absolute Wahnsinn“, konnte Grembowietz nicht fassen, dass seine Angreifer nicht den Ausgleich markieren konnten. Moritz Amediek musste nach einer scharfen Hereingabe eigentlich nur noch den Fuß hinhalten und scheiterte später am allerdings herausragend reagierenden Torhüter. Auch Tim Wasserloos, der von der Mittellinie aus alleine auf das Tor zulief, scheiterte am Schlussmann. Die Gastgeber dagegen nutzten auch ihre zweite Tormöglichkeit, der Anschlusstreffer von Sebastian Michalsky fiel dann einfach zu spät. Die hohen Bälle in der Nachspielzeit waren eine sichere Beute für die Defensive der Gastgeber.

(Text Martin Jagusch)

 

Wiemelhausen: T. Schmidt – Dirks (74. Haarmann), C. Schmidt, Reiß, Iwanowski (37. Fenu) – Michalsky – Wolters, Aksu (72. Cosgun) – Franke (67. Berberoglu), Wasserloos, Amediek.

Tore: 1:0 (9.), 2:0 (69.), 2:1 (90.+1) Michalsky.

Kreispokal-Finale gewonnen!

Im Kreispokal-Finale am Donnerstag, den 26.05. in Witten-Heven sahen die Zuschauer ein spannendes Spiel, das unsere Mannschaft gegen den TuS Heven mit 5:8-Toren gewann. Mit großer Freude über den Sieg und einem Dankeschön an die zahlreich erschienen Fans nahm das Team den Pokal entgegen.

Auf dem Weg zum Hattrick?

Der zweite Schritt ist gemacht: im Kreispokal-Finale am Donnerstag, den 26.05., sahen die Zuschauer ein spannendes Finale, das unsere Mannschaft mit 5:8-Toren gewann. Mit großer Freude über den Sieg und einem Dankeschön an die zahlreich erschienen Fans schaut das Team um Jens Grembowietz auf den kommenden Sonntag.

 

Nach einem siegreichen Spiel gegen den SV Wacker-Obercastrop und dem Sieg im Kreispokal, hoffen alle auf den Hattrick in Hohenlimburg. Sollten wir einen Punkt mit nach Hause nehmen, wäre der Klassenerhalt gesichert.

 

Wir drücken die Daumen und hoffen, das auch bei diesem Spiel viele Fans die Mannschaft unterstützen. In diesem Sinne: Rot-Weiß – Rot-Weiß – Rot-Weiß ... es möge nützen.

So., 22.05.2022, CW I – SV Wacker Obercastrop, Endstand 3:0

Der SV Concordia Wiemelhausen setzte sich gegen Wacker Obercastrop mit 3:0 (1:0) durch und sammelte damit drei wichtige Punkte im Abstiegskampf ein. Dennoch gibt es an der Glücksburger Straße noch kein Aufatmen, denn bis auf Wickede und Hohenlimburg punkteten auch sämtliche Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. Immerhin wuchs damit der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf fünf Punkte an. Doch noch können Wickede und Hohenlimburg die Planungen an der Glücksburger Straße auf ein weiteres Jahr Westfalenliga zerstören. Und am kommenden Sonntag muss die Elf von Trainer Jens Grembowietz zum Abstiegsknaller eben in Hohenlimburg antreten. Ein Punkt reicht den Rot-Weißen im Erich-Berlet-Stadion in Hagen auf Kunstrasen dann schon, um den Klassenerhalt perfekt zu machen.

 

Grembowietz sprach nach dem Spiel von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft, der allerdings „um einen Tacken zu hoch“ ausgefallen sei. Aber wie vom Coach vor dem Anstoß verlangt erarbeitete sich Wiemelhausen diesmal auch das nötige Spielglück. Vor allem für das Defensivverhalten seiner Mannschaft fand er ausnahmslos lobende Worte: „Wir haben viel miteinander gesprochen und uns gegenseitig gepusht. Alle haben unglaublich diszipliniert gegen den Ball gearbeitet und leidenschaftlich verteidigt. So kann man im Abstiegskampf bestehen. Es hat Spaß gemacht zuzusehen.“ Klare Chancen für Obercastrop blieben dementsprechend Mangelware.

 

Und auch offensiv lief es rund. Die leichten spielerischen Vorteile nutzten die Gastgeber und erzielten zum jeweils richtigen Zeitpunkt auch die Tore. Nach einer guten Viertelstunde spielte Leon Franke einen formidablen Doppelpass mit Tim Wasserloos und sorgte mit dem frühen Führungstreffer für zusätzliche Sicherheit im Spiel. Nach dem Seitenwechsel brachte dann ein Doppelschlag innerhalb von 180 Sekunden für Klarheit. Nach einem Eckball und anschließender Ablage von Sebastian Michalsky drosch Joshua Iwanowski das Leder humorlos in die Maschen. Als sich Moritz Amediek kurz darauf unwiderstehlich auf der Außenbahn durchsetze und mit seiner flachen Hereingabe Murat Berberoglu fand, war das Match mit dem 3:0 entschieden (68.). (Text Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Dirks, Reiß, Iwanowski, Kern – Michalsky – Aksu, Wolters (64. Cosgun) – Franke (78. Haarmann), Wasserloos (55. Berberoglu), Amediek (80. Schwindt).

 

Tore: 1:0 (16.) Franke, 2:0 (65.) Iwanowski, 3:0 (68.) Berberoglu.

So., 15.05.2022, BSV Schüren I – CW I, Endstand 5:0

Concordia Wiemelhausen verlor das Abstiegsduell beim unmittelbaren Konkurrenten BSV Schüren deutlich mit 0:5. Bereits nach elf Minuten lag die Elf von Trainer Jens Grembowietz mit 0:2 in Rückstand.

 

„Dabei hätten wir in den ersten fünf Minuten selbst zwei, drei Tore schießen können. Schüren war anfangs nicht auf dem Platz“, verstand Grembowietz zunächst die Welt nicht mehr. Tim Wasserloos und Moritz Amediek ließen aber klare Chancen liegen. Nach einem Freistoß und einem Eckball hieß es aus Wiemelhauser Sicht auf einmal 0:2. Was dann in den nächsten 30 Minuten geschah, fasste der Coach wie folgt zusammen: „Das war richtiger Käse. Wir sind der Musik nur hinterhergelaufen, haben keine Zweikämpfe angenommen. Das war kein Abstiegskampf. Das war mehr Abstieg als Kampf“. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel übernahm Wiemelhausen dann urplötzlich wieder die Initiative, der Anschlusstreffer wollte aber nicht gelingen.

 

Nach der Pause hatte Wiemelhausen dann erneut Möglichkeiten zurück ins Match zu finden. Robin Wolters, Moritz Amediek, Julian Dirks oder Murat Berberoglu trafen in aussichtsreicher Position jedoch falsche Entscheidungen oder agierten zu hektisch. Mit dem dritten Treffer der Gastgeber brachen dann auch mental die Dämme. Als Robin Fechner versuchte, einen Amediek-Fehler auszumerzen, kam der Innenverteidiger einen Schritt zu spät und sah aufgrund einer Notbremse die Rote Karte.

 

Das Beste am Spieltag für Wiemelhausen ist noch die Tatsache, dass die Rot-Weißen noch drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben. „Wir dürfen jetzt nichts Schönreden, dürfen aber auch nicht in Panik verfallen. Wir haben den Klassenerhalt weiterhin in eigener Hand“, fordert Grembowietz. (Text Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Reiß, Fechner, Tüysüz, Kern – Aksu – Fenu (46. Berberoglu), Cosgun (64. Dirks) – Wolters (73. Haarmann), Wasserloos, Amediek (73. Franke).

 

Tore: 1:0 (7.), 2:0 (11.), 3:0 (66.), 4:0 (76.), 5:0 (84.).

 

Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Fechner nach einer Notbremse (71.).

So., 08.05.2022, CW I – SC Neheim I, Endstand 0:1

Wiemelhausens Trainer Jens Grembowietz konnte nach dem Schlusspfiff seine Enttäuschung nicht verbergen. Durch eine überflüssige 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den SC Neheim stecken die Rot-Weißen wieder mitten am Abstiegskampf, da die unmittelbaren Konkurrenten aus Lennestadt, Hohenlimburg und Schüren zu mehr oder weniger überraschenden Auswärtserfolgen kamen. Anstatt selbst zu punkten schmolz der Vorsprung der Rot-Weißen in der warmen Maisonne wieder auf drei Punkte zusammen.

 

„Ich bin ziemlich niedergeschlagen“, bekannte Grembowietz dann auch. Zu viele falsche Entscheidungen traf seine Mannschaften in den 90 Minuten zuvor. Eine unerklärlich hohe Fehlpassquote ließ den Übungsleiter dann auch durchaus ratlos zurück. „Wir wirkten in vielen Momenten einfach unkonzentriert, haben viel zu viele Flüchtigkeitsfehler im Spiel gehabt und damit unsere gute Ausgangsposition verspielt.“ Dennoch wollte Grembowietz nicht alles schlecht reden, sprach auch von vielen guten Sachen im Spiel seines Teams.

 

Nach schwacher Anfangsphase fand Wiemelhausen nach rund einer Viertelstunde besser ins Match. Allerdings verpassten es die Mannen von der Glücksburger Straße, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Julian Dirks und Robin Wolters liefen alleine auf das Tor der Gäste zu, brachten das Leder aber eben nicht über die Linie. Als Torhüter Thorben Schmidt den Ball nach 77 Minuten überhastet und unnötigerweise ins Seitenaus drosch, erwies sich der anschließende Einwurf zum Bumerang. Keine zehn Sekunden später lag das Leder zum Tor des Tages im Netz. Damit war die Niederlage besiegelt, denn diesmal gelang es den Rot-Weißen nicht, noch einmal zurück ins Spiel zu finden. Das letzte Aufbäumen um die Niederlage noch abzuwenden vermisste Grembowietz in der Schlussviertelstunde. „Alles in allem ein gebrauchter Tag“, zog Grembowietz sein wenig erfreuliches Fazit.

 

Dies darf am nächsten Wochenende nicht wieder der Fall sein, denn am Sonntag ist Wiemelhausen zu Gast beim direkten Konkurrenten in Schüren. Zumindest ein Punkt sollte die Grembowietz-Elf dann holen um nicht Gefahr zu laufen, auf einen Abstiegsplatz abzurutschen. Ein Szenario, das sich Offizielle, Trainer und Mannschaft vier Spieltage vor dem Saisonende unbedingt ersparen wollen. (Text: Michael Jagusch)

 

Wiemelhausen: T. Schmidt – Reiß, C. Schmidt, Fechner, Kern – Michalsky (54. Fenu), Aksu, Cosgun (67. Haarmann) – Amediek, Wolters, Dirks (46. Berberoglu).

 

Tor: 0:1 (77.).

So., 24.04.2022, CW I – FC Lennestadt I, Endstand 5:1

Concordia Wiemelhausen ist gegen den direkten Abstiegskonkurrenten FC Lennestadt der wohl entscheidende Schritt in Richtung Klassenerhalt geglückt. Nach einem über weite Strecken überzeugenden Auftritt schickte die Elf von Trainer Jens Grembowietz Lennestadt mit einem 5:1 (2:0)-Erfolg zurück ins Sauerland. Den Vorsprung auf Lennestadt baute Wiemelhausen damit auf elf Punkte aus.

 

Ganz wollte Grembowietz dem Gefühl der voraussichtlichen Vorentscheidung aber noch nicht folgen. „Den ein oder anderen Punkt werden wir sicherlich noch benötigen“, zeigte sich Grembowietz weiterhin von seiner skeptischen Seite. Aber auch die Formkurve ist eindeutig auf Seiten der Rot-Weißen. In den sechs Partien seit der Derbyniederlage gegen Hordel sammelte Wiemelhausen in sechs Partien 11 Punkte ein, musste sich nur dem souveränen Tabellenführer aus Bövinghausen geschlagen geben. Die Bilanz eines vermeintlichen Absteigers sieht mit Sicherheit anders aus.

 

Mit den ersten 40 Spielminuten war Grembowietz mehr als zufrieden. „Da haben wir ein tolles Spiel gezeigt und den Ball laufen gelassen. Es hat Spaß gemacht zuzuschauen.“ Und auch zwei Tore fielen fast zwangsläufig. Zunächst veredelte Robin Wolters eine Vorarbeit von Kaan Cosgun zur Führung. Nach 21 Minuten sorgte Moritz Amediek per Kopf nach Wolters-Flanke für den zweiten Treffer. Dann aber folgten 20 Minuten, die Grembowietz nicht gefallen konnten. „Es folgte ein Fehlpass-Festival und wir haben zu viele Standardsituationen hergeschenkt. Der Anschlusstreffer fiel fast zwangsläufig“, ärgerte sich der Übungsleiter. Wiemelhausen fing sich jedoch wieder. Als Moritz Amediek einen Steckpass auf Murat Berberoglu spielte umtanzte der Angreifer den Lennestädter Schlussmann und schob das Leder ins leere Tor. Wiemelhausen spielte die restliche Spielzeit souverän herunter. Tim Wasserloos mit einem verwandelten Foulelfmeter, der an Moritz Amediek verursacht wurde, sowie Robin Wolters schraubten das Ergebnis beinahe wie selbstverständlich in die Höhe.

(Text: Michael Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Schmidt – Reiß, Fechner (85. Tüysüz), Schmidt, Kern – Michalsky (69. Aksu) – Fenu, Cosgun (63. Dirks) – Wolters, Berberoglu (79. Wasserloos), Amediek.

 

Tore: 1:0 (10.) Wolters, 2:0 (21.) Amediek, 2:1 (63.), 3:1 (71.) Berberoglu, 4:1 (82., 11m) Wasserloos, 5:1 (89.) Wolters.

Mo., 18.04.2022, FC Iserlohn 46/49 – CW I, Endstand 2:2

Concordia Wiemelhausen stellte den Aufwärtstrend der letzten Wochen auch beim FC Iserlohn unter Beweis. Beim Tabellenfünften erspielte sich die Mannschaft um Trainer Jens Grembowietz beim 2:2 (1:1)-Unentschieden einen verdienten Auswärtspunkt.

„Das Spiel war erneut ein Schritt nach vorne. Wir haben einen ganz, ganz wichtigen Auswärtspunkt geholt, den wir am kommenden Sonntag gegen Lennestadt vergolden möchten“, war Uwe Gottschling, Sportlicher Leiter an der Glücksburger Straße, mit der Leistung ausgesprochen zufrieden.

 

Die Begegnung begann für Wiemelhausen wie auf dem Reißbrett geplant. Es waren gerade einmal sieben Minuten gespielt, da brachte Tim Wasserloos Wiemelhausen in Führung. Nachdem er sich gegen seinen Gegenspieler durchgesetzt hatte, fasst sich Wasserloos einfach mal ein Herz und zog aus 23 Metern entschlossen ab. Unhaltbar schlug das Leder oben rechts im Iserlohner Kasten ein. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte konnte Iserlohn jedoch ausgleichen, so dass es mit einem durchaus gerechten 1:1-Unentschieden in die Kabinen ging. Bis zur 51. Minute musste Grembowietz dann gleich drei Mal verletzungsbedingt wechseln. Und als dann Torhüter Thorben Schmidt einen eigentlich schon sicher abgefangenen Eckball wieder fallen ließ, nahm Iserlohn das Ostergeschenk dankend zur Führung an. Wiemelhausen ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und spielte weiter mutig nach vorne. Bei Kopfbällen von Iwanowski und Schmidt fehlten nur Zentimeter. Auf der Gegenseite verhinderten Aluminium und der Torpfosten einen dritten Treffer und den wohl frühzeitigen Knockout. Die Concorden Beharrlichkeit wurde dann sieben Minuten vor dem Abpfiff belohnt. Nach Flanke von Mattis Kern stand Murat Berberoglu goldrichtig und traf zum verdienten 2:2-Ausgleich.

 

„Wir freuen uns über das Ergebnis, die Mannschaft hat sich nach den vielen englischen Wochen jetzt die zwei freien Tage redlich verdient. Ab Donnerstag konzentrieren wir uns dann ganz auf Lennestadt“, so ein entspannter Gottschling auf dem Weg zurück ins Ruhrgebiet.

(Text: Michael Jagusch)

 

Wiemelhausen: Schmidt – Reis, Fechner (46. Iwanowski), Schmidt, Kern – Michalsky (51, Fenu) – Aksu, Cosgun – Wolters, Wasserloos (51. Amediek), Dirks (74. Berberoglu).

 

Tore: 0:1 (7.), 1:1 (45.), 2:1 (57.), 2:2 (83.) Berberoglu.

So., 10.04.2022, CW I – SpVg. Hagen 1911, Endstand 1:4

Nächster Riesenschritt für Concordia Wiemelhausen im Abstiegskampf. Mit einem klaren 4:1 (3:0)-Erfolg beim direkten Abstiegskonkurrenten Hagen 11 gelang der Mannschaft von Trainer Jens Grembowietz der ersehnte Schritt in das Tabellenmittelfeld. Mit 33 Punkten auf dem Konto vergrößerte Wiemelhausen den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf acht Punkte und kletterte auf Tabellenplatz zehn.

 

Dabei sah es in der Anfangsphase zunächst einmal nicht nach diesem klaren Erfolg aus. „Wir waren die ersten fünf Minuten überhaupt nicht auf dem Platz. Da hat uns Torhüter Thorben Schmidt mit zwei fantastischen Paraden im Spiel gehalten“, berichtete Grembowietz. Dann aber arbeitete und spielte sich Wiemelhausen in das Match hinein und hätte bis zum Seitenwechsel bereits für eine Vorentscheidung gesorgt. Dafür war Robin Wolters im Alleingang mit einem lupenreinen Hattrick verantwortlich. Nach Hereingabe von Moritz Amediek legte Murat Berberoglu das Leder zurück auf Wolters, der mit einem satten Schuss dem Hagener Schlussmann keine Abwehrchance ließ. Nach einem Eckball für die Gastgeber schaltete Wiemelhausen schnell um, Berberoglu setzte Wolters in Szene und es hieß 2:0. Der dritte Wolters-Treffer (31. Minute) war dann der Schlusspunkt hinter fulminanten 30 Minuten für die Grembowietz-Schützlinge.

 

„In der Pause haben wir uns dann vorgenommen, genauso weiter zu machen und auch die 2. Halbzeit zu gewinnen“, gibt Grembowietz Einblick in das Kabinengespräch. Ein Vorhaben, das nicht umgesetzt werden konnte, was am Sieg aber letztlich nichts änderte. Nach 48 Minuten gelang Hagen der 3:1-Anschlusstreffer. Zwar kam kurzfristig etwas Hektik auf, die passende Antwort von Wiemelhausen ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckball stieg Joshua Iwanowski am höchsten und markierte per Kopf den 4:1-Endstand.

 

Zwar musste sich auch Thorben Schmidt noch zwei Mal entscheidend in das Spiel einschalten, um einen weiteren Treffer zu hindern, der Sieg geriet aber niemals mehr in Gefahr. „Unser Matchplan ist perfekt aufgegangen“, freute sich Grembowietz und konnte durch frühe Auswechslungen bei Stammspielern wie Moritz Amediek, Emin Aksu und Robin Wolters sogar noch Kräfte für die kommende englische Osterwoche schonen.

 

Wiemelhausen: Schmidt – Reiß, Fechner, Iwanowski, Kern – Michalsky – Aksu (46. Fenu), Cosgun – Wolters (75. Schwindt), Berberoglu, Amediek (46. Wasserloos/84. Schmidt).

 

Tore: 1:0 (13.) Wolters, 2:0 (17.) Wolters, 3:0 (31.) Wolters, 3:1 (48.), 4:1 (55.) Iwanowski.

(Text: Michael Jagusch)

So., 03.04.2022, CW I – SV Sodingen, Endstand 4:1

Concordia Wiemelhausen zeigte sich drei Tage nach der Derbyniederlage gegen Hordel bestens vom 0:2 erholt. Gegen den Tabellenfünften SV Sodingen gewann die Mannschaft von Trainer Jens Grembowietz mit 4:1 (0:0) und sicherte sich damit drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Mit 29 Punkten auf dem Konto bauten die Rot-Weißen den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf sechs Punkte aus. „Gegen Hordel ist uns ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf noch verwehrt geblieben. Dies haben wir nun nachgeholt“, freute sich Grembowietz über den Heimdreier.

 

Und dieser Sieg war auch ausgesprochen verdient. „Wenn wir unsere Möglichkeiten nur halbwegs konsequent ausgenutzt hätten, hätten wir das Spiel auch 6:1, 7:1 oder gar 8:1 gewinnen müssen“, sah Wiemelhausens Coach seine Mannschaft deutlich überlegen. Nur mit dem Toreschießen wollte es zunächst nicht funktionieren. So wurden mit einem torlosen Remis die Seiten gewechselt. Ein Spielstand, der Sodingen schon zur Pause überaus schmeichelte.

Mit der Hereinnahme des flinken Louis Haarmann versprach sich Grembowietz noch einmal weitere Tempovorteile im Spiel der Rot-Weißen. Eine Maßnahme, die nach 69 Minuten fruchtete und so etwas wie der Brustlöser für Wiemelhausen war. Mit Tempo strebte Haarmann auf das Sodinger Gehäuse zu, behielt die Nerven und verwandelte eiskalt zur umjubelten Führung. Keine 120 Sekunden schien die Partie bereits entschieden. Nach Pass von Louis Haarmann auf Moritz Amediek bewies Amediek eine tolle Übersicht. Kaan Cosgun hatte anschließend wenig Mühe, Amedieks genialen Rückpass mit dem 2:0 zu veredeln. Aber dann passierte, was Wiemelhausen in dieser Spielzeit schon so oft widerfuhr. „Wir sind einfach noch nicht so weit, unser Spiel über die gesamten 90 Minuten konsequent herunterzuspielen“, musste Grembowietz nach dem Sodinger Anschlusstreffer doch noch einmal auf der Bank zittern.

 

Erst als Robin Wolters nach einer Kopfballverlängerung von Tim Wasserloos Auge bewies und den Herner Schlussmann mit einem feinen Heber keine Abwehrchance ließ, war das Match mit dem 3:1 entschieden. „Aber was wir bis dahin für Torchancen vergeben haben, dies geht eigentlich auf keine Kuhhaut“, haderte Grembowietz mit der ungenügenden Chancen-verwertung. Den Schlusspunkt setzte dann Murat Berberoglu mit einem 22m-Strahl, der von der Unterkante der Querlatte ins Tor sprang.

 

Wiemelhausen holte aus den letzten fünf Spielen neun Punkte – in der Hinrunde gab es gegen die gleichen Gegner lediglich zwei Punkte zu feiern – und befindet sich im Abstiegskampf auf einem guten Weg. Aber noch sei nichts erreicht, sagt Grembowietz und macht deutlich: „Jetzt haben wir am Donnerstag und am Sonntag mit den Begegnungen gegen die unmittelbare Abstiegskonkurrenz aus Dröschede und Hagen zwei ganz entscheidende Spiele vor der Brust.“

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Dirks, Ch. Schmidt, Iwanowski, Kern – Aksu, Wolters, Cosgun (90. Fenu) – Schwindt (46. Haarmann), Wasserloos (79. Berberoglu), Amediek (76. Holmgren).

 

Tore: 1:0 (69.) Haarmann, 2:0 (71.) Cosgun, 2:1 (77.), 3:1 (81.) Wolters, 4:1 (88.) Berberoglu.

(Text: Martin Jagusch)

So., 27.03.2022, BV Westfalia Wickede I – CW I, Endstand1:4

Beim Tabellennachbarn in Wickede zeigte sich Concordia Wiemelhausen gut erholt vom „Last-Minute“-Schock in Wanne. Nach 90 Minuten feierte die Elf von Trainer Jens Grembowietz einen ebenso wichtigen wie verdienten 4:1 (1:0)-Erfolg. Mit nunmehr 26 Punkten auf der Habenseite wuchs der Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf drei Punkte an.

 

„In der ersten Spielhälfte waren wir etwas besser, in den zweiten 45 Minuten deutlich überlegen“, sah Jens Grembowietz den Sieg als ausgesprochen verdient an. Überhaupt hatte er an der Leistung seiner Mannschaft wenig bis überhaupt nichts auszusetzen. „Das war eine sehr, sehr ordentliche Leistung. Wir hatten viel Ballbesitz, haben den Ball gut durch unsere Reihen laufen lassen und waren diesmal auch äußerst effizient bei der Chancenverwertung“, lobte Wiemelhausens Coach. Auch defensiv habe seine Mannschaft über die kompletten 90 Minuten gut gearbeitet und kaum Möglichkeiten für die Dortmunder Gastgeber zugelassen.

 

Nach18 Minuten stellte Leon Franke die Wiemelhausener Effizienz an diesem Sonntag das erste Mal unter Beweis. Robin Wolters schlug eine Flanke mustergültig auf den langen Pfosten und Franke traf mit wuchtigem Kopfball zur Führung. Zehn Minuten nach der Pause fiel dann schon mehr als eine Vorentscheidung. Moritz Amediek und Joshua Iwanowski kombinierten sich mustergültig durch die Wickeder Defensive, den finalen Querpass musste Leon Franke nur noch über die Linie drücken. Kurzfristige Zweifel am Sieg kamen nach 61 Minuten ins Spiel, als die Gastgeber mit einem Freistoßstrahl aus gut 20 Metern den Anschluss herstellten. Aber Wiemelhausen hielt diesmal den vor allem mentalen Druck stand und schlug beinahe umgehend zurück. Nach tollem Steckpass von Kaan Cosgun lief Moritz Amediek alleine auf das Wickeder Tor zu und verwandelte souverän zum 1:3 (68.). Für den Schlusspunkt war dann Murat Berberoglu verantwortlich, der eine Minute vor dem Abpfiff eine Vorarbeit von Moritz Amediek im Tor unterbrachte.

 

Mit zwei Siegen und sechs Punkten aus der ersten englischen Woche zeigte sich Grembowietz zufrieden: „Das war unsere dritte gute Leistung in Folge. Die Erleichterung ist natürlich riesengroß. Wir können uns heute freuen, ab morgen gilt unsere ganze Konzentration dem Derby gegen Hordel.“

 

Concordia Wiemelhausen: Kelch – Dirks (52. Holmgren), Schmidt (25. Iwanowski), Reiß, Kern – Aksu, Fenu, Kosgun (74. Berberoglu) – Franke, Amediek, Wolters (78. Wasserloos).

 

Tore: 0:1 (17.) Franke, 0:2 (55.) Franke, 1:2 (61.), 1:3 (68.) Amediek, 1:4 (89.) Berberoglu.

(Text: Martin Jagusch)

So., 20.03.2022, CW I – FSV Gerlingen I, Endstand 3:1

Im direkten Westfalenliga-Abstiegsduell feierte Concordia Wiemelhausen einen immens wichtigen Sieg. Gegen den Tabellenletzten FSV Gerlingen kam die Mannschaft um Trainer Jens Grembowietz zu einem verdienten 3:1 (1:1)-Heimerfolg. Ein gelungener Start für die Rot-Weißen in die nun wartenden englischen Wochen. „Wir können nun mit einem guten Gefühl in die nächsten Spiele gehen,“, durfte Grembowietz nach Spielende einmal ebenso tief wie kurz durchatmen.

 

Nach der langen Zwangspause ohne Spielpraxis benötigte Wiemelhausen einige Minuten, um ins Match zu finden. Als Maurizio Fenu und Sebastian Michalsky in Gemeinschaftsarbeit einen Ball im Gerlinger Spielaufbau erkämpften, verlängerte Moritz Amediek den folgenden Chipball zur Führung ins Gerlinger Tor. „Anschließend haben wir es verpasst, den zweiten Treffer nachzulegen“, sah Grembowietz seine Mannschaft überlegen, aber wenig effizient. Moritz Amediek gleich zwei Mal sowie Leon Franke hätten das Resultat auf 2:0 stellen können. Vor der Pause ließ Wiemelhausen nach, bettelte nahezu um einen Gegentreffer. Ein Wunsch, den die Gäste vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff gerne und dankend erfüllten. „Auch wenn der Treffer aus einer Abseitsposition heraus fiel war entscheidend, dass wir bei einer Standardsituation gepennt haben“, ärgerte sich Wiemelhausens Trainer.

 

Die Pause nutzten die Gastgeber, um die Sinne wieder zu schärfen. Und nach einer Stunde war die Begegnung dann auch entschieden. Nach feiner Kombination legte Moritz Amediek uneigennützig quer auf Leon Franke und der hatte anschließend wenig Mühe aus 15 Metern ins verwaiste Tor der Gäste zu schießen.  Eine eher unfreiwillige Amediek-Vorlage veredelte Robin Wolters keine zehn Minuten später zum 3:1-Endstand. Mit der Schlussphase seines Teams war Grembowietz trotz des verdienten Sieges aber nicht mehr einverstanden. „Da haben wir wieder zu tief gestanden. Außerdem haben wir unsere Konter nicht mehr sauber ausgespielt. Aber auch so ist der 3:1-Erfolg standesgemäß und ein guter Start nach der langen Spielpause“, so Grembowietz.

 

Kurios ging es in der Nachspielzeit zu. Zunächst sah Robin Fechner vom Unparteiischen die Gelbe Karte, da er sich nach Meinung des Schiedsrichters zu viel Zeit bei der Ausführung eines Freistoßes ließ. Als er den Freistoß dann ausführte pfiff ihn der Unparteiische mit der Begründung, das Spiel sei noch nicht wieder freigegeben gewesen, zurück und schickte Fechner mit der Gelbroten Karte vom Feld.

 

Concordia Wiemelhausen: Kelch – Reiß, Fechner, Tüysüz, Kern – Michalsky – Fenu, Kosgun (65. Aksu) – Franke (72. Schwindt), Amediek (78. Wasserloos), Dirks (54. Wolters).

 

Tore: 1:0 (20.) Amediek, 1:1 (41.), 2:1 (52.) Franke, 3:1 (61.) Dirks.

 

Bes. Vorkommnis: Gelbrote Karte für Fechner wegen Ausführung eines noch nicht freigegebenen Freistoßes (92.).

Sa., 26.02.2022, FC Brünninghausen – CW I, Endstand 2:0

Beim Tabellendritten FC Brünninghausen konnte Concordia Wiemelhausen den Abwärtstrend nicht stoppen. Nach 92 Minuten standen die Rot-Weißen mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage erneut ohne Punkte da, dennoch sah Trainer Jens Grembowietz viele positive Aspekte.

 

„Wir müssen hier in Brünninghausen nie und nimmer verlieren, waren ein Gegner auf Augenhöhe und hatten sogar ein Chancenplus“, bilanziert der Concorden-Coach, musste aber auch zugeben: „Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport. Brünninghausen macht aus drei Torchancen zwei Treffer, wir aus fünf Möglichkeiten nicht ein Tor.“

 

Die erste Möglichkeit hatte Sebastian Michalsky auf dem Kopf, setzte das Leder jedoch über den Querbalken. Leon Franke kam auf Höhe des Elfmeterpunktes völlig ungehindert an den Ball und konnte sich die Ecke eigentlich aussuchen, schoss jedoch am Pfosten vorbei. Robin Wolters boten sich gleich zwei klare Einschussmöglichkeiten. Aber weniger als zehn Meter vor dem Tor zögerte Wolters zu lange, so dass ein FCB-Abwehrspieler letztlich noch eingreifen konnte. Und last but not least versuchte es Julian Dirks uneigennützig mit einem Querpass anstatt selbst die gute Abschlussmöglichkeit zu nutzen.

 

Wie man seine Möglichkeiten effizient nutzt, zeigten die Gastgeber in der 23. und 77. Minute. Beim 0:1 ließ sich Leon Franke im Spielaufbau völlig unnötig in einen Zweikampf ein, verlor das Spielgerät und die folgende Umschaltsituation nutzte der FCB zum Führungstreffer. Eine ähnliche Situation dann 13 Minuten vor Spielende. Diesmal vertändelte Maurizio Fenu das Leder. Torhüter Thorben Schmidt konnte den folgenden Torschuss nur nach vorne abklatschen lassen. Als dann auch noch ein Dortmunder Abwehrspieler eher als Robin Fechner am Ball war trudelte der Ball zum 2:0 und damit zur Entscheidung über die Torlinie.

 

Dennoch wollte Grembowietz seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sein Team zeigte trotz der großen Personalprobleme, in deren Folge sogar Co-Trainer Steffen Köhn spielen musste, vor allem kämpferisch eine starke Leistung. Dennoch müssen die Rot-Weißen im Abstiegskampf langsam aber sicher anfangen zu punkten. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am nächsten Sonntag im brisanten Heimderby gegen die DJK TuS Hordel.

Quelle: Martin Jagusch

 

Concordia Wiemelhausen: Schmidt – Dirks, Fechner, Tüysüz, Kern – Michalsky (70. Schwindt) – Berberoglu, Fenu – Wolters, Amediek (70. Köhn), Franke (53. Wasserloos).

 

Tore: 1:0 (23.), 2:0 (77.).

Ab- und Zugänge CW I während der Winterpause 21/22

In der Winterpause gab es im Kader der 1. Mannschaft einige Veränderungen. Wir haben drei Abgänge zu verzeichnen. Oliver Roll wechselte zu ASC Dortmund, Loren Rama zum BSV Schüren und Oguz Karagüzel zu Firtinaspor Herne. Wir wünschen allen auf ihrem sportlichen Weg weiterhin viel Erfolg.

 

Im Gegenzug begrüßen wir drei neue Spieler:

Dennis Kozak (Torwart) wechselt von der YEG Hassel zu uns. Dennis hat seine Jugend bei der DJK TuS Hordel verbracht. Seine erste Seniorensaison spielte er bei Westfalia Herne. Im Anschluss folgte der Wechsel zu YEG Hassel.


Kaan Cosgun (offensives Mittelfeld) verbrachte seine Jugendzeit bei der DJK TuS Hordel, der SG Wattenscheid 09 und der TSG Sprockhövel. Dort wurde er direkt in den Oberliga-Kader aufgenommen. Es folgten Saisons bei der TuS Heven und der SG Welper.


Edu Holmgren (Defensivspieler) studiert in Bochum und konnte in den Trainingseinheiten unser Trainerteam überzeugen. Edu ist finnischer Staatsbürger und hat zuletzt in Spanien in einer Universitätsmannschaft gespielt.

 

Wir heißen alle drei Neuzugänge bei Concordia Wiemelhausen 08/10 herzlich willkommen.

So., 19.12., CW I – SV Hohenlimburg 1910, Endstand 1:1

Zumindest das Minimalziel hat Concordia Wiemelhausen mit dem 1:1 (0:0)-Unentschieden im letzten Heimspiel 2021 gegen Hohenlimburg erreicht: die Rot-Weißen überwintern in der Westfalenliga mit 20 Punkten auf der Habenseite über dem Strich. Dennoch war Trainer Jens Grembowietz mit dem einen Punkt naturgemäß nicht zufrieden. „Zuhause will man natürlich immer gewinnen“, so der Coach.

 

Im Gegensatz zur Vorwoche bescheinigte der Trainer seinen Spielern diesmal eine tadellose Einstellung: „Alle Jungs haben sich richtig reingehauen.“ Allerdings benötigten die Rot-Weißen einige Zeit, um sich in das Spiel reinzuarbeiten. Die ersten gut 20 Minuten gingen an die Gäste aus Hohenlimburg. Dann aber gelang es der Wiemelhausener Zentrale mit Sebastian Michalsky und Amin Aksu mehr und mehr, die Spielkontrolle an sich zu ziehen. Und auch die größte Torchance hatten die Gastgeber. Leon Frankes Mut zu einem Fallrückzieher wurde allerdings nicht mit einem Treffer belohnt. Aber auch Hohenlimburg hatte vor der Pause zwei Einschussmöglichkeiten. „Das Unentschieden zur Pause ging deshalb auch in Ordnung“, findet Grembowietz.

 

In den zweiten 45 Minuten wurde das Spiel der Gastgeber dann dominanter. „Wir waren überlegen und haben gedrückt“, berichtete Grembowietz. Und die Bemühungen seiner Mannschaft wurden nach genau einer Stunde belohnt. Nach einem Freistoß von Maurice Reiß verlängerte Sebastian Michalsky den Ball per Kopf und es hieß 1:0. Aber der Jubel war noch nicht ganz verhallt, da stand es bereits 1:1. Vom Anstoß weg dauerte es nur wenige Sekunden, bis das Leder hinter Thorben Schmidt im Netz lag. „Das darf natürlich absolut nicht passieren. Ein No-Go“, ärgerte sich Grembowietz maßlos. Dennoch blieb Wiemelhausen am Drücker, der erlösende Siegtreffer wollte aber nicht mehr fallen. Ein weiterer Kopfball von Michalsky fand nämlich nicht den Weg ins Tor. Und frei vor dem Gästetorwart schob Leon Franke dem bereits am Boden liegenden Hohenlimburger Schlussmann das Leder in die Arme, anstatt den Ball leicht zu lupfen. So musste Wiemelhausen sich mit dem einen Punkt begnügen, der zumindest den Blick auf die Tabelle etwas entspannter gestaltet.

 

Mit Beginn des neuen Jahres wird Oliver Roll, der nach einer schier endlosen Verletzungshistorie während seiner Zeit an der Glücksburger Straße gerade erst wieder problemlos spielen kann, Wiemelhausen den Rücken kehren. Ab Januar 2022 wird Roll für den Dortmunder Oberligisten ASC Dortmund zwischen den Pfosten stehen. Jens Grembowietz wollte den Spielerwechsel lieber gar nicht erst kommentieren. Aber auch dies ist ja bereits eine Aussage. (Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Schmidt – Reiß, Schmidt, Tüysüz, Kern – Aksu (75. Haarmann), Michalsky – Dirks (75. Fenu), Franke – Wasserloos, Amediek (46. Berberoglu).

 

Tore: 1:0 (60.) Michalsky, 1:1 (61.).

So., 12.12., SV Wacker-Obercastrop – CW I, Endstand 2:1

Concordia Wiemelhausen hat einen Befreiungsschlag verpasst. Eher das Gegenteil ist eingetreten. Durch die 1:2-Niederlage bei Wacker Obercastrop ist kurz vor Weihnachten das Abstiegsgespenst als unliebsamer Untermieter an der Glücksburger Straße eingezogen.

 

Dementsprechend enttäuscht war Trainer Jens Grembowietz nach dem Schlusspfiff: „Wir bekommen es einfach nicht hin, gute Trainingsleistungen und die tolle Stimmung innerhalb der Mannschaft am Sonntag im Spiel auch auf den Platz zu transportieren. Die erste Halbzeit war überhaupt nicht gut. Manchmal fehlen mir da schon die Worte.“ Sprachlos machte den Trainer auch die Art und Weise, wie der Führungstreffer für die Gastgeber fiel. Nach einem flachen Rückpass schlug Torhüter Thorben Schmidt ein Luftloch und ein Angreifer der Gastgeber hatte anschließend wenig Mühe den Ball im Tor unter zu bringen. Dass Wiemelhausen nicht mit einem Rückstand in die Pause gehen musste lag an Oguz Karagüzel, der das Leder aus einem Gewurschtel im Strafraum im Tor unterbringen konnte. „Auch recht glücklich“, wie Grembowietz bemerkte.

 

Nach dem Seitenwechsel war Wiemelhausen dann deutlich besser im Spiel. Allerdings durften nur die Gastgeber einen Treffer bejubeln. Diesmal war es Hakan Tüysüz, der das Leder fast selbst im eigenen Kasten unterbrachte. „So sind beide Gegentreffer ohne gefallen, ohne dass Obercastrop viel dazu beigetragen hat“, ärgerte sich Grembowietz. Auf der Gegenseite verstand es Wiemelhausen einmal mehr nicht, zahlreiche glasklare Torchancen auch in Treffer umzumünzen. Ob Robin Wolters, Julian Dirks, Leon Franke, Maurizio Fenu, Oguzhan Karagüzel, Tim Wasserloos oder schon vor dem Seitenwechsel Sebastian Michalsky, sie alle waren nicht in der Lage für einen zweiten Treffer und damit zumindest für einen Punkt zu sorgen.

 

Zwar haben die Concorden nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz, dennoch ist Grembowietz weit davon entfernt, in Panik zu verfallen. „Ich bin von den Jungs und der Mannschaft überzeugt“, erklärt der Coach: „Wir werden im Moment auch sicherlich nicht vom Spielglück geküsst. Aber Vieles liegt natürlich auch an uns selbst.“ Gegen den Tabellennachbarn aus Hohenlimburg will Wiemelhausen am nächsten Wochenende mit einem Heimsieg für ein ruhiges und entspanntes Weihnachtsfest sorgen. (Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Schmidt – Reis (32. Wolters), Tüysüz, Fechner, Kern – Aksu, Michalsky (65. Fenu) – Dirks, Franke – Karagüzel (63. Berberoglu), Wasserloos (80. Amediek).

 

Tore: 1:0 (26.), 1:1 (45.) Karagüzel, 2:1 (63.).

So., 5.12., CW I – BSV Schüren 1910, Endstand 2:2

Es war ein hartes Stück Arbeit, dass Concordia Wiemelhausen leisten musste, um zumindest einen Punkt an der Glücksburger Straße zu behalten. In der Nachspielzeit sicherte Leon Franke der Elf von Trainer Jens Grembowietz zumindest das 2:2 (1:1)-Unentschieden.

 

Wiemelhausens Coach tat sich schwer mit einer Einschätzung des Spiels und des Ergebnisses. „Wenn man wie wir in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielt, müsste man sich eigentlich freuen. Aber davon spüre ich gerade gar nichts. Wir haben kein gutes Spiel gemacht“, so Grembowietz. Eher Enttäuschung machte sich breit. Enttäuschung über zwei verschenkte Punkte einerseits und über eine weitestgehend schwache Leistung seiner Mannschaft andererseits. Speziell vor der Pause waren die Concorden überhaupt nicht im Spiel. „Wir waren nicht gallig, nicht präsent in den Zweikämpfen“, bemängelte Grembowietz die Spielweise seine Mannschaft: „Das war eher so nach dem Motto kommse heut nicht, kommse morgen!“ Auf den Führungstreffer für Schüren hatte Wiemelhausen immerhin postwendend die passende Antwort parat. Nach Flanke von Julian Dirks schmetterte Leon Franke das Leder per Seitfallzieher in die Maschen. „Ein extrem sehenswerter Treffer, ein Tor des Monats“, fand nicht nur Grembowietz.

 

Nach einem intensiven Pausengespräch wollte Wiemelhausen fehlerfreier durch die zweite Halbzeit marschieren. Ein Vorhaben, das nach wenigen Sekunden aber wieder Makulatur war. Ein dicker Patzer auf der linken Abwehrseite und Schüren durfte die erneute Führung bejubeln. Nach gut einer Stunde hatte Wiemelhausen den Spielfaden dann aber gefunden, beherrschte nun das Match, aber nicht das Toreschießen. Trotz vieler klarer Möglichkeiten dauerte es bis in die Nachspielzeit hinein, ehe erneut Leon Franke die Lücke zum 2:2 fand. Diesmal traf er mit einer Volleyabnahme von der Strafraumgrenze ins Schwarze. Und eigentlich hätte Wiemelhausen das Match anschließend sogar noch gewinnen können, wenn der Schiedsrichter wenige Sekunden später ein klares Handspiel im Strafraum auch mit Elfmeter geahndet hätte. „Jeder auf der Anlage hat das glasklare Handspiel gesehen. Sogar Schürens Coach Arthur Matlik hat dies in der Pressekonferenz bestätigt. Die Entscheidung war eine Frechheit“, ärgerte sich Grembowietz. (Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Roll – Dirks, Tüysüz, Fechner, Rios – Aksu (55. Haarmann), Michalsky – Wolters, Franke (92. Kern) – Amediek, Karagüzel (55. Fenu).

 

Tore: 0:1 (17.), 1:1 (18.) Franke, 1:2 (47.), 2:2 (90.+2) Franke.

 

Bes. Vorkommnis: Gelbrote Karte für Schüren wegen wiederholtem Foulspiel (90.+4).

So., 28.11., SC Neheim – CW I, Endstand 1:3

„Die Rückfahrt im Bus hat schon ein, zwei Bierchen verdient“, freute sich Wiemelhausens Trainer Jens Grembowietz beim SC Neheim über den zweiten Auswärtssieg und eine starke Leistung seines Teams. In den 90 Minuten zuvor setzte sich sein Team im Sauerland verdient mit 3:1 (1:0) durch.

 

„Wir haben den nächsten Schritt in unserer Entwicklung gemacht, haben nahezu über die gesamte Spieldauer mutig nach vorne verteidigt und zahlreiche schnell Umschaltsituationen gehabt,“ analysierte Grembowietz die Begegnung.

 

Sein Team erwischte in Neheim den besseren Start. Ohne aber zu klaren Torchancen zu kommen. Nach einer Viertelstunde fanden auch die Gastgeber besser ins Match und drängten ab Minute 25 auf den Führungstreffer. Mit Leidenschaft und etwas Glück überstand Wiemelhausen diese Phase und setzte fünf Minuten vor dem Seitenwechsel das erste Ausrufezeichen. Nach einem Pass von Julian Dirks in die Schnittstelle der Neheimer Defensive behielt Tim Wasserloos die Nerven und vollstreckte zur Führung. Bis zur Pause hätte Wiemelhausen die Partie dann entscheiden können, ja eigentlich sogar entscheiden müssen. Aber Leon Franke aus fünf Metern und Robin Fechner aus zwei Metern per Kopf vollbrachten das Kunststück, die Führung nicht weiter auszubauen.

 

Und so entwickelte sich auch in der zweiten Halbzeit eine intensive Begegnung. Die Gastgeber hatten zwar ein optisches Übergewicht, Wiemelhausen aber den effektiveren Angreifer. Murat Berberoglu passte auf Moritz Amediek und der legte uneigennützig auf Wasserloos. Und der Mittelstürmer hatte anschließend wenig Mühe, das Leder im Tor unterzubringen. Als der an diesem Sonntag überragende Maurice Reiß – „Maurice hat keinen Zweikampf verloren und ist über seine rechte Seite immer wieder gefährlich nach vorne gestoßen", so Grembowietz – eine Flanke auf Murat Berberoglu schlug, hieß es 0:3. Der Gegentreffer in der Nachspielzeit war nicht mehr als ein Schönheitsfehler bei einem ansonsten tadellosen Auftritt der Rot-Weißen.

 

Ein Sieg, der beim Blick auf die Tabelle für einen Außenstehenden einer Überraschung gleichkommt. Nicht aber für den Wiemelhausener Coach. „An einem guten Tag können wir jeden Gegner schlagen“, hatte Grembowietz bereits im Vorfeld der Begegnung gesagt. Und solch einen guten Tag erwischte Wiemelhausen in Neheim und hat damit aufkeimende Sorgen auf einen Abstiegskampf zunächst einmal im Keim erstickt. Zwar beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz weiterhin nur drei Punkte, aber mit nunmehr 18 Zählern auf dem eigenen Konto ist der Blick eher nach oben gerichtet. (Quelle: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Roll – Reiß, Tüysüz, Fechner, Rios – Aksu, Haarmann (90. Kern) – Dirks (71. Berberoglu), Franke (65. Wolters) – Karagüzel (60. Amediek), Wasserloos.

 

Tore: 0:1 (40.) Wasserloos, 0:2 (78.) Wasserloos, 0:3 (87.) Berberoglu, 1:3 (90.+1).

So., 14.11., CW I – Y.E.G. Hassel 1993, Endstand 2:2

Dank eines späten Treffers von Murat Berberoglu rettete Concordia Wiemelhausen beim 2:2 (1:0)-Unentschieden gegen YEG Hassel zumindest einen Punkt. Das Match wurde in der Schlussphase mehr als hektisch, Schiedsrichter Werner-Krestel sprach gleich fünf (!) Platzverweise gegen das Hasseler Trainerduo sowie drei Spieler aus.

 

Aber zuvor wurde auch Fußball gespielt. Kurzfristig musste Jens Grembowietz auf die verletzten Oliver Roll, Benjamin Michalsky und Robin Wolters verzichten. Mit Jan Kelch nahm bereits der dritte Torhüter die Position zwischen den Pfosten ein und der Youngster erhielt nach dem seinem Saisondebüt ein Sonderlob seines Trainers: „Jan hat einen super Einstand gefeiert und absolut fehlerfrei gehalten.“ Die erste Möglichkeit hatten die Gäste bereits in der allerersten Spielminute, dann spielten bis zur Pause aber nur noch die Gastgeber. Für den Führungstreffer war Oguz Karagüzel, der nach 22 Minuten eine Hereingabe von Dennis Gumpert veredelte (22.). Vorausgegangen war eine feine Kombination mit einer tollen Diagonalverlagerung über die gesamte Breite des Platzes. Allerdings müssen sich die Grembowietz-Schützlinge nicht deutlich als mit einem 1:0-Vorsprung in die Halbzeit gegangen zu sein. Tim Wasserloos setzte das Leder völlig freistehend -  „normal macht er den blind“, so Grembowietz - am Tor vorbei. Auch Leon Franke oder Julian Dirks zeigten nicht die notwendige Kaltschnäuzigkeit beim Torabschluss. Dennoch war Wiemelhausens Cheftrainer beim Gang in die Kabine mit dem Auftritt seines Teams mehr als zufrieden: „Es hat Spaß gemacht zuzuschauen. Wir haben guten Fußball gespielt und über beide Außenpositionen immer wieder Druck entwickelt.“

 

Zwar wollte Wiemelhausen nach dem Seitenwechsel mit gleicher Konsequenz weiterspielen, ließ sich aber die berühmten zwei Meter weiter zurückdrängen und den Gegenspielern die bekannten Zentimeter mehr Platz. „Wir haben es einfach nicht mehr geschafft, genauso mutig weiter zu spielen wie vor dem Wechsel bekannt“, Grembowietz. Hassel war ursprünglich besser im Spiel und kam nach 53 Minuten zum Ausgleich. Und nach 65 Minuten war die Partie mit dem 1:2 komplett gedreht. Durch die Platzverweise schaukelte sich die Stimmung zunächst neben und dann auch auf dem Platz immer weiter hoch. In der 94. Minute wurde Wiemelhausen dann doch noch belohnt. Murat Berberoglu kam im Strafraum der Gäste an den Ball und fand die entscheidende Lücke zum Ausgleich.

 

„Auf 90 Minuten gesehen war wir die bessere Mannschaft“, erklärt Grembowietz: „Aber wenn man erst in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielt, muss man eben auch mit einem Punkt zufrieden sein.“ (Quelle: Martin Jagusch)

 

Wiemelhausen: Kelch – Gumpert (37. Reiß), Tüysüz, Fechner, Rios – Aksu, Fenu (74. Berberoglu)- Dirks, Franke – Karagüzel, Wasserloos (60. Amediek).

 

Tore: 1:0 (22.) Karagüzel, 1:1 (53.), 1:2 (65.), 2:2 (90.+4) Berberoglu.

 

Besondere Vorkommnisse: Rote Karten gegen Trainer und Co-Trainer der Gäste, Rote Karte gegen einen Hasseler Spieler (90.+2) sowie 2 Gelbrote Karten gegen Hasseler Spieler (72., 89.).

So., 7.11., FC Lennestadt – CW I, Endstand 3:2

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte Wiemelhausens Trainer Jens Grembowietz am Sonntag beim FC Lennestadt. Nach frühem 0:2-Rückstand arbeitete sich seine Mannschaft Mitte der zweiten Hälfte mit dem 2:2-Ausgleich zurück ins Match, schnupperte mehr als einmal am eigenen Führungstreffer, musste aber aufgrund des dritten Gegentors in der 87. Spielminute die lange Heimreise dann doch mit leeren Händen antreten.

 

Dementsprechend groß war die Enttäuschung: „Es bringt alles nichts. Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gezeigt, waren die bessere Mannschaft und haben uns aber einmal mehr um den Lohn unserer Arbeit gebracht“, kommentierte Trainer Jens Grembowietz frustriert das Spiel.

Der Spielstart misslang der Wiemelhauser Elf komplett. Nach einem unglücklichen Pressschlag und einem individuellen Fehler bei einer zu kurzen Kopfballrückgabe von Dennis Gumpert hieß es nach 12 Minuten bereits 0:2 aus Wiemelhauser Sicht. Die Concorden schüttelten sich noch einige Zeit und übernahmen dann komplett das Kommando. „Wir haben von Minute zu Minute mehr gedrückt, hatten schon bis zur Pause sehr viele Standards und Möglichkeiten einen Treffer zu erzielen“, so Grembowietz. Zur Pause herrschte daher, trotz des Zwei-Tore-Rückstandes im rot-weißen Lager, die Überzeugung, die Begegnung noch für sich entscheiden zu können.

 

Nach 51 Minuten gab es nach Foulspiel an Peter Rios einen Strafstoß, den Rios selbst, gewohnt souverän, verwandelte. Dann, in der 67. Minute schien das Momentum endgültig auf Seiten der Grembowietz-Elf. Peter Rios jagte eine Flanke von der 16er-Kante volley zum Ausgleich in die Maschen. Der wohl entscheidende dritte Treffer wollte Wiemelhausen aber nicht mehr gelingen.

 

„Wir sind immer wieder am Torhüter der Gastgeber gescheitert, der einen Sahne-Tag erwischt hat“, raufte sich Grembowietz im Drei-Minuten-Takt die Haare. Ob Wolters, Franke, Karagüzel, Dirks oder Wasserloos, sie alle fanden ihren Meister im Lennestadter Keeper. Und als die Wiemelhauser Defensive im Anschluss an einen weiten Einwurf ungenügend gestaffelt war, nutzte ein Gegenspieler am langen Pfosten seine Freiheiten und traf zum schmeichelhaften Siegtreffer für die Gastgeber.

 

Concordia Wiemelhausen: Roll, Gumpert, Fechner, Schmidt (46. Tüysüz), Rios, Aksu (89. Iwanowski), Michalsky, Wolters, Fenu (59. Dirks), Franke, Wasserloos (76. Karagüzel).

 

Tore: 1:0 (6.), 2:0 (12.), 2:1 (51.) Rios, 2:2 (67.) Rios, 3:2 (87.)

Sonntag, 26.9, CW I  – FSV Gerlingen, Endstand 1:1

Donnerstag, 23.9., Kreispokal-Start für unsere 1. Mannschaft

Am Donnerstag, den 23.09.2021 machte unsere 1. Mannschaft ihr Auftaktspiel im Kreispokal gegen den Kreiliga A-Ligisten BV Hiltrop 1912. Endstand Am Hillerberg: 5:3.

Sonntag, 19.9., CW I – SV RW Deuten, Endstand 3:0

Sonntag, 5.9., FC Borussia Dröschede – CW I, Endstand 0:4

Sonntag, 29.8., CW I – DSC Wanne-Eickel, Endstand 2:2

Trainingslager in Wiemelhausen

Aufgrund der noch immer herrschenden-Corona Pandemie fand das Trainingslager unserer

1. Mannschaft erneut in unserem Sportpark statt. Für die Zeit vom 23. bis 25.07.2021 hatte das neue Trainerteam um Jens Grembowietz ein umfangreiches Programm vorbereitet. Am Samstag stand eine teambildende Maßnahme im Vordergrund. Das Konzept, dass mit der Firma Teamgeist erarbeitet worden war, verlangte von den beiden Teams einiges an Kommunikation, Kooperation, Arbeitsorganisation und schnelles Lernen aus Fehlern. Diese Maßnahme kam bei der Mannschaft und dem Trainerteam sehr gut an. 

 

Hier nochmals ein großes Dankeschön an Sven und Marcel, den beiden Mitarbeitern von „Teamgeist“, die diese Aufgaben hervorragend moderiert und begleitet haben. Abschließend stärkten sich alle bei einem gemeinsamen Grillabend.

 

Am Sonntag nach der letzten Trainingseinheit stand ein Testspiel gegen den starken Landesligisten SG Welper an, dass wir mit 1:5-Toren verloren. Am Ende des Trainingslagers wurden die Neuzugänge und das neue Trainierteam mit dem traditionellen Concorden-Schnaps begrüßt.

 

Ein großes Dankeschön auch an unsere Vereinswirtinnen Margret und Stefanie, die uns über die drei Tage, wie immer vorbildlich, mit Speisen und Getränken versorgt haben.

Dürfen wir vorstellen?

Neuzugang Saison 2021/22

 

Oguz Karagüzel

Position: Mittelstürmer

 

Zum Deadline Day konnten wir noch einen Spieler für unsere 1. Mannschaft verpflichten. Oguz Karagüzel wechselt vom SV Schermbeck zu uns. Seine fußballerische Laufbahn startete er beim SV Horst 08. Beim SSV Buer, Landesliga 3, erzielte er in der Saison 2019/20 13 Tore, der SV Schermbeck wurde aufmerksam und holte ihn nach Gelsenkirchen. Dort spielte er dann in der Saison 2020/21 bis zum Abbruch durch die Pandemie.

 

 

 

Wir heißen Oguz herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Lorent Rama

18 Jahre · Position: offensives Mittelfeld

 

Lorent  begann seine Fußballerisch Laufbahn beim TuS Stockum, danach spielte er 2 Jahre beim VfL Bochum. Nachdem er dann 3 Jahre bei der Eintracht Dortmund verbrachte, ging es in der U 16 zum Hombrucher SV – dort wurde RW Essen auf ihn aufmerksam.

In Essen wurde er aber nicht glücklich und wechselte nach einem halben Jahr zu RW Ahlen in die Westfalenliga. Unter Trainer Orhan Özkara war er Stammspieler in der U 19. Jetzt freut er sich auf seine ersten Spiele im Seniorenbereich.

 

 

 

Wir heißen Lorent herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Christian Melchner

31 Jahre · Position: Defensive

 

Nach der vorzeitigen Vertragsauflösung mit „Mo“ EL-Gattass teilte uns Ali Merhi mit, dass er aufgrund seiner Verletzungsprobleme erstmal eine Auszeit nehmen möchte. Daher haben wir uns noch mal umgeschaut und konnten mit Christian Melchner einen erfahrenen Defensivspieler verpflichten.

 

Im Jugendbereich kickte er für den SC Frintrop und die SG Essen-Schönebeck. Sein Talent wurde schnell beim FC Schalke 04 erkannt – von 2003 bis 2009 durchlief er dort die Teams von der U 15 bis U 19. Sein ersten Seniorenjahr spielte er noch in der Gelsenkirchener U 23, bevor er zur SG Wattenscheid 09 wechselte. Dort begleitete er die Aufstiege von der Westfalen- bis in die Regionalliga. Es folgte ein Wechsel zum Nachbarn DSC Wanne-Eickel. Nach vier Jahren Spielzeit dort, holte ihn dann unser neuer Trainer Jens Grembowietz zum Landesligisten SV Horst-Emscher 08, wo er die letzten zwei Jahre spielte. Jetzt freut er sich auf die Zeit in Wiemelhausen.

 

Wir heißen Christian herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Louis Haarmann

21 Jahre · Position: offensives Mittelfeld

 

Unter Jürgen Heipertz hat er bereits dem Kader der 1. Mannschaft angehört, musste dann aber aus beruflichen und schulischen Gründen kürzertreten.

 

Jetzt möchte er erneut versuchen, sich im Kader durchzusetzen. Wir freuen uns für Louis und hoffen, dass er, als ein weiterer Spieler unserer
U-19, mit dazu beitragen wird, eine gute Saison in der Westfalenliga zu spielen.

 

 

 

Wir heißen Louis nochmals herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Sebastian Michalsky

37 Jahre · Position: defensives Mittelfeld

 

Sebastian entstammt der Jugend des KFC Uerdingen, wechselte dann zur Reserve des MSV Duisburg. Nach 3 Jahren zog er weiter zum Wuppertaler SV, wo er meist in der 2. Mannschaft, aber auch einige Male in der Regionalliga zum Einsatz kam. Von 2008–2013 war Sebastian Leistungsträger in der 2. Mannschaft von Fortuna Düsseldorf mit der er gleich im ersten Jahr den Aufstieg in die NRW-Liga schaffte. Nach einer Saison bei der SF Baumberg (Oberliga NR) schloss er sich 2013 bis heute dem ETB SW Essen an. Zum Karriereabschluss möchte er sich nochmal einer neuen Herausforderung stellen.

Wir heißen Sebastian herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Robin Maurice Wolters

24 Jahre · Position: Stürmer

 

Robin verbrachte seine ersten Jahre in der Jugend beim ETB SW Essen. Von dort aus führte sein Weg ins Jugendleistungszentrum zu RW Essen, wo er in der U-17/U-19 spielte. Sein erstes Seniorenjahr verbrachte er dann wieder beim ETB. Es folgten Wechsel zur Spvg. Steele und zum SV Horst 08, bevor er 2019 wieder zurück zum ETB SW Essen ging, wo er auf Anhieb ein fester Bestandteil der Oberligamannschaft wurde. Privat verschlug es ihn nach Wuppertal – seine Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung unterstützen wir sehr gerne.

 

Wir heißen Robin herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Tim Wasserloos

21 Jahre · Position: Mittelstürmer

 

Tim spielte in der Jugend für den TuS Hattingen. Nach einem Jahr beim TuS in der 1. Mannschaft versuchte er es in der Saison 2019/20 schon einmal bei uns. Nach einer langwierigen Verletzung hatten wir seinen Vertrag im beider-seitigen Einvernehmen aufgelöst und er ging zurück nach Hattingen. In der Saison 20/21 wechselte er zum Landesligisten SG Welper, wo er aktuell, zusammen mit Murat Berberoglu, mit 8 Toren die Rangliste der Torjäger anführt. Wir hoffen alle, dass Tim gesund bleibt, denn dann werden wir sicherlich noch viel Freude an seinem Spiel haben.

Wir heißen Tim nochmals herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Hakan Tüysüz

18 Jahre · Position: Innenverteidiger

 

Hakan spielte in den Jugendmannschaften der DJK TuS Hordel, des VfL Bochum und der SG Wattenscheid 09. Danach wechselte er zur U-19 der Eintracht Dortmund. Jetzt vertritt er unsere Vereinsfarben und freut sich auf seine ersten Spiele bei den Senioren.

 

 

 

 

 

 

 

Wir heißen Hakan herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Tim Schürmann

18 Jahre · Position: Abwehr, rechte Seite

 

Tim verbrachte seine ersten fußballerischen Jahre im Jugendbereich der DJK Wattenscheid. Über Weitmar 45 ging es dann zur SG Wattenscheid 09. Von dort führte sein Weg zur U-19, Westfalenligist der Eintracht Dortmund. Bei uns möchte er jetzt den nächsten Schritt im Seniorenbereich machen.

 

 

 

 

 

 

 

Wir heißen Tim herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Maurice Reiß

23 Jahre · Position: Abwehr, rechte Seite

 

Maurice genoss seine Ausbildung in der Jugend beim VfL Bochum. Nach der U-19 zog es ihn zum Regionalligisten FC Kray, ein Jahr später wechselte er zum SSV Velbert in die Oberliga Niederrhein, anschließend zum Lokalrivalen TVD Velbert, mit dem er die Aufstiege von der Bezirksliga bis in die Oberliga feiern durfte. Es folgte ein Jahr beim 1. FC Wülfrath Landesliga Niederrhein, dann legte er aus beruflichen Gründen (Meisterschule) eine fußballerische Pause ein und hielt sich in dieser Zeit fit beim Bochumer B-Ligisten SF Westenfeld. Jetzt möchte er dazu beitragen, mit Concordia Wiemelhausen eine erfolgreiche Saison zu spielen.

Wir heißen Maurice herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Robin Fechner

25 Jahre · Position: Abwehr, Innenverteidigung

 

Robin erhielt seine fußballerische Ausbildung beim VfL Bochum. Dort spielte er in der U-19 und der U-23 (Regionalliga West), bevor es ihn weiter zu RW Oberhausen in die U-23 zog. Nach einem Jahr in Oberhausen wechselte er für vier Jahre zum ETB SW Essen. Dort galt er als absoluter Leistungsträger. In der Saison 2020/21 wechselte er dann zum Niederrhein-Oberligisten TVD Velbert. Aus beruflichen Gründen zog es ihn, nach dem Aufenthalt am Niederrhein, wieder zurück nach Bochum. Jetzt freut er sich auf seine neue Aufgabe bei Concordia Wiemelhausen.

 

Wir heißen Robin herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Leon Franke

20 Jahre · Position: Stürmer

 

Leon verbrachte seine ersten Jahre im Jugend-bereich bei der Hammer SpVg. Von dort aus ging es für drei Jahre zu RW Ahlen und dann wieder zurück nach Hamm. Im Altjahrgang der U-17 wechselte er zum Kirchhörder SC, wo er drei Jahre in der U-17 und dann in der U-19 spielte. Trainer Sascha Rammel holte ihn aus der U-19 direkt in den Kader der 1. Mannschaft. In seinen ersten beiden Seniorenjahren in der Landesliga 3 konnte er als torgefährlicher Stürmer direkt auf sich auf-merksam machen. Nun möchte er bei uns in die Fußstapfen seines Bruders Tom treten, der uns in Wiemelhausen noch in guter Erinnerung ist.

Wir heißen Leon herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Julian Dirks

19 Jahre · Position: Abwehr, rechte Seite

 

Seine ersten Jahre im Jugendbereich verbrachte Julian beim SSV Buer. Von dort aus ging es zur U-17 und dann ein Jahr zur U-19 bei der Spvgg. Erkenschwick. Sein letztes Juniorenjahr verbrachte er beim TuS Haltern bzw. bei der DJK TuS Hordel, um dann von dort aus zur SV Horst-Emscher 08 zu wechseln. Dort konnte er sich in seinem ersten Seniorenjahr, sofort ins Team integrieren. Jetzt freut er sich darauf, in der Westfalenliga den nächsten Schritt zu gehen.

 

 

 

Wir heißen Julian herzlich willkommen.

Neuzugang Saison 2021/22

 

Ilker Murat Berberoglu

27 Jahre · Position: offensives Mittelfeld

 

Murat spielte seit 2014 für Horst 08. Er gehörte dort zum goldenen Jahrgang, dem der Durchmarsch von der Bezirksliga bis in die Westfalenliga gelang. Nach der sehr langen, erfolgreichen Zeit in Horst, wo er in der Saison 2019/20 in der Landesliga 3 mit 14 Toren die Torjägerkrone erringen konnte, möchte er sich jetzt einer neuen sportlichen Herausforderung stellen.

 

 

 

 

Wir heißen Murat herzlich willkommen.

Großer Umbruch in der neuen Saison 2021/22 in der                         1. Mannschaft

Folgende Spieler werden unserer 1. Mannschaft in der Saison 2021/22 nicht mehr zur Verfügung stehen: Dennis Adamczok (SC Herten), Marco Costanzino (Ziel unbekannt), Timo Conde (SC Westfalia Herne), Xhino Kadiu (DSC Wanne Eickel), Moritz Köhler (Ziel unbekannt), Fabrizio Leone (Umzug nach Düsseldorf), Djamal Mbenda (Ziel unbekannt), Kenny Neumann (Ziel unbekannt), Felix Stahmer (Ziel unbekannt), Kai Strohmann (DSC Wanne Eickel), Henning Wartala (Ziel unbekannt).

 

Wir bedanken uns für Ihren Einsatz und wünschen Ihnen für Ihre sportliche und private Zukunft alles Gute.

 

15 Spieler aus dem alten Kader bleiben uns weiterhin treu: Die Torhüter Oliver Roll, Thorben Schmidt, Tim Bast und Jan Kelch sowie die Spieler Joshua Iwanowski, Christopher Schmidt, Ali Merhi, Mattis Kern, Emin Aksu, Constantin Erhardt, Peter Rios-Pfannenschmidt, Dennis Gumpert, Tim Schwindt, Moritz Amediek und Maurizio Fenu.

Neues Trainergespann ab 1. Juli 2021

Für die Spielzeit 2021/22 wurde ein neuer Cheftrainer verpflichtet. Als Nachfolger von Daniel Oehlmann, der aus beruflichen Gründen leider nicht mehr zur Verfügung stehen kann, übernimmt am 1. Juli Jens Grembowietz (links) die sportliche Verantwortung.

 

Jens Grembowietz ist 34 Jahre alt und durchlief als Spieler von der U 17 bis zur U 23 die Schalker Knappenschmiede. In der Saison 2008 spielte der gebürtige Essener für ein Jahr in der 3. Liga bei Dynamo Dresden, anschließend kickte der Abwehrspieler ein Jahr bei Preußen Münster in die Regionalliga West. Es folgten zwei Jahre in der Regionalliga Süd beim KSV Hessen Kassel, bevor er sein Spielvermögen bei der SG Wattenscheid 09 unter Beweis stellte. Nach weiteren Stationen bei der Hammer Spielvereinigung und bei dem SC Westfalia Herne beendete er nach der Saison 2015/16 seine aktive Laufbahn.

 

Unmittelbar im Anschluss begann er seine Karriere als Trainer. Zunächst, gemeinsam mit dem in Bochum bestens bekannten Alexander Thamm, bei der 2. Mannschaft des TSV Marl-Hüls. Seit dem 1. Juli 2017 ist er Trainer des Landesligisten SV Horst-Emscher.

 

Zusammen mit Grembowietz wechselt auch ein weiterer Co-Trainer nach Wiemelhausen. Neben dem bisherigen Co Steffen Köhn wird auch der 34-jährige Kevin Kysina (Foto rechts) zum Funktionsteam dazustoßen. Auch Kysina durchlief von der U 17 bis zur U 23 die Schalker Knappenschmiede. Im Anschluss spielte er einige Jahre in der Oberliga Niederrhein beim TV Jahn Dinslagen-Hiesfeld, bevor es ihn, über die Stationen SG Wattenscheid 09 und Hammer Spielvereinigung, zum TuS Haltern verschlug. Nach seinem aktiven Karriereende schlug Kysina ebenfalls die Trainerlaufbahn ein und wurde Co-Trainer in Haltern unter Magnus Niemöller. Seit dieser Saison arbeitet er mit Grembowietz in Gelsenkirchen zusammen. Wir heißen Jens Grembowietz und Kevin Kysina herzlich willkommen in unserer Concorden-Familie.

 

Bei Daniel Oehlmann, der unseren Verein sechs Jahre im sportlichen Bereich (drei Jahre als Trainer unserer 2. Mannschaft, eineinhalb Jahre als Co-Trainer unter Jürgen Heipertz und seit der Saison 2020/21 als Cheftrainer der 1. Mannschaft) bei uns erfolgreich tätig war, möchten wir uns herzlich bedanken und wünschen ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute!

 

Der SV Concordia Wiemelhausen setzte sich gegen Wacker Obercastrop mit 3:0 (1:0) durch und sammelte damit drei wichtige Punkte im Abstiegskampf ein. Dennoch gibt es an der Glücksburger Straße noch kein Aufatmen, denn bis auf Wickede und Hohenlimburg punkteten auch sämtliche Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. Immerhin wuchs damit der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf fünf Punkte an. Doch noch können Wickede und Hohenlimburg die Planungen an der Glücksburger Straße auf ein weiteres Jahr Westfalenliga zerstören. Und am kommenden Sonntag muss die Elf von Trainer Jens Grembowietz zum Abstiegsknaller eben in Hohenlimburg antreten. Ein Punkt reicht den Rot-Weißen im Erich-Berlet-Stadion in Hagen auf Kunstrasen dann schon, um den Klassenerhalt perfekt zu machen.

 

Grembowietz sprach nach dem Spiel von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft, der allerdings „um einen Tacken zu hoch“ ausgefallen sei. Aber wie vom Coach vor dem Anstoß verlangt erarbeitete sich Wiemelhausen diesmal auch das nötige Spielglück. Vor allem für das Defensivverhalten seiner Mannschaft fand er ausnahmslos lobende Worte: „Wir haben viel miteinander gesprochen und uns gegenseitig gepusht. Alle haben unglaublich diszipliniert gegen den Ball gearbeitet und leidenschaftlich verteidigt. So kann man im Abstiegskampf bestehen. Es hat Spaß gemacht zuzusehen.“ Klare Chancen für Obercastrop blieben dementsprechend Mangelware.

 

Und auch offensiv lief es rund. Die leichten spielerischen Vorteile nutzten die Gastgeber und erzielten zum jeweils richtigen Zeitpunkt auch die Tore. Nach einer guten Viertelstunde spielte Leon Franke einen formidablen Doppelpass mit Tim Wasserloos und sorgte mit dem frühen Führungstreffer für zusätzliche Sicherheit im Spiel. Nach dem Seitenwechsel brachte dann ein Doppelschlag innerhalb von 180 Sekunden für Klarheit. Nach einem Eckball und anschließender Ablage von Sebastian Michalsky drosch Joshua Iwanowski das Leder humorlos in die Maschen. Als sich Moritz Amediek kurz darauf unwiderstehlich auf der Außenbahn durchsetze und mit seiner flachen Hereingabe Murat Berberoglu fand, war das Match mit dem 3:0 entschieden (68.). (Text Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Dirks, Reiß, Iwanowski, Kern – Michalsky – Aksu, Wolters (64. Cosgun) – Franke (78. Haarmann), Wasserloos (55. Berberoglu), Amediek (80. Schwindt).

 

Tore: 1:0 (16.) Franke, 2:0 (65.) Iwanowski, 3:0 (68.) Berberoglu.

Neu bei uns:

Hochwertiger rot-weißer Stockschirm mit unserem Brand, zu Erwerben im Vereinsheim für nur 20 €

Und wir haben noch mehr! Fragt einfach nach unseren aktuellen Werbeartikeln.

Nichts mehr zum Anziehen?

Als langjähriger Partner von Concordia Wiemelhausen, bietet Teamsport Philipp allen Mitgliedern und Fans die Möglichkeit, die saisonaktuelle Vereinskollektion zu günstigen Preisen direkt online zu bestellen. Ein Klick aufs Bild und Ihr taucht ein in die vielfältige Concordia-Wiemelhausen-Welt.

 

Foto: Pixabay · Ryan Mc Guire

Druckversion Druckversion | Sitemap
© 2022 · Concordia Wiemelhausen 08/10 e.V. | Impressum | Datenschutzerklärung

Anrufen

E-Mail

Anfahrt