C O N C O R D I A W I E M E L H A U S E N 0 8 / 1 0 e. V.
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News

Dürfen wir vorstellen?

Michel Post

 

25 Jahre · Offensives Mittelfeld

 

In der Jugend beim SV Langendreer 04 begann seine fußballerische Ausbildung. Dann wechselte er zum FC Schalke 04 in das Nachwuchs-leistungszentrum und spielte dort in der U 17 und U 19. Sein letztes Jahr im Jugendbereich kickte er in der U 19 des MSV Duisburg. Erste Seniorenstation war der ASC Dortmund, der in der Oberliga Westfalen spielte, leider war Michel zu dieser Zeit vom Verletzungspech geprägt. Er wechselte zum SV Sodingen in die Westfalenliga, Staffel 2. Hier konnten wir uns von seinen Qualitäten überzeugen und freuen uns, dass er auf unser Wechselangebot eingegangen ist.

 

Wir heißen Michel herzlich willkommen!

Benjamin Hartlieb

 

45 Jahre · Sportlicher Leiter

 

Von Juli 2008 bis Juli 2012 betreute Benjamin als Trainer die U 19 beim TSC Eintracht Dortmund und war dort von Januar 2010 bis Juni 2013 Jugendleiter sowie sportlicher Leiter des TSC-Juniorenfußballs. Im Juli 2012 wechselte er als Trainer und sportlicher Leiter für zwei Jahre zum VfL Schwerte. Danach begann er Anfang Oktober 2014 mit gleichen Positionen seine Arbeit beim Hombrucher SC, die er im Juni 2016 dort beendete.

 

Nach einer Auszeit übernahm er im Mai 2019 die sportliche Leitung beim Königsborner SC, wechselte dann Ende 2021 zum Holzwickeder SC. Als Trainer war er dort ab März 2022 tätig und übernahm auch bis Dezember 2023 die Arbeit des Sportdirektors. Bei Concordia Wiemelhausen nimmt er ab August 2024 seine Tätigkeit als sportlicher Leiter auf und freut sich schon jetzt auf diese neue Herausforderung.

 

Wir heißen Benjamin herzlich willkommen!

Unser Aufstiegsteam © 2024 · Concordia Wiemelhausen 08/10 e.V.

So., 26.05.2024: SC Obersprockhövel I – CW I; Endstand 0:3

Standesgemäß mit einem 3:0 (0:0)-Auswärtserfolg beim SC Obersprockhövel verabschiedete sich Westfalenliga-Meister Concordia Wiemelhausen in Richtung Oberliga.

 

„Die Mannschaft hat noch einmal ein ordentliches Spiel abgeliefert und in der Schlussphase aus drei Möglichkeiten drei Treffer erzielt. Deshalb geht unser Sieg auch in Ordnung“, so Droll nach dem Schlusspfiff. Innerhalb von neun Minuten machte Wiemelhausen den insgesamt 17. Saisonsieg perfekt. In der 71. Minute erzielte Tim Wasserloos mit einem direkt verwandelten Freistoß unter die hochspringende Mauer den Führungstreffer. Carsten Droll konnte sich eine nicht ernsthaft gemeinte Kritik anschließend mit einem Schmunzeln auf den Lippen nicht verkneifen: „Im Training hatten wir extra Freistöße geübt. Ziel war jeweils der linke Torwinkel. Der Ball schlug jedoch unten rechts rein. Den Ball muss Tim also nicht richtig getroffen haben.“ Wiemelhausen fand jedenfalls noch einmal Gefallen am Toreschießen. Nach Doppelpass mit Wasserloos wurde Rene Michen im Strafraum klar gefoult, Atakan Uzunbas verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. Der Endstand resultierte aus einem Obersprockhöveler Eigentor, Rene Michen hatte in der 81. Minute den Ball hart und flach vor das Tor gebracht.

Großartige Geste der Heimmannschaft – sie standen Spalier beim Einlauf unserer Jungs! Toll!

Nach der Rückkehr zur Glücksburger Straße wurden während einer kleinen Feierstunde gleich neun Spieler verabschiedet. Die beiden Torhüter Alexander Klur und Bruno Staudt werden den Verein ebenso verlassen wie die Feldspieler Emre Alacar, Connor Drathen, Karim Belhilali, Lennart Decker, Goudy Mohammed, Maurizio Fenu und Rene Michen. „Wir werden dort heute Abend sicherlich noch einmal mehr als ein Bierchen trinken“, gab Carsten Droll einen Einblick in die weitere Abendplanung.

 

Am 7. Juni steht der letzte offizielle Termin für die Mannschaft an. Dann werden um 18 Uhr die bisher insgesamt zehn Neuzugänge offiziell an der Glücksburger Straße vorgestellt. Auch wird dort der Nachfolger vom Sportlichen Leiter Uwe Gottschling erstmals Spielern und Fans präsentiert. Gottschling verlässt bekanntlich nach 18 Jahren als Sportlicher Leiter Wiemelhausen und wechselt zum Talentwerk des VfL Bochum. Dort wird Gottschling die Position des Teambetreuers der U17-Mannschaft unter Trainer Simon Schuchert übernehmen.

(Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Alacar, C. Schmidt (46. Nkam), Xerli, Mohammed (40. Schmerbeck/67. Michen) – Hauswerth (46. Uzunbas), Akman, Ruppert (67. Sacher) – Park, Wasserloos, Franke.

 

Tore: 0:1 (72.) Wasserloos, 0:2 (78., 11m) Uzunbas, 0:3 (81.) Eigentor.

Oberliga, Oberliga, hey, hey ...

Mo., 20.05.2024: CW I – Lüner SV I; Endstand 5:1

In zehn Jahren vom Bochumer Vorstadtclub zum Oberliga-Verein. Der rasante und imponierende Aufstieg von Concordia Wiemelhausen fand am Pfingstmontag seinen vorläufigen Höhepunkt. Vor 483 zahlenden Zuschauern und mehr als 100 in rot und weiß gekleideten Spielern der Nachwuchsabteilung feierte die Mannschaft von Trainer Carsten Droll eine 5:1 (2:1)-Heim-Gala über den Lüner SV und beseitigte damit alle rechnerischen Zweifel am Aufstieg in die Oberliga, der fünfhöchsten Deutschen Fußball-Liga.

 

Schon Minuten vor dem Abpfiff verteilte Teambetreuer Marc Kowalski gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Uwe Gottschling die Meister-T-Shirts. Arm in Arm standen die ausgewechselten Akteure gemeinsam mit dem Team hinter der Mannschaft am Spielfeldrand und intonierten lautstark „Oberliga, Oberliga“. Als Schiedsrichter Jan Lohmann aus dem Kreis Steinfurt um 16.50 Uhr die Begegnung endlich abpfiff, brachen alle Dämme. Schnell bildeten sich überall auf dem Spielfeld Jubelknäuels aus ebenso erschöpften wie glücklichen Spielern, Trainer und Vereinsverantwortlichen. Die obligatorischen Sektduschen durften dabei natürlich ebenso fehlen wie volle Krüge mit literweise Bier. „Und irgendwann, irgendwann einmal, spielt Concordia international“ hallte es dabei nach dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte über die Platzanlage. Und als der erste große Jubel verhallt war, nutzte der Kreisvorsitzende Axel Zimmermann die Gunst der wenigen Augenblicke der Ruhe, um der Mannschaft und dem Verein die Glückwünsche des Kreises zu übermitteln. Mit La-Ola Wellen vor den voll besetzten Zuschauertribünen verabschiedete sich die Mannschaft dann zunächst einmal in Richtung Kabinentrakt, um anschließend den Startschuss für eine lange Party-Nacht in Wiemelhausen zu zünden.

 

„Unglaublich, gerade fehlen mir noch die Worte“, konnte Spielführer Christopher Schmidt unmittelbar nach Spielende noch gar nicht realisieren, was ihm mit der Mannschaft in den letzten 29 Spielen gelungen war: „Es ist einfach Wahnsinn, was wir jetzt in dieser Saison gemeinsam für eine Reise erlebt haben. Und dies mit einer komplett neu zusammengewürfelten Truppe. Wir wussten am Anfang überhaupt nicht wo wir stehen. Aber schon nach drei, vier Wochen hat man gemerkt da kann ein geiler Haufen zusammenwachen.“ Wie man seit Montag weiß sollte Schmidt sein Gefühl nicht trügen. Der geile Haufen ist in die Oberliga aufgestiegen.

 

Auch für den regionalligaerfahrenen Burak Yerli fühlen sich die vergangenen zehn Monate Besonders an: „Unser Ziel war eigentlich ein anderes, nämlich der Klassenerhalt. Dass wir jetzt am Ende der Saison den Aufstieg klar machen, damit hat überhaupt niemand gerechnet. Aber umso stolzer bin ich auf die Mannschaft. Dass wir die gesamte Saison so kompakt, so eng beieinandergeblieben sind. Keiner sticht hier raus, jeder läuft für den anderen. Das ist schon eine ganz große Mannschaftsleistung.“ Neben Uwe Gottschling ist Trainer Carsten Droll sicherlich der Architekt dieses Erfolges. „Wahnsinn, das ist eine Reise, wie wir viele Spiele gewonnen haben, ich kann dies gar nicht in Worten beschreiben. Es ist toll, wirklich toll“, so ein hörbar und spürbar sichtlich berührter Chefcoach, dem anschließend nach feiern zu Mute war: „Mein Arbeitgeber muss morgen auf mich verzichten. Wir haben zwar nichts geplant, aber hier in Wiemelhausen kann man sicherlich gut feiern.“

 

Schon die 90 Minuten zuvor trat Wiemelhausen wie ein würdiger Meister und Aufsteiger auf. Bereits nach 180 Sekunden hämmerte Patrick Sacher das Leder gegen das Aluminium. Sacher war es dann auch, der nach 19 Minuten einen langen Ball technisch formvollendet mitnahm und zur Führung einschoss. Zwar wirkte der Lüner Ausgleichstreffer kurzfristig wie ein kurzer Stimmungskiller, aber als Patrick Sacher nach 33 Minuten das Leder quer auf Dennis Gumpert legte, musste der Angreifer das Spielgerät nur noch über die Linie drücken. Und auch nach der Pause blieben die Concorden das spielbestimmende Team. Nach toller Kombination über die rechte Seite war Atakan Uzunbas völlig frei und hatte wenig Mühe das 3:1 und damit die Vorentscheidung zu erzielen. Für den Endstand sorgten dann zwei Spieler, die Wiemelhausens Reise in die Oberliga in der nächsten Spielzeit nicht mit machen werden. René Michen erhöhte und Maurizio Fenu traf zum 5:1-Endstand. Damit verabschiedete sich das Duo in einer Jubeltraube der gesamten Mannschaft angemessen von der Glücksburger Straße.

(Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Klur – Tüysüz, Schmidt, Yerli, Schmerbeck – Ruppert (74. Wasserloos), Hauswerth, Uzunbas (77. Fenu) – Gumpert (77. Franke), Sacher (75. Park) – Michen (74. Akman).

 

Tore: 1:0 (19.) Sacher, 1:1 (24.), 2:1 (33.) Gumpert, 3:1 (56.) Uzunbas, 4:1 (68.) Michen, 5:1 (87.) Fenu.

Mo., 20.05.2024: CW I – Lüner SV I; Endstand 5:1

In zehn Jahren vom Bochumer Vorstadtclub zum Oberliga-Verein. Der rasante und imponierende Aufstieg von Concordia Wiemelhausen fand am Pfingstmontag seinen vorläufigen Höhepunkt. Vor 483 zahlenden Zuschauern und mehr als 100 in rot und weiß gekleideten Spielern der Nachwuchsabteilung feierte die Mannschaft von Trainer Carsten Droll eine 5:1 (2:1)-Heim-Gala über den Lüner SV und beseitigte damit alle rechnerischen Zweifel am Aufstieg in die Oberliga, der fünfhöchsten Deutschen Fußball-Liga.

 

Schon Minuten vor dem Abpfiff verteilte Teambetreuer Marc Kowalski gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Uwe Gottschling die Meister-T-Shirts. Arm in Arm standen die ausgewechselten Akteure gemeinsam mit dem Team hinter der Mannschaft am Spielfeldrand und intonierten lautstark „Oberliga, Oberliga“. Als Schiedsrichter Jan Lohmann aus dem Kreis Steinfurt um 16.50 Uhr die Begegnung endlich abpfiff, brachen alle Dämme. Schnell bildeten sich überall auf dem Spielfeld Jubelknäuels aus ebenso erschöpften wie glücklichen Spielern, Trainer und Vereinsverantwortlichen. Die obligatorischen Sektduschen durften dabei natürlich ebenso fehlen wie volle Krüge mit literweise Bier. „Und irgendwann, irgendwann einmal, spielt Concordia international“ hallte es dabei nach dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte über die Platzanlage. Und als der erste große Jubel verhallt war, nutzte der Kreisvorsitzende Axel Zimmermann die Gunst der wenigen Augenblicke der Ruhe, um der Mannschaft und dem Verein die Glückwünsche des Kreises zu übermitteln. Mit La-Ola Wellen vor den voll besetzten Zuschauertribünen verabschiedete sich die Mannschaft dann zunächst einmal in Richtung Kabinentrakt, um anschließend den Startschuss für eine lange Party-Nacht in Wiemelhausen zu zünden.

 

„Unglaublich, gerade fehlen mir noch die Worte“, konnte Spielführer Christopher Schmidt unmittelbar nach Spielende noch gar nicht realisieren, was ihm mit der Mannschaft in den letzten 29 Spielen gelungen war: „Es ist einfach Wahnsinn, was wir jetzt in dieser Saison gemeinsam für eine Reise erlebt haben. Und dies mit einer komplett neu zusammengewürfelten Truppe. Wir wussten am Anfang überhaupt nicht wo wir stehen. Aber schon nach drei, vier Wochen hat man gemerkt da kann ein geiler Haufen zusammenwachen.“ Wie man seit Montag weiß sollte Schmidt sein Gefühl nicht trügen. Der geile Haufen ist in die Oberliga aufgestiegen.

 

Auch für den regionalligaerfahrenen Burak Yerli fühlen sich die vergangenen zehn Monate Besonders an: „Unser Ziel war eigentlich ein anderes, nämlich der Klassenerhalt. Dass wir jetzt am Ende der Saison den Aufstieg klar machen, damit hat überhaupt niemand gerechnet. Aber umso stolzer bin ich auf die Mannschaft. Dass wir die gesamte Saison so kompakt, so eng beieinandergeblieben sind. Keiner sticht hier raus, jeder läuft für den anderen. Das ist schon eine ganz große Mannschaftsleistung.“ Neben Uwe Gottschling ist Trainer Carsten Droll sicherlich der Architekt dieses Erfolges. „Wahnsinn, das ist eine Reise, wie wir viele Spiele gewonnen haben, ich kann dies gar nicht in Worten beschreiben. Es ist toll, wirklich toll“, so ein hörbar und spürbar sichtlich berührter Chefcoach, dem anschließend nach feiern zu Mute war: „Mein Arbeitgeber muss morgen auf mich verzichten. Wir haben zwar nichts geplant, aber hier in Wiemelhausen kann man sicherlich gut feiern.“

 

Schon die 90 Minuten zuvor trat Wiemelhausen wie ein würdiger Meister und Aufsteiger auf. Bereits nach 180 Sekunden hämmerte Patrick Sacher das Leder gegen das Aluminium. Sacher war es dann auch, der nach 19 Minuten einen langen Ball technisch formvollendet mitnahm und zur Führung einschoss. Zwar wirkte der Lüner Ausgleichstreffer kurzfristig wie ein kurzer Stimmungskiller, aber als Patrick Sacher nach 33 Minuten das Leder quer auf Dennis Gumpert legte, musste der Angreifer das Spielgerät nur noch über die Linie drücken. Und auch nach der Pause blieben die Concorden das spielbestimmende Team. Nach toller Kombination über die rechte Seite war Atakan Uzunbas völlig frei und hatte wenig Mühe das 3:1 und damit die Vorentscheidung zu erzielen. Für den Endstand sorgten dann zwei Spieler, die Wiemelhausens Reise in die Oberliga in der nächsten Spielzeit nicht mit machen werden. René Michen erhöhte und Maurizio Fenu traf zum 5:1-Endstand. Damit verabschiedete sich das Duo in einer Jubeltraube der gesamten Mannschaft angemessen von der Glücksburger Straße.

(Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Klur – Tüysüz, Schmidt, Yerli, Schmerbeck – Ruppert (74. Wasserloos), Hauswerth, Uzunbas (77. Fenu) – Gumpert (77. Franke), Sacher (75. Park) – Michen (74. Akman).

 

Tore: 1:0 (19.) Sacher, 1:1 (24.), 2:1 (33.) Gumpert, 3:1 (56.) Uzunbas, 4:1 (68.) Michen, 5:1 (87.) Fenu.

So., 12.05.2024: TuS 1895 Erndtebrück I – CW I; Endstand 0:3

Concordia Wiemelhausen hat das Tor zur Oberliga Westfalen sperrangelweit aufgestoßen. Jetzt muss die Mannschaft um Trainer Carsten Droll am kommenden Montag im Heimspiel gegen den Lüner SV nur noch hindurchgehen. Durch den eigenen deutlichen 3:0 (1:0)-Auswärtserfolg beim Oberligaabsteiger TuS Erndtebrück und dem torlosen Unentschieden des Verfolgers Hohenlimburger SC wuchs der Vorsprung des Tabellenführers zwei Spieltag vor dem Saisonende auf sechs Punkte  und einer um 13 Treffer besseren Tordifferenz an.

 

Für Wiemelhausens Coach Droll war die Partie in Erndtebrück sicherlich die unangenehmste Aufgabe im Restprogramm. „Es waren für uns halt alles andere als normale Rahmenbedingungen. Eine zweieinhalbstündige Anfahrt hat man in der Westfalenliga nicht jeden Sonntag vor der Brust.“ Und so hatte seine Mannschaft – beinahe schon wie befürchtet – Probleme ins Spiel zu finden. „Wir haben die Positionen nicht sauber durchgespielt, waren fast schon zu forsch im Spielaufbau und hatten dadurch zu viele Ballverluste“, analysierte Droll. Nach rund einer Viertelstunde war Wiemelhausen dann aber auf dem Platz und im Spiel angekommen. Dennoch musste Torwart Alexander Klur zunächst einmal sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Dem zu zögerlichen Stürmer Elvin Tricic pflückte Klur das Leder doch noch vom Fuß. Drei Minuten vor dem Wechsel fiel dann aber die Führung für den Spitzenreiter. Dennis Gumpert spitzte in eine Passfolge der Erndtebrücker Innenverteidiger, lief ungehindert auf das Tor zu und hämmerte das Leder in die Maschen.

 

Auch nach der Pause erwischten die Gastgeber den besseren Start. Und diesmal half auch Glücksgöttin Fortuna den Concorden, die Führung zu verteidigen, denn ein TuS-Versuch klatschte gegen die Querlatte. Nach 67 Minuten jubelte dann aber erneut Wiemelhausen. Sebastian Schmerbeck zog von Höhe der Mittellinie auf und davon und setzte den Ball in die kurze Ecke, genau in den Knick. „Ein Traumtor“, jubelte Droll, der seine Mannschaft nun eindeutig spielbestimmend sah. Erst recht, nachdem der eingewechselte Tim Wasserloos nach Doppelpass mit Patrick Sacher im zweiten Versuch dem Erndtebrücker Schlussmann zum dritten Mal das Nachsehen gab. Zwei Kopfbälle nach Standardsituationen musste der designierte Oberliga-Aufsteiger dann noch überstehen, ehe der Blick in Richtung Wanne-Eickel gerichtet wurde.

 

Da dort das Spiel mit Verzögerung begann entschloss sich Wiemelhausen zumindest schon einmal den Sieg zu feiern. „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, ließen die Rot-Weißen lautstark das Siegerland wissen. Dabei blieb es dann aber auch, denn noch ist der Aufstieg rechnerisch ja auch noch nicht perfekt. Die Aufsteiger- und Oberliga-Rufe sollen jetzt am Pfingstmontag folgen. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Klur – Tüysüz, C. Schmidt, Yerli, Schmerbeck – Hauswerth, Uzunbas, Akman (60. Michen) – Gumpert (74. Wasserloos), Sacher, Franke (60. Severloh).

 

Tore: 0:1 (42.) Gumpert, 0:2 (67.) Schmerbeck, 0:3 (82.) Wasserloos.

So., 06.05.2024: CW I – SV Wacker Obercastrop 29/65 I; Endstand 3:0

So., 28.04.2024: DSC Wanne Eickel I – CW I; Endstand 1:1

Im Nachbarschaftsderby beim DSC Wanne-Eickel erspielte sich Concordia Wiemelhausen auf dem möglichen Weg in die Oberliga einen wichtigen Auswärtspunkt. Bis zur 81. Minute führten die Concorden sogar mit 1:0, ehe die Gastgeber noch zum Ausgleich kamen. Da auch der schärfste Aufstiegskonkurrent aus Holzwickede in Soest nicht über ein Unentschieden hinaus kam, verteidigte die Elf von Trainer Carsten Droll ihren knappe Ein-Punkte-Vorsprung. Wacker Obercastrop, am nächsten Sonntag zum Westfalenliga-Top-Duell zu Gast an der Glücksburger Straße, verkürzte den Rückstand durch einen 3:1-Erfolg über Meinerzhagen dagegen auf drei Punkte.

 

„Wir haben leider nur einen Punkt geholt und sind ein bisschen enttäuscht“, ärgerte sich Trainer Carsten Droll zwar angesichts der besseren Spielanlage seines Teams, konnte mit dem Unentschieden aber dennoch auch durchaus leben: „Und fehlte heute leider die letzte Klarheit im Spiel. Wir haben speziell nach der Pause einige gute Positionen nicht gut durchgespielt.“

 

Dennoch lagen die Concorden lange Zeit auf der Siegerstraße. Acht Minuten vor der Pause brachte Atakan Uzunbas die Rot-Weißen auch verdient mit 1:0 in Führung. Dennis Gumpert hatte das Leder maßgerecht durchgesteckt. Nach der Pause avancierte dann Wanne-Eickels Torhüter Imran Dzubar zum rot-weißen Spielverderber, als er eine Topchance von Patrick Sacher aus kürzester Distanz mit einer prächtigen Parade entschärfte. Kurz darauf setzte Atakan Uzunbas das Leder aus neun Metern knapp am Pfosten vorbei. Wie so häufig im Spiel nutzten die Gastgeber dagegen eine ihrer wenigen Möglichkeiten aus. Nach einem Flipperball landete das Leder vor den Füßen des Ex-Hordelers Max Morgner und urplötzlich hieß es 1:2. Kurz vor dem Ende hätte Wanne-Eickel die Partie sogar noch für sich entscheiden können. Aber Wiemelhausens Torhüter Alexander Klur verhinderte mit einer sensationellen Parade gegen Xhino Kadiu eine mögliche Niederlage. „Dies wäre dem Spielverlauf aber auch nicht gerecht worden“, so Droll.

 

Und sofort nach dem Abpfiff fieberte er bereits dem nächsten Spieltag entgegen. „Jetzt kommt mit Wacker Obercastrop eine Mannschaft, die sich den Aufstieg in die Oberliga ganz klar auf die Fahnen geschrieben hat. Wir freuen uns auf dieses Spitzenspiel denn dies hat sich meine Mannschaft in den letzten Wochen einfach zurecht erspielt.“ (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Klur – Nkam, Tüysüz, Yerli, Schmerbeck – Hauswerth – Akman (59. Ruppert), Uzunbas – Gumpert (87. Michen), Sacher (75. Wasserloos), Park (59. Franke).

 

Tore: 0:1 (37.) Uzunbas, 1:1 (81.).

So., 21.04.2024: CW I – SpVgg Herne-Horsthausen 12/26 I; Endstand 2:2

Das Duell beste Heimmannschaft gegen bestes Auswärtsteam der Westfalenliga endete mit einem 2:2 (1:1). Oder anders ausgedrückt. Spitzenreiter Concordia Wiemelhausen verteidigte mit dem Unentschieden gegen Horsthausen die Tabellenführung. Allerdings schmolz der Vorsprung auf den Verfolger Holzwickeder SC, der seine Auswärtspartie beim SV Sodingen deutlich mit 4:1 gewann, auf einen Punkt zusammen.

 

Für Uwe Gottschling, Sportlicher Leiter an der Glücksburger Straße, ist das Ergebnis allerdings kein Grund Trübsal zu blasen. „Wir nehmen den Punkt nach einem guten Westfalenligaspiel gerne mit“, so der Fußballexperte, der allerdings ein wenig mit der Situation vor dem 2:1-Führungstreffer der Gäste haderte. „Goudy Mohammed läuft mit seinem Gegenspieler Schulter an Schulter im Strafraum, der dann zu Fall kommt. Nach Blickkontakt mit dem Linienrichter hat der Schiedsrichter auf Elfmeter entschieden. Für mich eine viel zu harte Entscheidung“, haderte der Fußballexperte in dieser Situation ein wenig mit fehlendem Spielglück.

 

Wiemelhausen geriet wie schon in der Vorwoche in Soest früh in Rückstand. Burak Yerli verpasste es kompromisslos zu klären, so dass Horsthausen bereits nach 10 Minuten den Führungstreffer bejubeln durfte. Die Concorden zeigten sich aber wenig geschockt und hatten nach 19 Minuten den Ausgleich auf dem Fuß. Allerdings klatschte der Versuch von Leon Franke nur gegen die Querlatte. Nach gut 40 Minuten dann die nächste Möglichkeit. Nach Vorarbeit des emsigen Dennis Gumpert wurde der Schuss von Atakan Uzunbas doch noch abgeblockt. Mit dem Pausenpfiff war es dann aber so weit. Nach Flanke von Dennis Gumpert und einem Kopfball von Patrick Sacher ging es mit einem gerechten 1:1-Zwischenstand in die Kabinen.

Ein Kopfball von Dennis Gumpert hätte Wiemelhausen in Halbzeit zwei in Führung bringen können, stattdessen jubelten nach 78 Minuten die Gäste nach dem aus Concorden-Sicht fragwürdigen Strafstoß. Aber noch nicht einmal 60 Sekunden später hatte Wiemelhausen erneut ausgeglichen. Anstoß, langer Ball auf die Außenbahn, eine präzise Flanke und erneut war Patrick Sacher per Kopf zum Ausgleich zur Stelle. „Für uns ist das Unentschieden kein Beinbruch, jetzt freuen wir uns auf das Derby am kommenden Sonntag in Wanne-Eickel“, bleibt Gottschling nach dem 2:2 entspannt. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Klur – Nkam, Tüysüz, Yerli, Mohammed (84. C. Schmidt) – Hauswerth – Ruppert (69. Fenu), Uzunbas – Gumpert (90. Wasserloos), Sacher, Franke (46. Park).

 

Tore: 0:1 (10.), 1:1 (45.+2, 11m) Sacher, 1:2 (78., 11m), 2:2 (79.) Sacher.

So., 14.04.2024: CW I – Spielvereinigung Westfalia Soest I; Endstand 3:4

Concordia Wiemelhausen marschiert auch weiterhin durch die Westfalenliga. Beim direkten Aufstiegskonkurrenten Westfalia Soest gewannen die Rot-Weißen einmal mehr nach einer vor allem in den zweiten 45 Minuten starken Leistung mit 4:3 (1:2) und ließen sich dabei auch durch einen frühen 0:2-Rückstand nach gerade einmal elf Minuten nicht aus der Ruhe bringen.

 

„Wir sind überhaupt nicht gut ins Spiel reingekommen und lagen auch verdient mit 0:2 im Rückstand“, sah Trainer Carsten Droll einen schwachen Start seiner Mannschaft. „Wir hatten zu viele Zweikämpfe verloren, zu viele Ballverluste und waren dem hohen Tempo der Gastgeber zunächst nicht gewachsen.“ Dies sollte sich aber nach 20 Minuten ändern. Wie schon in der Vorwoche durch einen Eckball. Erneut war es Dennis Gumpert der den Ball vor das Tor schlug und erneut war Leon Franke per Kopf zur Stelle. Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der es keiner Mannschaft gelang, noch vor der Pause einen weiteren Akzent zu setzen.

 

Wiemelhausen nutzte die Halbzeit um drei Spielerwechsel vorzunehmen. Ein Dreierwechsel, der sich unmittelbar auszahlen sollt. „Die zweiten 45 Minuten gingen dann ganz klar an uns“, untermauerte Droll den nun starken Auftritt seiner Mannschaft. Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball drosch Yasin Akman das Leder von der Strafraumgrenze zum Ausgleich in die Maschen (47.). Nun lief die Concorden-Maschinerie wie geölt. Als Sebastian Schmerbeck eine Flanke vor das Tor schlug war Rene Michen mit dem Kopf eher am Ball als der Schlussmann der Gastgeber mit seinen Händen und köpfte Wiemelhausen erstmals in Führung. Kurz darauf legte Dennis Gumpert mit einem scharfen Querpass Yongmin Park das 4:2 auf und die Begegnung schien vorentschieden. Erst recht, als Soest nach einem Platzverweis auch noch in Unterzahl agieren musste (82.). Doch wie so oft gelang der Mannschaft in Unterzahl nach einem dummen Fehler in der Wiemelhauser Defensive der überraschende Anschlusstreffer zum 3:4. Nun musste Wiemelhausen noch einmal zittern, brachte den Erfolg aber letztlich sicher über die Zeit. (Text: Martin Jagusch)

 

Durch den Erfolg distanzierte die Droll-Elf den Verfolger aus Soest auf Platz vier sechs Spieltage vor dem Saisonende auf nunmehr sieben Punkte.

 

Concordia Wiemelhausen: Klur – Nkam (46. Park), Tüysüz, Yerli, Schmerbeck – Fenu – Ruppert (46. Severloh), Akman – Gumpert, Michen (84. C. Schmidt), Franke (46. Sacher).

 

Tore: 1:0 (4.), 2:0 (11.), 2:1 (21.) Franke, 2:2 (47.) Akman, 2:3 (60.) Michen, 2:4 (67.) Park, 3:4 (90.). Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Soest wegen groben Foulspiels (82.).

So., 07.04.2024: CW I – Holzwickeder Sport Club I; Endstand 2:0

Concordia Wiemelhausen ist und bleibt das heißeste Eisen im Aufstiegskampf der Westfalenliga Staffel 2. Im Top-Spiel Spitzenreiter gegen Tabellenzweiter setzten sich die Concorden mit 2:0 (1:0) gegen den Holzwickeder SC durch. Mit jetzt 44 Punkten hat Wiemelhausen zwei Punkte Vorsprung auf Wacker Obercastrop. Holzwickede liegt mit 41 Punkten auf Platz drei, Westfalia Soest mit 40 Punkten auf Rang vier der Tabelle.

Mit dem Sieg gewannen die Rot-Weißen nicht nur das vierte Ligaspiel in Serie, sondern beendeten gleichzeitig auch ihre persönliche Misserfolgsserie gegen Holzwickede. Denn in den letzten sieben direkten Duellen zuvor ging der HSC nicht einmal als Verlierer vom Platz. Am Sonntag war es aber wieder so weit. Sehr zur Freude von Wiemelhausens Trainer Carsten Droll: „Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir absolut verdient gewonnen.“ Dabei ließ Wiemelhausen sich selbst durch eine Ampelkarte gegen Atakan Uzunbas nicht aus dem Konzept bringen (76.).

 

In einem packenden Spitzenspiel vor 353 Zuschauern an der Glücksburger Straße brandete nach einer Viertelstunde zum ersten Mal Jubel auf. Eckball Dennis Gumpert, Kopfball Leon Franke lautete das ebenso simple wie effektive Erfolgsrezept zum Führungstreffer. Einmal stand Wiemelhausen bei einem Lattenkopfball der Gäste in den ersten 45 Minuten auch das Glück zur Seite. Ansonsten sah Uwe Gottschling die rot-weiße Defensive immer sattelfest. „Unsere Innenverteidiger Hakan Tüysüz und Burak Yerli haben im Verbund mit den Außenverteidigern Armel Nkam und Sebastian Schmerbeck unsere Box mit aller Macht verteidigt“, so der Sportliche Leiter.

 

In den zweiten 45 Minuten übernahm Wiemelhausen dann eindeutig die Spielkontrolle. Einmal hatte Rene Michen Pech mit einem Pfostentreffer, ein weiteres Mal vergab der Mittelstürmer aus kurzer Distanz. Auch Patrick Sacher gelang es aus drei Metern nicht, mit dem möglichen 2:0 die Nerven früher zu beruhigen. Dies gelang erst dem eingewechselten Jongmin Park in der Nachspielzeit. Einen langen Ball legte er sich gleich zwei Mal mit dem Kopf vor, schüttelte seinen unmittelbaren Gegenspieler ab und versenkte das Leder zur Entscheidung in die Maschen. Der Rest war unbändiger Jubel, während Trainer Carsten Droll unmittelbar nach Spielende bereits wieder zur Analyse überging: „Wir haben einfach einen Lauf. Die Jungs spielen mit großem Selbstvertrauen und marschieren über 90 Minuten. Dabei lassen sie sich auch nicht von Rückschlägen aus dem Konzept bringen. Dies ist die Grundbasis für unseren aktuellen Erfolg.“

 

Unter der Woche wurden zwei potenzielle Neuzugänge für die anstehende Spielzeit 2024/25 bekannt. Die Brüder Michel und Maurice Maurice Post sollen vom SV Sodingen zur Glücksburger Straße kommen. Eine offizielle Bestätigung des Doppel-Wechsels steht allerdings noch aus. In welcher Spielzeit sie dann auflaufen werden ist noch ungewiss. Doch eine Wette auf die Oberliga ist spätestens seit Sonntag nicht mehr nur ein Tipp für unverbesserliche Optimisten. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Klur – Nkam, Tüysüz, Yerli, Schmerbeck – Hauswerth - Uzunbas, Ruppert (67. Akman) – Gumpert (80. Sacher), Michen (90.+3 Severloh), Franke (67. Park).

Tore: 1:0 (16.) Franke, 2:0 (90.+3) Park.

 

Bes. Vorkommnis: Gelbrote Karte für Atakan Uzunbas wegen Reklamierens (76.).

So., 24.03.2024: SC Neheim I – CW I; Endstand 0:2

Im dritten Anlauf gelang es Concordia Wiemelhausen erstmals die Tabellenführung in der Westfalenliga zu verteidigen. Beim Abstiegskandidaten SC Neheim gelang dem Team um Trainer Carsten Droll ein hart erarbeiteter aber ebenso verdienter 2:0 (0:0)-Auswärtserfolg, der von der Mannschaft noch gut eine Stunde nach dem Abpfiff lautstark gefeiert wurde.

 

„Wir werden ein schönes Osterfest haben“, strahlte Droll dann auch beim Blick auf die Tabelle, der die Concorden als Ostermeister zeigt. Von der Leistung seiner Mannschaft war der Übungsleiter angetan. „Das war ein sehr erwachsener Auftritt“, sah Droll seine Mannschaft über 90 Minuten äußerst konzentriert und entschlossen. Und mittlerweile auch mit der nötigen Portion Coolness. Selbst als es lange 0:0 unentschieden stand, blieben die Concorden ihrer Linie treu und taten den Gastgebern nicht den Gefallen, blind nach vorne zu rennen. Mit zunehmender Spielzeit in der 2. Halbzeit sah Droll seine Mannschaft aber immer konsequenter mit mehr und mehr Zug zum Tor nach vorne spielen. Und so blieb auch Droll blieb an der Außenlinie relativ entspannt: „Ich wurde auch mit zunehmender Spielzeit nicht nervös, denn ich habe das Vertrauen in die Jungs, in der Schlussphase immer die eine entscheidende Situation auf den Platz zu bringen.“

 

In Neheim war es nach 76. Minuten so weit. Nach einem Ballgewinn und einen Pass in die Tiefe behielt der eingewechselte Atakan Uzunbas die Nerven und brachte Wiemelhausen mit einem Schuss in die lange Ecke mit 1:0 in Führung und auf die Siegerstraße. „Das war unser Dosenöffner“, durfte Droll nur fünf Minuten später das alles entscheidende 0:2 bejubeln. Nach einem Eckball kam Burak Yerli an den Ball, setzte zunächst eine Schussfinte, um dann überlegt aus drei Metern zu vollenden. Erst in der Nachspielzeit kam Neheim dann noch zu den ersten zwei Torchancen, doch Torhüter Alexander Klur konnte seine weiße Weste behalten.

„Am Dienstag werden wir noch einmal trainieren, dann werden wir eine Woche frei machen. Und dann werden wir uns nach Ostern auf das Topspiel in der Liga gegen den punktgleichen Tabellenzweiten aus Holzwickede vorbereiten. Auf diese 90 Minuten freuen wir und der gesamte Verein uns jetzt schon“, blickt Droll jetzt schon voller Vorfreude auf das kommende Heimspiel. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: Klur – Nkam, Tüysüz, Yerli, Mohammed (81. Schmerbeck) – Hauswerth, Ruppert (87. Severloh), Akman (62. Uzunbas) – Gumpert (62. Fenu), Michen, Franke (74. Park).

 

Tore: 0:1 (76.) Uzunbas, 0:2 (81.) Yerli.

Zu- und Abgänge zum Jahreswechsel 2023/24

Da Nicolas Hoffmann sich nach bestandener Master-Prüfung eine Auszeit nimmt und für längere Zeit in Südamerika verweilt, mussten wir für die Rückserie einen weiteren Spieler für die Defensive suchen. Die Entscheidung fiel auf Goudy Mohammed, der ab dem 1. Januar 2024 den Kader der ersten Mannschaft verstärkt.

 

Des Weiteren ist ab der Rückrunde, nach Dario Habelok, auch Tom Greiber aus unserer U 19 fester Bestandteil der 1. Mannschaft, spielt aber auch weiterhin in der U19. Und noch zwei Neuzugänge sind zu vermelden: Yasin Akman und Jongmin Park.

 

Auch freuen wir uns vermelden zu können, dass Trainer Carsten Droll und Co-Trainer Steffen Köhn für ein weiteres Jahr unsere Mannschaft fördern und fordern werden.

 

Nicht mehr im Kader sind: Emre Akgül (schon vor Saisonbeginn Wechsel zum FC Recklinghausen), Louis Reitemeier (SV Sodingen), Marco Tiemann (Firtinaspor Herne) und Soner Aydin (Ziel unbekannt).

Dürfen wir vorstellen?

Goudy Mohammed

19 Jahre · Defensive

 

Goudy begann seine fussballerische Laufbahn bei Westfalia Herne. Danach spielte er in der

U 17 bei RW Essen und schaffte dort auch den Sprung in die U 19 unter dem damaligen Trainer Vincent Wagner. Nach einer Anfrage vom VfL Osnabrück wechselte er in die Regionaliga Nord.

 

Mit der U 19 vom VfL Osnabrück stieg er in die

U 19-Bundesliga auf und wurde dort auch in den Kader der U 19 Nationalmannschaft Syriens nominiert, für die er 3 Länderspiele bestritt. Nach seiner Zeit beim Vfl Osnabrück führte ihn sein Weg zur Spv. Frechen Mittelrheinliga. Aufgrund der weiten Entfernung entschloss er sich dann einen Verein in der näheren Umgebung zu suchen. Bei einem Probetraining konnte er unser Trainerteam überzeugen. Goudy ist in der Viererkette flexibel einsetzbar.

Jongmin Park

19 Jahre · Offensive

 

Ebenfall vom Hombrucher SV kommt Jongmin Park. Er hat direkt den Sprung aus dem U 19 Westfalenliga-Team vom Hombrucher SV in die erste Mannschaft geschafft. Auch Jongmin hat in der Hinserie 16 Spiele absolviert. Seine Stärken liegen in der Offensive als Außenbahnspieler. Alternativ kann er aber auch in der Spitze spielen.

Yasin Akman

19 Jahre · zentrales Mittelfeld

 

Yasin hat seine Jugendzeit beim VfB Waltrop und beim FC Brünninghausen verbracht, ehe es ihn in seinem ersten Seniorenjahr zum Hombrucher SV verschlug. Dort wurde er direkt Stammspieler und hat alle 16 Spiele der Hinserie bestritten. Yasin ist ein Spieler der auf der 6 bzw. 8 einsetzbar ist.

So., 19.11.23: CW I – SC Obersprockhövel I; Endstand 1:1

Concordia Wiemelhausen bleibt auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen. Das 1:1 (1:1)-Unentschieden gegen den SC Obersprockhövel, und damit das dritte Remis hintereinander, reichte den Rot-Weißen allerdings nicht, dem TuS Erndtebrück, der 1:4 in Holzwickede unterlag, die Herbstmeisterschaft noch zu entreißen. Der 2. Platz nach Beendigung der Hinrunde darf an der Glücksburger Straße dennoch als großer Erfolg gefeiert werden.

 

„Der Mannschaft gebührt der allergrößte Respekt. Sie hat eine sehr, sehr gute Hinrunde gespielt“, lobte Uwe Gottschling, Sportlicher Leiter an der Glücksburger Straße, die im Sommer neu zusammengestellte Mannschaft, die in 15 Hinrundenpartien nur eine Niederlage hinnehmen musste.

 

Gegen den SC Obersprockhövel gingen die Rot-Weißen nach verteilter Anfangsphase in Führung. Leon Frank fasste sich aus 18 Metern einfach mal ein Herz und sein Distanzschuss schlug flach unten rechts zum 1:0 im Netz ein. Allerdings hielt diese Führung nur knapp 5 Minuten. Nach einem langen Ball war Nico Hoffmann gegen seinen Gegenspieler schlecht positioniert und der Obersprockhöveler Angreifer traf mit einem Schuss in die lange Ecke. Bis zum Seitenwechsel bestimmten dann die Gäste das Geschehen. „Am Ende mussten wir froh sein, mit einem Unentschieden in die Halbzeit zu gehen“, bekannte Gottschling ehrlich.

In der Halbzeit wechselte Trainer Carsten Droll dann mit Burak Yerli und Emre Alaca zwei frische Kräfte ein und fortan dominierte Wiemelhausen das Geschehen. Dennoch durften die Rot-Weißen keinen weiteren Treffer mehr bejubeln. Stattdessen rauften sie sich zwei Mal die Haare. Nach Pass in die Tiefe von Nick Ruppert scheiterte zunächst Leon Franke im Eins-gegen-Eins am Gästetorhüter. Auch der eingewechselte Atakan Uzunbas fand nach erneuter Ruppert-Vorarbeit seinen Meister in Obersprockhövels Nummer 1. „Wenn wir eine von diesen beiden Möglichkeiten genutzt hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen“, trauerte Gottschling einem möglichen Erfolg hinterher: „Wenn man aber beide Halbzeiten sieht, geht das Unentschieden in Ordnung.“

 

Jetzt steht am kommenden Wochenende erstmal das Herbstfest in Wiemelhausen an, bevor zum Jahresausklang der FC Lennestadt seine Visitenkarte in Wiemelhausen abgibt. „In diesem Spiel sind wir dann der klare Favorit“, setzt Gottschling darauf, mit dann 31 Punkten in die Winterpause gehen zu können. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Hoffmann (46. Alaca), Tüysüz, C. Schmidt (46. Yerli), Schmerbeck – Hauswerth – Franke, Ruppert – Gumpert, Sacher (78. Wasserloos), Michen (64. Uzunbas).

 

Tore: 1:0 (20.) Franke, 1:1 (25.).

So., 12.11.23: Lüner SV I – CW I; Endstand 3:3

0:2 in Rückstand geraten, 3:2 geführt und dann tief in der Nachspielzeit noch den Ausgleichstreffer zum 3:3 kassiert. Wiemelhausens Trainer Carsten Droll musste nach den turbulenten 96 Minuten beim Lüner SV erst einmal tief durchatmen.

 

„Einerseits haben wir nicht verloren. Andererseits ist es natürlich bitter in der 95. Minute noch den Ausgleich zu kassieren“, lautete Drolls zwiespältiges Fazit: „Mir tun die Jungs ein bisschen leid, dass sie sich nicht komplett belohnt haben.“ Auf dem gut bespielbaren Rasenplatz hatten die Concorden zunächst große Probleme ins Spiel zu finden und gerieten bereits nach 13 Minuten in Rückstand. „Wir haben anfangs den Kampf nicht angenommen, waren nicht bissig. Erst mit dem 0:1 haben wir begonnen uns zu wehren“, sah Droll das 0:1 als eine Art Aufbruchssignal für seine Mannschaft. Dennoch ging Lünen mit der 1:0-Führung in die Halbzeit, in der Wiemelhausen gleich drei Mal wechselte. Unmittelbar vor der Pause musste bereits Rene Michen das Feld verletzungsbedingt verlassen.

 

„Ich wollte andere Typen auf dem Platz haben, außerdem war Luca Hauswerth nahe an einem Feldverweis“, begründete Droll diese Maßnahme. Eine Maßnahme, die Erfolg bringen sollte. Wiemelhausen bekam nun zunehmend Breite und Tiefe ins Spiel, traf mehr und mehr gute Entscheidungen. Daran änderte auch der Treffer zum 0:2 nichts mehr. Mit der Hereinnahme von Tim Wasserloos stellte Droll auf ein 3-5-2-System um, eine Ampelkarte für Lünen spielte Wiemelhausen zusätzlich in die Karten. Neuzugang Karim Belhilali konnte aus dem Gewühl heraus verkürzen. Nach einem Eckball war dann Hakan Tüysüz mit dem Kopf zur Stelle und es hieß 2:2. Mit Tim Wasserloos trug sich dann auch ein dritter Einwechselspieler in die Torschützenliste ein. Nach Hereingabe von Dennis Gumpert schoss Wasserloos Wiemelhausen vermeintlich auf die Siegerstraße. Patrick Sacher hatte sogar die Möglichkeit den vierten Treffer nachzulegen.

 

Mit dem letzten Angriff in der 95. Minute beschworen die Gastgeber dann aber noch einmal eine unübersichtliche Situation im Wiemelhauser Strafraum herauf, die Lünen letztlich zum Ausgleich nutzen konnte. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Hoffmann (46. Belhilali), C. Schmidt, Yerli – Hauswerth (46. Alaca), Schmerbeck (64. Wasserloos) – Ruppert, Uzunbas – Franke (46. Tüysüz), Michen (43. Sacher), Gumpert.

 

 Tore: 1:0 (13.), 2:0 (61.), 2:1 (73.) Belhilali, 2:2 (77.) Tüysüz, 2:3 (87.) Wasserloos, 3:3 (90.+5).

Bes. Vorkommnis: Gelbrote Karte für Lünen wegen wiederholtem Foulspiel (64.)

So., 5.11.23: CW I – TuS 1895 Erndtebrück I; Endstand 0:0

Das Spitzenspiel in der Westfalenliga zwischen Concordia Wiemelhausen und dem punktgleichen Tabellenführer TuS Erndtebrück endete 0:0-Unentschieden. Allerdings hatten beide Mannschaften ihre Phasen und Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden.

 

Die Elf von Trainer Carsten Droll hatte speziell in der Frühphase der Partie ihre klarsten Möglichkeiten. „Da haben wir die Bälle vorne fest gemacht, prallen lassen, mit wenigen Kontakten mit vielen Spielern Fußball gespielt“, gefiel dem Übungsleiter die schwungvolle und aggressive Anfangsphase seiner Mannschaft. Schon nach drei Minuten war Erndtebrücks Torhüter Jonas Brammen geschlagen, doch der Schuss von Atakan Uzunbas konnte noch von einem Verteidiger auf der Torlinie geklärt werden. Nur wenige Augenblicke später setzte Patrick Sacher einen Kopfball aus fünf Metern über das Tor. Und zwei Minuten später war es erneut Sacher, der die Führung auf dem Fuß hatte, aber nur das Außennetz anvisierte. Nach 23 Minuten lag der Ball dann endlich im Netz. Nach einer Flanke des agilen Nicolas Hoffmann traf Patrick Sacher per Direktabnahme zur vermeintlichen Führung. Der Linienrichter sah den Torschützen jedoch wenige Zentimeter im Abseits.  „Wenn wir zu diesem Zeitpunkt 2:0 oder 3:0 führen darf Erndtebrück sich nicht beschweren,“ so Wiemelhausens Coach. Erndtebrück kam aber Stück für Stück besser ins Spiel und hatte mit dem Pausenpfiff Pech mit einem Schuss an den Innenpfosten.

 

Nach dem Seitenwechsel war von der Wiemelhauser Dominanz nichts mehr zu sehen. „Es ist immer noch so, dass wir unsere Idee vom Spiel auf dem Platz verändern, obwohl es eigentlich gut läuft,“ sah Droll nun zu viele Ballkontakte und damit verbunden zu viele schnelle Ballverluste im Spielaufbau: „Das geht nicht gegen gute Mannschaften. In der Westfalenliga musst du mit wenigen Kontakten eine hohe Passfrequenz haben.“ Schlussmann Thorben Schmidt rückte nun häufiger in den Brennpunkt, als es ihm lieb war. Bereits in der 46. Minute musste Wiemelhausens Nummer 1 energisch bei einem Schuss von Tricic zupacken. Fast hätte es für Wiemelhausen aber doch noch zum Lucky Punch gereicht, doch eine Minute vor dem Abpfiff verfehlte Patrick Sacher nach Michen-Flanke das Tor der Gäste per Kopf nur knapp.

 

„Das Unentschieden ist ein absolut gerechtes Ergebnis. Die erste Hälfte ging klar an uns, die zweiten 45 Minuten ebenso klar an Erndtebrück“, fasste Droll die Spitzenpartie ebenso kurz und knapp wie korrekt zusammen. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Hoffmann, C. Schmidt (82. Tüysüz), Yerli, Schmerbeck – Hauswerth, Ruppert (76. Fenu), Uzunbas – Franke, Sacher, Gumpert (69. Michen).

So., 29.10.23: SV Wacker Obercastrop I – CW I; Endstand 1:3

Concordia Wiemelhausen ließ sich auch im Spitzenspiel beim FC Wacker Obercastrop mit Weltmeister Kevin Großkreutz nicht aus der Erfolgsspur abbringen. Im Gegenteil. Durch den 3:1 (0:0)-Sieg beim vermeintlichen Topteam der Liga vergrößerte die Elf von Trainer Carsten Droll den Vorsprung auf die Gastgeber auf fünf Punkte und setzt sich gemeinsam mit dem punktgleichen Tabellenführer TuS Erndtebrück langsam aber sicher vom Verfolgerfeld ab. Am nächsten Wochenende treffen die beiden Spitzenreiter an der Glücksburger Straße in Wiemelhausen direkt aufeinander.

 

Carsten Droll hatte in den 90 Minuten eine sehr gutes Westfalenligaspiel von beiden Mannschaften gesehen. „Wir waren sofort drin im Spiel“, sah er seine Mannschaft von Minute eins an hellwach. Wiemelhausen verteidigte von Beginn an sehr gut und konzentriert und gestattete den Gastgebern eigentlich keine gefährlichen Situationen in unmittelbarer Strafraumnähe. Allerdings litt das eigene Offensivspiel zunächst noch unter zu vielen Ungenauigkeiten beim finalen Pass. Dennoch hatte Wiemelhausen die größte Möglichkeit der ersten Spielhälfte. Allerdings donnerte Patrick Sacher nach einer Kopfballablage das Leder aus fünf Metern zwei Meter über den Querbalken.

 

In Führung gingen dann kurz nach der Pause Obercastrop. Torjäger Elvis Shala donnerte die Kugel nach einem dummen Wiemelhauser Ballverlust im eigenen Strafraum aus spitzem Winkel millimetergenau unter die Querlatte. er nun dachte, dass Obercastrop Oberwasser gewinnen würde, hatte nicht mit Wiemelhausen gerechnet. Die Rot-Weißen spielten konzentriert und nun auch effektiv weiter. Patrick Sacher spritzte in einen zu kurzen Rückpass der Gastgeber, umkurvte noch den Torhüter und schloss zum 1:1 ab. Als Leon Franke nach einer tollen Spielverlagerung erst noch am Torhüter scheiterte stand Dennis Gumpert goldrichtig und drückte das Leder per Kopf über die Linie. „Die Mannschaft hat das Spiel dann sauber nach Hause gespielt“, lobte Droll anschließend eine überaus erwachsene Spielweise. Zwar hatte Wiemelhausen in der End- und großen Obercastroper Druckphase noch zwei brenzlige Situationen zu überstehen, aber mit dem dritten Treffer war das Spiel entschieden. Nach einem tollen Konter behielt erneut Patrick Sacher die Nerven und machte alles klar.
(Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Hoffmann, C. Schmidt (82. Tüysüz), Yerli, Schmerbeck – Hauswerth, Ruppert (76. Fenu), Uzunbas – Franke, Sacher, Gumpert (69. Michen).

 

Tore: 1:0 (50.), 1:1 (59.) Sacher, 1:2 (66.) Gumpert, 1:3 (90.+1) Sacher.

3. Runde Kreispokal in Werne

Am 26. Oktober gewann unser Team in der 3. Runde des Kreispokals gegen die Mannschaft des SC Werne 2002. Das Spiel endete 0:5. Weiter gehts in Runde 4.

So., 22.10.23: CW I – DSC Wanne-Eickel I; Endstand 3:0

Concordia Wiemelhausen verpasste den Sprung zurück an die Tabellenspitze. Ihr Nachbarschaftsduell gegen den DSC Wanne-Eickel gewannen die Concorden glatt mit 3:0 (1:0). Allerdings kam auch der Spitzenreiter TuS Erndtebrück zu einem knappen 2:1-Erfolg beim Hombrucher SV.

 

„Allerdings spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf nicht ganz korrekt wider“, gab Wiemelhausens Trainer Carsten Droll der Wahrheit die Ehre: „Das war in der ersten Halbzeit speziell mit Ball unsere schlechteste Saisonleistung.“ Allerdings geriet Wiemelhausen auch in den ersten 45 Minuten nicht ernsthaft in Gefahr in Rückstand zu geraten. Seine Mannschaft sei in den gesamten 90 Minuten bereits gewesen, gemeinsam zu verteidigen, erklärte Wiemelhausens Übungsleiter. Der Führungstreffer resultierte aus der ersten und einzigen Torchance für Wiemelhausen nach einer Standardsituation. Einen Eckball von Nick Ruppert köpfte Rene Michen zum Führungstreffer in die Maschen.

 

Im Pausengespräch appellierte Carsten Droll an seine Mannschaft, sich auf ihre eigenen Stärken zu besinnen. Und seine Mannschaft hörte genau zu. Früheres und aggressiveres Anlaufen produzierte mehr Ballgewinne, die dann durch ein, zwei Ballkontakte und Mitnahme des nächsten Mitspielers jetzt auch endlich mehr Gefahr heraufbeschworen. Nach 53 Minute kam Leon Franke so an der Strafraumgrenze in eine gute Schussposition, zog entschlossen nach innen und das Leder schlug zum zweiten Mal im Wanne-Eickeler Kasten ein. Auch für den 3:0-Schlusspunkt war dann wieder Leon Franke verantwortlich. Allerdings gehörte dieser Treffer zu 80 Prozent dem eingewechselten Patrick Sacher. Sacher lief an der Seitenlinie einem eigentlich toten Ball hinterher, tunnelte dann seinen Gegenspieler und bediente dann mustergültig dem am 2. Pfosten eingelaufenen Franke. Auch dieser Treffer war für Droll ein klares Zeichen für die Leistungssteigerung seiner Mannschaft in Halbzeit zwei. „Nach der Pause haben wir endlich gradlinig gespielt und waren auch bereit die langen Wege zu gehen“, so der Coach. Wenn dann auch noch die zuletzt in Horsthausen fehlende Effektivität beim Torabschluss zurückkehrt, endet solch ein Spiel auch auf einmal deutlich. „Wir haben aus fünf Möglichkeiten drei Treffer erzielt“, hatte Droll genau Buch geführt. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Hoffmann, C. Schmidt, Yerli, Schmerbeck – Hauswerth, Ruppert (79. Severloh), Uzunbas – Gumpert (54. Sacher), Michen (71. Michen), Franke (88. Wasserloos).

 

Tore: 1:0 (34.) Michen, 2:0 (52.) Franke, 3:0 (68.) Franke.

So., 15.10.23: CW I – SpVgg Herne-Horsthausen I; Endstand 2:2

Den Fluch der Tabellenführung in der Westfalenliga 2 bekam auch Concordia Wiemelhausen zu spüren. Das 2:2-Unentschieden bei der SpVgg Horsthausen nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung reichte den Rot-Weißen nicht, die eine Woche zuvor eroberte Tabellenführung auch zu verteidigen. Den Platz an der Sonne eroberte sich der TuS Erndtebrück durch einen glatten 4:0-Erfolg über den FC Iserlohn zurück.

 

Wiemelhausens Trainer Carsten Droll hatte seine Mannschaft auf eine körperbetonte Partie gegen einen hauptsächlich mit langen Bällen agierenden Gegner eingestellt. Und so kam es auch. Wiemelhausen versuchte dagegen die Begegnung mit einem kontrollierten Aufbauspiel auf seine Seite zu ziehen. So entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der Torhüter Torben Schmidt seine Mannschaft mit einer spektakulären Parade zunächst vor einem Rückstand bewahren musste. Dennis Gumpert sorgte dann aber mit einem Flachschuss, der vom Innenpfosten ins Netz sprang, für die Führung des Tabellenführers. Nur wenige Sekunden nach Beginn der zweiten Spielhälfte hatte dann Maurizio Fenu das 0:2 auf dem Fuß, verpasste aber einen möglichen Torabschluss. Erneut war es dann Dennis Gumpert, der eine Vorlage von Patrick Sacher zu seinen zweiten Tagestreffer nutzte und Wiemelhausen damit vermeintlich auf die Siegerstraße schoss. Allerdings müssen es sich die Concorden vorwerfen lassen, anschließend trotz guter Konter- und Überzahlmöglichkeiten nicht den dann auch entscheidenden dritten Treffer nachgelegt zu haben. So kam Horsthausen nach einem langen Ball zum Anschlusstreffer und bekam in der vierten Minute der Nachspielzeit nach einem langen Bein von Christopher Schmidt gegen einen Horsthauser Angreifer einen Elfmeter zugesprochen. „Allenfalls eine Kann-Entscheidung“, ärgerte sich Co-Trainer Steffen Köhn. Sofort nachdem Tugrul Aydin den Strafstoß zum 2:2-Ausgleich verwandelte pfiff der Schiedsrichter die Begegnung auch ab.

 

Zwar ärgerte sich Köhn über die verpassten Möglichkeiten, das Match vorzeitig zu entscheiden, war aber mit dem Spielausgang auch nicht gänzlich unzufrieden: „Trotzdem war es ein gutes Spiel der Jungs. Wir haben bei einem unbequem zu bespielenden Gegner immerhin einen Punkt geholt.“ (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Hoffmann, C. Schmidt, Yerli (86. Ruppert), Schmerbeck – Hauswerth, - Gumpert, Fenu, Uzunbas (90. Tüysüz) - Sacher (83. Wasserloos), Michen (71. Franke).

 

Tore: 0:1 (35.) Gumpert, 0:2 (55.) Gumpert, 1:2 (81.), 2:2 (90.+4, 11m).

2. Runde Kreispokal mit Budenzauber

Nachdem uns in der 1. Runde – wie fast immer – ein Freilos zugesprochen wurde, konnte unsere Mannschaft in der 2. Runde gegen den Kreisligisten TuS Kaltehardt 1915 am Donnerstagabend (28.09.2023) endlich zeigen was sie drauf hat. Und wie sie das tat!

17:0 lautete das Ergebnis nach dem Match. Die Zuschauer sahen „Spielfreude pur“ gegen den doch konditionsschwachen Gegner – bis zum Ende war der Spieleinsatz großartig. Mit jeweils 5 Treffern waren Tim Wasserloos und Leon Franke die erfolgreichsten Schützen, René Michen (3), Lennart Decker (2), Atakan Uzunbas und Patrick Sacher brachten ebenfalls ihre Schüsse platziert zum Abschluss. ... So kann es weitergehen!

So., 24.09.23: CW I – SC Neheim; Endstand 4:1

„Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!“ Nach dem Schlusspfiff wurde es laut an der Glücksburger Straße. Denn in den 90 Minuten zuvor hatten die Concorden mit dem 4:1 (2:0)-Erfolg über den SC Neheim nicht nur das siebte Spiel ohne Niederlage absolviert sondern auch die Tabellenspitze der Westfalenliga erobert.

 

„Wir können und dürfen uns jetzt heute freuen“, strahlte Trainer Carsten Droll nach dem Schlusspfiff, ohne seine Mannschaft allerdings auch gleich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen: „Unser Saisonziel bleibt aber nach wie vor der Klassenerhalt. Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkamen. Je eher wir dieses Ziel erreichen, umso besser. Aber natürlich ist es auch weiterhin unser Ziel, jedes einzelne Spiel zu gewinnen.“

 

Einmal mehr benötigte Wiemelhausen gut 20 Minuten, um ins Spiel zu finden. In der Anfangsphase klappte der Spielaufbau zunächst überhaupt nicht. Aber mit dem Führungstreffer durch Patrick Sacher, der ein feines Zuspiel von Connor Drathen mit einem Flachschuss in die lange Ecke veredelte, gewann das Wiemelhauser Spiel zunehmend an Struktur. Nach Ballgewinn im Mittelfeld ging es dann blitzschnell. Dennis Gumpert auf Patrick Sacher und Nick Ruppert erhöhte auf 2:0 (37.). Auch nach dem Seitenwechsel gaben die Droll-Schützlinge klar den Ton an. Atakan Uzunbas behauptete den Ball im Sturmzentrum gegen zwei Abwehrspieler und hatte dann noch den Blick für den besser postierten Connor Drathen, der seine tolles Startelf-Debüt mit dem dritten Treffer krönte.

 

Für den Schlusspunkt sorgte dann erneut Nick Ruppert. „Ein Tor des Jahres“, fand nicht nur Droll. Bei einem Freistoß auf Höhe der Mittellinie genügte Ruppert ein Blick um zu sehen, dass der Neheimer Schlussmann zu weit vor dem Tor stand. Der entschlossene Versuch aus gut 45 Metern schlug schließlich unhaltbar im Kasten ein. Der Ehrentreffer der Gäste fand Droll zwar ärgerlich, aber gleichzeitig auch gut für sein Portemonnaie. „So blieb mir der Obolus für die Mannschaftskasse erspart, den das Trainerteam zahlen muss, wenn wir kein Gegentor kassieren.“ Ein Sonderlob seines Trainers verdiente sich Youngster Connor Drathen, der den kurzfristig ausgefallenen Torjäger Rene Michen ersetzte und seine herausragenden Trainingsleistungen auch im Spiel zeigte. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Hofmann, C. Schmidt, Yerli (70. Tüysüz), Schmerbeck – Hauswerth – Ruppert (70. Wasserloos), Uzunbas (58. Decker) – Gumpert (46. Franke), Sacher, Drathen (78. Alaca).

 

Tore: 1:0 (30.) Sacher, 2:0 (37.) Ruppert, 3:0 (58.) Drathen, 4:0 (66.) Ruppert, 4:1 (87., 11m).

So., 17.09.23: CW I – SV Sodingen; Endstand 3:1

Sein Debüt auf dem Trainerstuhl des SV Sodingen hatte sich VfL Bochums Stadionsprecher Michael Wurst sicherlich anders vorgestellt. Concordia Wiemelhausen nämlich setzte seinen sportlichen Höhenflug fort und schickte die Herner Gäste mit einer 1:3 (1:1)-Niederlage auf die kurze Heimreise. Der dritte Sieg in Serie für die Concorden, die damit in der Tabelle auf Platz zwei nach vorne rutschten. Lediglich der FC Iserlohn steht in der Rangliste noch vor den Rot-Weißen.

 

Dabei tat sich Wiemelhausen vor allem in der ersten Halbzeit ausgesprochen schwer ins Spiel zu finden. „Sodingen hat uns früh angelaufen und wir haben keine Lösungen gefunden, flach hinten raus zu spielen“, analysierte Köhn: „Wir haben unsere Sechser und Achter nicht gefunden und viel zu viele lange Bälle gespielt.“ So fiel der Führungstreffer auch beinahe aus dem Nichts. Nach einem Stockfehler eines Sodinger Innenverteidigers eroberte Dennis Gumpert das Leder und behielt im Eins-gegen-Eins-Duell mit dem Torhüter die Nerven – 1:0 (18.). Und auch der Ausgleichstreffer fiel eher zufällig. Ein verunglückter Schuss senkte sich als halbe Bogenlampe auf den Wiemelhauser Kasten. Torhüter Torben Schmidt konnte das Leder nur nach vorne abwehren und ein Angreifer der Gäste schaltete am schnellsten.

 

Nach der Pause zog sich Sodingen zur Überraschung der Gastgeber dann weiter zurück und spielte Wiemelhausen damit in die Karten. „Wir haben uns Sodingen dann zurechtgelegt und uns auch Tormöglichkeiten erspielt. Die Einwechselspieler haben bombig funktioniert und Ruhe und Körperlichkeit in unser Spiel gebracht“, lobte Köhn explizit die Einwechselspieler Lennart Decker und Maurizio Fenu. Und Lennart Decker war es dann auch, der fünf Minuten nach seiner Einwechslung Wiemelhausen auf die Siegerstraße schoss. Nach Flanke von Dennis Gumpert lief Decker mustergültig auf den zweiten Pfosten ein und drückte das Leder mit einem langen Bein über die Torlinie – 2:1 (64.). Atakan Uzunbas, Patrick Sacher und Connor Drathen hätten dann bei einer Dreifachchance die Nerven der Gastgeber schon früher beruhigen können. Aber so musste Wiemelhausen bis in die Nachspielzeit hinein zittern. Erst dann wuchtete Atakan Uzunbas den Ball aus 14 Metern wuchtig ins Sodinger Gehäuse und Wiemelhausen durfte endgültig feiern. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Hoffmann, C. Schmidt (46. Tüysüz), Yerli, Schmerbeck – Hauswerth, Gumpert (78. Drathen), Ruppert (59. Decker), Uzunbas – Franke (59. Fenu), Michen (83. Sacher).

 

Tore: 1:0 (18.) Gumpert, 1:1 (32.) 2:1 (64.) Decker, 3:1 (90.+2) Uzunbas.

So., 10.09.23: RSV Meinerzhagen 1921 I – CW I; Endstand 1:2

Concordia Wiemelhausen surft in der Westfalenliga weiter auf einer Erfolgswelle. Auch nach fünf Spielen bleiben die Rot-Weißen ungeschlagen. Diesmal gewann die erneut von Co-Trainer Steffen Köhn gecoachte Mannschaft mit 2:1 (1:1) beim RSV Meinerzhagen und sprang damit auf Tabellenplatz vier.

 

Für Köhn war dieser erste Auswärtserfolg das Resultat einer absoluten Teamleistung: „Unser Sieg ist absolut verdient. Wir haben kaum Chancen für die Gastgeber zugelassen. Es freut mich ausgesprochen, dass die Jungs so richtig Bock darauf haben, Spiele zu gewinnen und auch keine Angst davor haben, etwa eine Führung wieder zu verlieren, sondern über 90 Minuten konsequent nach vorne spielen.“

 

Dabei gingen die Gastgeber nach einer Viertelstunde überraschend in Führung. Wiemelhausen bekam einmal das Zentrum einmal nicht dicht und stellte nur das Spalier für einen Meinerzhagener Angreifer, der aus 16 Metern ungehindert zum Führungstreffer einschießen durfte. In der Folge arbeitete Wiemelhausen intensiv am Ausgleichstreffer. Aber zunächst scheiterte Patrick Sacher aus sechs Metern beinahe kläglich am Torhüter der Gastgeber, der auch anschließend Sieger im Duell mit Dennis Gumpert blieb. Mit dem Pausenpfiff war es dann aber so weit. Nach Zuspiel von Sebastian Schmerbeck brachte Patrick Sacher das Leder per Volleyabnahme auf das Tor der Gastgeber. Der Rettungsversuch eines Abwehrspielers auf der Torlinie konnte das verdiente 1:1 auch nicht mehr verhindern.

 

Nach der Pause entwickelte sich die Begegnung etwas ruhiger. Wiemelhausen lief die Defensive der Gastgeber nicht mehr ganz so früh und energisch an. „Wir sind aber zu jeder Zeit fokussiert geblieben“, berichtet Köhn. Und seine Mannschaft belohnte sich für ein geduldiges Spiel. Rene Michen passte scharf vor das RSV-Gehäuse und Nick Ruppert war mit dem 2:1-Siegtreffer zur Stelle. In der Endphase boten sich den Concorden vermehrt Räume, um das Ergebnis deutlicher zu gestalten. „Wir haben aber unsere Konter aber nicht konzentriert und konsequent genug ausgespielt. Das war ärgerlich“, war Köhn mit der Effektivität seiner Mannschaft in der Endphase unzufrieden.

 

Dies änderte jedoch auch nichts mehr am verdienten ersten Auswärtserfolg. Mit nunmehr neun Punkten auf dem Konto ist Wiemelhausen als einzigst ungeschlagenes Teams der Westfalenliga 2 erster Verfolger des Führungstrios FC Iserlohn, BSV Schüren und TuS Erndtebrück, die allesamt zehn Punkte eingesammelt haben. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Hoffmann, C. Schmidt (75. Aydin), Yerli, Schmerbeck – Hauswerth (46. Hauswerth) – Gumpert (89. Severloh), Ruppert, Decker (63. Uzunbas), Sacher – Michen.

 

Tore: 1:0 (14.), 1:1 (45.) Sacher, 1:2 (62.) Ruppert.

So., 03.09.23: CW I – Hombrucher SV 09/72 I; Endstand 3:0

Es ist vollbracht! Das lange Warten auf einen Heimsieg ist endlich vorbei. Nach genau 294 Tagen feierte Westfalenligist Concordia Wiemelhausen an der Glücksburger Straße mal wieder einen Heimdreier. Gegen Aufsteiger Hombrucher SV gelang den Rot-Weißen ein verdienter 3:0 (1:0)-Erfolg. Nach diesem gleichzeitig ersten Saisonsieg überhaupt kletterte Wiemelhausen auf den 6. Tabellenplatz und ist damit neben dem Führungstrio aus Erndtebrück, Schüren und Wanne-Eickel eines von vier ungeschlagenen Teams in der Liga.

 

Das Spiel verlief allerdings nicht so deutlich, wie es das Endergebnis vermuten lässt. „Die Begegnung war wie nahezu jedes Spiel absolut umkämpft“, berichtete Wiemelhausens Co-Trainer Steffen Köhn nach dem Abpfiff. Vor allem in den ersten 25 Minuten hatten die Rot-Weißen viel zu tun, die Offensivbemühungen der Gäste einzudämmen. „Dies ist uns aber sehr gut gelungen. Wir haben alles gut wegverteidigt“, lobte Köhn: „Wir haben es erstmalig geschafft, über 90 Minuten konzentriert und kompakt zu agieren.“ Und diese konzentrierte Arbeit auf dem Platz wurde nach 40 Minuten belohnt. Nach einer Flanke in den Strafraum und anschließender Kopfballverlängerung von Patrick Sacher traf Rene Michen zur Pausenführung. „Dieser Treffer hatte sich nicht unbedingt angedeutet“, gab Steffen Köhn offen zu. Nach dem Pausengespräch waren gerade einmal sechs Minuten gespielt, da fiel bereits eine Art Vorentscheidung. Mit seinem ersten Treffer im Wiemelhausener Trikot erhöhte Patrick Sacher aus halbrechter Position auf 2:0. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Rene Michen, der einen schulbuchmäßigen Konter mit einem satten Schuss aus 12 Metern mit dem 3:0 veredelte. Bereits Michens 5. Saisontreffer im erst 4. Saisonspiel!

 

Zwar hätten die Rot-Weißen kein fußballerisches Feuerwerk abgebrannt, dafür aber sehr effektiv uns konsequent gespielt, hatte Köhn nach dem Spiel allen Grund zufrieden auf die 90 Minuten zurückzublicken. Vor allem die Tatsache, dass der Heimfluch besiegt wurde, freute ihn besonders. „Wir hatten es explizit angesprochen und uns vor dem Spiel fest vorgenommen, gemeinsam mit unseren Zuschauern endlich wieder einmal einen Heimsieg zu feiern“, ist Köhn froh, dass die 294-tägige Sieglosserie an der Glücksburger Straße endlich der Vergangenheit angehört. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Alaca, C. Schmidt, Yerli, Hoffmann – Hauswerth (58. Decker) – Ruppert (80. Aydin), Fenu (90. Tüysüz) – Gumpert (68. Uzunbas), Michen, Sacher (87. Schmerbeck).

 

 Tore: 1:0 (40.) Michen, 2:0 (51.) Sacher, 3:0 (90.) Michen.

So., 27.08.23: FC Iserlohn 46/49 I – CW I; Endstand: 2:2

Drittes Spiel, drittes Unentschieden. Nach dem 2:2 (1:1) beim FC Iserlohn ist Concordia Wiemelhausen in der Westfalenliga einerseits immer noch ungeschlagen, andererseits muss Trainer Carsten Droll weiterhin auf seinen ersten Sieg an der Seitenlinie der Rot-Weißen warten. „Mit dem Ergebnis kann ich sicherlich leben. Aber dennoch hat mir das Spiel nicht gefallen, das war unsere bisher schwächste Leistung“, lautete das Fazit des Übungsleiters: „Mit einer normalen Leistung hätte wir trotz des ungewohnten Naturrasenplatzes drei Punkte mit nach Bochum bringen können.“

 

Die Partie im Sauerland begann für Wiemelhausen nahezu optimal. Bereits nach sechs Minutenerzielte Dennis Gumpert nach einer feinen Spielverlagerung mit seinem starken linken Fuß den Führungstreffer. Speziell in der Anfangsphase befolgten die Rot-Weißen die taktische Marschroute ihres Trainers, liefen die Dreierkette der Gastgeber früh an und erzwangen so viele frühe Ballgewinne. Aber nach rund einer Viertelstunde vernachlässigte Wiemelhausen die taktische Marschroute mehr und mehr. Iserlohn fand immer häufiger einen freien Mann im Mittelfeld und kam fast zwangsläufig zum Ausgleich. „In dieser Szene haben wir den Gegner nur begleitet, anstatt zu attackieren“, ärgerte sich Droll. Wiemelhausen hatte in den dann folgenden wilden zehn Minuten vor der Pause nach einem Knaller an die Unterkante der Querlatte sogar noch Glück, nicht mit einem Rückstand in die Kabinen zu gehen.

 

Mit den Einwechslungen von Lennart Decker und Maurizio Fenu kehrte dann wieder Struktur in Wiemelhausens Spiel zurück. Dennoch gelang es den Gastgebern, den Führungstreffer zu erzielen. Wiemelhausen berappelte sich jedoch schnell und kam nur vier Minuten später zum Ausgleich. Atakan Uzunbas behielt nach einem noch abgefälschten Pass in die Tiefe von Burak Yerli die Nerven und schoss zum 2:2 ein. „Danach ging es hin und her. Das Geschehen erinnerte eher an ein Jugendspiel denn an ein Westfalenligaspiel der Senioren“, sah Carsten Droll in der Folge einen offenen Schlagabtausch mit vielen Ungenauigkeiten.

 

Sein Westfalenligadebüt feierte in den Schlussminuten dann noch U19-Spieler Dario Habelok, der am Sonntagmorgen beim 7:0-Sieg der Wiemelhausener U19-Mannschaft über Weitmar 45 bereits 90 Minuten auf dem Platz stand. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Alacar, C. Schmidt, Yerli, Hoffmann – Hauswerth – Uzunbas (86. Severloh), Ruppert (46. Decker) – Gumpert (79. Habelok), Michen, Schmerbeck (46. Fenu).

 

Tore: 0:1 (6.) Gumpert, 1:1 (40.), 2:1 (64.), 2:2 Uzunbas (68.).

So., 20.08.23: CW I –BSV Schüren; Endstand: 1:1

Auch das zweite Spiel der Saison endete für Westfalenligist Concordia Wiemelhausen mit einem Unentschieden. Vom BSV Schüren trennte sich die Mannschaft von Trainer Carsten Droll 1:1 (1:1). Damit warten die Rot-Weißen im Kalenderjahr 2023 allerdings auch weiterhin auf den ersten Heimerfolg.

 

Dennoch war Trainer Carsten Droll mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden. Lediglich das Resultat stimmte den Übungsleiter noch nicht zufrieden. Dies untermauerte auch die Aussage von Gästetrainer Sascha Rammel in der Pressekonferenz, der von einem für seine Mannschaft glücklichen Punktgewinn sprach.

 

Turbulent wurde es an der Glücksburger Straße in den Minuten unmittelbar vor dem Pausenpfiff. Als Patrick Sacher von seinem Gegenspieler im Strafraum nur per Foul gestoppt werden konnte gab es Strafstoß, den Rene Michen zur Führung verwandeln konnte (42.). Keine drei Minuten später gab es auf der Gegenseite Elfmeter, der ebenso unstrittig war. Emre Alaca, der ansonsten eine starke Leistung zeigte, brachte einen Schürener Angreifer unfair zu Fall, die Gäste konnten mit dem Pausenpfiff ausgleichen. Dies sollte aber nicht der letzte Elfmeterpfiff an diesem Sonntag sein. Nach 70 Minuten hätte Rene Michen einen erneuten Doppelpack schnüren können. Atakan Uzunbas wurde gefoult und erneut schnappte sich Michen das Leder, diesmal war aber der Torhüter der Gäste der Sieger im Nervenduell (70.).

 

Aber auch abseits des Elfmeterpunktes hatten die Rot-Weißen genügend Möglichkeiten, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Nach Flanke von Dennis Gumpert bekam Michen das Leder nicht zum komplett freistehenden Patrick Sacher durchgesteckt. Ein Schuss von Dennis Gumpert strich schon vor dem Wechsel am langen Pfosten vorbei. Mehrere gefährliche Sacher-Flanken fanden im Sturmzentrum nicht den finalen Abnehmer. Nach einem Pass in die Tiefe zögerte Maurizio Fenu einen Tick zu langen und scheiterte gleich zwei Mal am Torwart. So musste Wiemelhausens Schlussmann Torben Schmidt nach 80 Minuten noch einmal energisch zupacken, um das Unentschieden zu retten.

 

Mit den zwei Unentschieden zum Saisonstart kann Trainer Carsten Droll durchaus leben: „Wir haben die zweite Halbzeit in Lennestadt und heute 80 Minuten guten Fußball gespielt und viele Chancen kreiert. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns schon bald für unsere Leistungen auch mit seinem Sieg belohnen.“

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Alaca, C. Schmidt (86. Tüysüz), Yerli, Hoffmann – Hauswerth – Ruppert (72. Decker), Uzunbas – Sacher (57. Fenu), Michen, Gumpert

Tore: 1:0 (42., 11m) Michen, 1:1 (45., 11m).

Bes. Vorkommnis: Michen scheitert mit Foulelfmeter am Schürener Torwart (70.).

So., 13.08.23: FC Lennestadt – CW I; Endstand 2:2

In der letzten Viertelstunde machte Concordia Wiemelhausen beim FC Lennestadt einen 0:2-Rückstand noch wett und brachte mit dem 2:2-Unentschieden zumindest noch einen Punkt mit ins Ruhrgebiet. Die Elf von der Glücksburger Straße sorgte damit kurz vor Toreschluss für ein geglücktes Trainer-Debüt von Carsten Droll.

 

Für den frühen Rückstand waren ausgerechnet die Akteure der Gastgeber verantwortlich, vor denen Droll sein Team explizit gewarnt hatte. „Mit Friedrichs und Selter hat Lennestadt zwei Stürmer, die wissen wo das Tor steht“, sagte der A-Lizenzinhaber im Vorfeld mit Blick auf die Stärken der Sauerländer. Worte, die bei seinem Team allerdings kein Gehör fanden. Nach knapp einer halben Stunde führten die Gastgeber bereits mit 2:0. Torschützen waren ausgerechnet Selter (15.) - per Elfmeter nach überflüssigem Foulspiel von Emre Alaca - und Friedrichs (32.). „Dabei hatten wir eigentlich gut ins Spiel gefunden und durch Gumpert auch zwei klare Möglichkeiten. Aber spätestens mit dem 0:1 haben wir dann jegliche Kontrolle über das Spiel verloren. Der zweite Treffer für Lennestadt fiel beinahe zwangsläufig“, war Carsten Droll mit dem Spiel seiner Mannschaft über weite Strecken der ersten 45 Minuten alles andere als einverstanden und froh ohne weitere Gegentreffer in die Kabinen gehen zu können.

 

Umso zufriedener war der A-Lizenzinhaber dann mit dem Auftritt nach dem Pausengespräch: „Da haben wir dann so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten.“ Die Rot-Weißen erspielten sich jetzt eine Vielzahl an Chancen und schossen den Torhüter der Gastgeber regelrecht warm.  In der 79.  Minute war es dann aber so weit. Dennis Gumpert schlug einen Freistoß auf den zweiten Pfosten und der zur Pause eingewechselte Rene Michen war mit dem Kopf zur Stelle. Nur noch 2:1. Und zwei Minuten vor dem Abpfiff war es erneut Michen, der Wiemelhausen noch den einen verdienten Punkt sicherte. Michen kam Sekundenbruchteile vor dem Lennestädter Torhüter an den Ball und spitzelte das Leder über den Keeper in die Maschen. Beinahe hätte es sogar noch zum Sieg für Wiemelhausen gereicht. Aber der Schuss von Maurizio Fenu klatschte in der 93. Spielminute nur gegen das Lattenkreuz.

(Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Alaca (46. Sacher), Schmidt, Yerli, Hoffmann – Hauswerth, Ruppert (60. Fenu), Decker (73. Uzunbas) – Franke, Wasserloos (46. Michen), Gumpert.

 

Tore: 1:0 (15., 11m), 2:0 (32.) 2:1 (79.) Michen, 2:2 (88.) Michen.

Bes Vorkommnis: Rote Karte für Franke wegen grobem Foulspiel (81.).

Dürfen wir vorstellen? Neue Gesichter/Saison 2023/24

Carsten Droll

48 Jahre · Trainer

 

Als Fußballer verbrachte er seine aktive Zeit bei den Vereinen Borussia Dortmund, SC Wiedenbrück, Lüner SV und TSV Victoria Clarholz, wo er zuletzt auch als Spielertrainer aktiv war. Nach einer schweren Verletzung musste er seine aktive Laufbahn beenden und begann eine Trainerausbildung. Seine erste Trainerstation begann beim SC Verl 2 in der Landesliga, dann wurde er Co-Trainer der 1. Mannschaft unter Raimund Bertels und stieg mit ihr in die Regionalliga auf. Weitere Stationen seiner Trainerlaufbahn führten über den Delbrücker SC, Victoria Clarholz und dem SC Roland Beckum. Aus privaten Gründen verschlug es Ihn dann nach Bochum. Hier übernahm er für ein halbes Jahr die Trainerrolle beim SV Sodingen in der Landesliga. Aus beruflichen Gründen musste er etwas kürzer treten und entschied sich dann für den TuS Kaltehardt in der Bezirksliga. Nach drei Jahren dort, freut er sich nun darauf in der Westfalenliga als Trainer zu agieren.

Sadik Emre Akgül

19 Jahre · Außenstürmer

 

Seine Jugendzeit verbrachte Sadik Emre, Wiener mit Türkischen Wurzeln, bei den Vereinen WAF Brigittenau, ASK Elektra Wien, Floridsdorfer AC und am Ende wieder bei ASK Elektra. Sein erstes Seniorenjahr bestritt er beim FC Hellas Kagran, wo er aber nicht lange blieb. Emre, der unbedingt nach Deutschland wollte, kam dann auf die Idee sich über digitale Medien bei Vereinen in Deutschland zu bewerben. Auch den TuS 05 Sinsen hatte er kontaktiert, der von seiner Bewerbung begeistert war und ihn zu einem Probetraining einlud. Hier konnte er überzeugen und er erhielt einen Vertrag für die Saison 2022/23. In der neuen Saison wechselt er nun zu uns nach Wiemelhausen und möchte dazu beitragen, dass wir eine gute Saison spielen.

Emre Alaca

18 Jahre · rechte Defensive

 

Seine Jugendzeit verbrachte Emre bei den Vereinen SF Bulmke 1967, DJK TuS Hordel 1911 und DSC Wanne-Eickel, bevor es ihn in seinem letzten U 19-Jahr zur TSC Eintracht nach Dortmund führte. Dort in der Westfalenliga, überzeugte er auf der rechten Außenbahn. In seinem ersten Jahr bei den Senioren möchte er nun den nächsten Entwicklungsschritt gehen.

Soner Aydin

23 Jahre · defensives Mittelfeld

 

Über die Stationen Hammer SpVg (U 17 Westfalenliga), VfB Fichte Bielefeld (U 19 Westfalenliga), Hombrucher SV 09/72 (U 19 Westfalenliga), SC Roland Beckum (Senioren Westfalenliga), Hombrucher SV 09/72 (Landesliga) und SuS Kaiserau (Landesliga), wo er absoluter Stammspieler war, führt sein Weg nun zu uns. Hier möchte er sich jetzt in der Westfalenliga beweisen. Soner ist für das defensive Mittelfeld eingeplant.

Lennart Jonathan Decker

20 Jahre · defensives Mittelfeld

 

Bis zur U 15 spielte er bei seinem Heimatverein, dem Kirchhörder SC 1958, ab der U 15 dann bei der TSC Eintracht Dortmund bis zur U 19. Dann verschlug es ihn zum TuS Bövinghausen. Leider konnte er dort nach der Vorbereitung, aufgrund einer langwierigen Verletzung, nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen, jetzt ist er gesundheitlich wieder fit und freut sich auf seine neue Aufgabe. Mit Lennart bekommen wir einen gut ausgebildeten Fußballer, der uns hoffentlich viel Freude bereiten wird.

Connor Tom Drathen

18 Jahre · offensives Mittelfeld

VfL Bochum 1848, Rot-Weiss Essen, TSG 1881 Sprockhövel und DJK TuS Hordel 1911 – das waren die Stationen von Connor in der Jugend. Bei der DJK TuS Hordel 1911 konnte er in der Rückrunde schon regelmäßig Einsätze bei den Senioren in der Westfalenliga verbuchen. Sein Ziel ist es, sich schnell bei uns im Verein zu integrieren und mit der Mannschaft gemeinsam Erfolge zu feiern.

Luca Hauswerth

25 Jahre · zentrales Mittelfeld

 

Über die Stationen SG Wattenscheid 09 (U 17), TSG 1881 Sprockhövel (U 19), TuS Ennepetal (Oberliga Westfalen), TSG 1881 Sprockhövel (Oberliga Westfalen), SG Wattenscheid 09 (Oberliga Westfalen), SF Niederwenigern 1924 (Oberliga Niederrhein) und DSC Wanne-Eickel (Westfalenliga 2) führt nun sein Weg zu uns nach Wiemelhausen. Hier hofft er, in und mit seiner neuen Mannschaft eine siegreiche Saison zu spielen.

René Michen

24 Jahre · Stürmer

 

Ausgebildet wurde René bei der DJK Armina Bochum 1926 und der DJK TuS Hordel 1911. Dort verbrachte er auch sein erstes Jahr bei den Senioren. Danach spielte er zwei Jahre für den DSC Wanne-Eickel bevor er, gemeinsam mit Nick Ruppert, zur SG Wattenscheid 09 wechselte. Nach einem halben Jahr löste er seinen Vertrag dort wieder auf, um mit der DJK Wattenscheid 1997 in der Landesliga zu spielen. Den Abstieg in die Bezirksliga konnte er allerdings nicht verhindern. Die DJK schaffte es, diese Klasse zu halten, nicht zuletzt durch Renés 22 Tore. Jetzt möchte er seine Leistungen ausbauen und sich in der Westfalenliga beweisen.

Louis Reitemeier

21 Jahre · Torwart

 

Bei den U 17- und den U 19-Junioren der SpVgg Erkenschwick 1916 bzw. dem VfB Waltrop 1912 verbrachte Louis seine Jugendzeit. Seine ersten Seniorenspiele absolvierte er beim Bezirksligisten SuS 1927 Olfen. Über SW Wattenscheid 08 (Landesliga), TuS 05 Sinsen (Westfalenliga) und SV Sodingen 1912 (Westfalenliga) führt sein Weg nun nach Wiemelhausen. Hier bildet er mit Alex und Thorben unser Torwarttrio für die neue Saison.

Nick Malvin Ruppert

24 Jahre · offensives Mittelfeld

 

Bei den Vereinen SC Westfalia 04 Herne, DSC Wanne-Eickel und VFB Hüls verbrachte Nick seine Jugendzeit, bevor es für ihn beim DSC Wanne-Eickel in die Westfalenliga zurückging. Unter dem Trainer Holger Floßbach und später Sebastian Westerhoff kam er zu seinen ersten Einsätzen in der 1. Mannschaft, wodurch die SG Wattenscheid 09 auf Ihn aufmerksam wurde. Nach einem halben Jahr in Wattenscheid führte ihn sein Weg zurück nach Wanne-Eickel. Im Winter wechselte er dann zur SpVgg Herne-Horsthausen 12/26, wo er mit dazu beitragen konnte, dass Horsthausen den Aufstieg in die Westfalenliga realisieren konnte. Jetzt freut er sich darauf, mit uns eine erfolgreiche Saison zu spielen.

Patrick Sacher

25 Jahre · rechte Offensive

 

Die letzten zwei Jahre im Jugendbereich verbracht Patrick beim SSV 1949 Mühlhausen-Uelzen (U 19) und beim TSC Eintracht Dortmund (U 19). Die ersten beiden Seniorenjahre spielte er dann beim SV Brackel 06, damals noch in der Westfalenliga. Im Anschluss ging es für Ihn beim Oberligisten FC Brünninghausen weiter, aber schon nach einem Jahr zog es ihn weiter zum Holzwickeder SC, der zu dem Zeitpunkt ebenfalls in der Oberliga spielte. Ab der Saison 2019/20 spielte weitere zwei Jahre für den SV Brackel 06. In der Saison 21/22 erzielte er dort 21 Tore für seinen Verein. Beruflich bedingt, ging es in die USA, auch dort ging er seiner Leidenschaft – dem Fußball spielen nach und schloss sich dem Team der University of West Alabama an. 2023 kehrte er wieder nach Deutschland zurück und spielte wieder aktiv beim SV Brackel 06, der durch seine Mithilfe den Klassenerhalt in der Landesliga 3 schaffte. Mit Patrick bekommen wir einen Offensiven, der mit seiner Schnelligkeit sicherlich das ein oder andere Spiel für uns entscheiden wird.

Marco Tiemann

18 Jahre · rechte Defensive/Abwehr

 

Während seiner Jugendzeit machte er Station bei der DJK Adler Riemke 1923, der DJK TuS Hordel 1911 (C-Jugend Bezirksliga), dem MSV Duisburg (U 15 Regionalliga West) und der SG Unterrath 12/24 (U 17 Bundesliga), wo er einige Einsätze bekam. Nach der U 17 führte ihn sein Weg zur U 19 der SSVg Velbert 02, die zu der Zeit in der Nieder-rheinliga spielte. Nach einem Jahr in Velbert führte ihn sein Weg zurück zur SG Unterrath 12/24 (U 19 Niederrheinliga). Dort verpasste er mit seiner Mannschaft nur knapp den Aufstieg in die U 19 Bundesliga. Im Seniorenbereich möchte er nun in der Westfalenliga bei Concordia Wiemelhausen 08/10 seinen nächsten Schritt machen.

Atakan Uzunbas

19 Jahre · rechte/linke Offensive

 

In den Jugendabteilungen des SV Horst Emscher 08 (U 12–U 14), von Rot-Weiß Essen (U 15), des VfL Bochum 1848 (U 16–U 17) und des DSC Wanne-Eickel (U 19) wurde Atakan ausgebildet. Bei den Senioren des DSC Wanne-Eickel bekam er seine ersten Einsätze in der Westfalenliga. Anschließend versuchte er sein Glück in der Türkei beim Zweitligisten TSK Tuzlaspor A.Ş., wo er in der U 19 einige Spiele absolvierte. Zurück in Deutschland wechselt er nun zu uns in die Westfalenliga, um sich im Seniorenbereich zu beweisen.

Burak Yerli

25 Jahre · defensives Mittelfeld/Innenverteidung

 

In der Jugend wurde Burak bei der SG Wattenscheid 09 (U 17) ausgebildet. Über die U 17 des BVB Borussia 09 Dortmund, mit der er die Deutsche Meisterschaft feiern durfte, führte ihn sein Weg über die Dortmunder U 19, zum Wuppertaler SV. Dort kickte er auch in der U 19 Bundesliga. Seine ersten Schritte im Seniorenbereich absolvierte er dann beim VfB Homberg in der Oberliga Niederrhein. Von dort ging es zum SC Hassel 1919 (Oberliga Westfalen). Nach der Hasseler Insolvenz kam er zum ersten Mal nach Wiemelhausen. Nach einem Jahr im Bochumer Süden setzte er seine Karriere aus beruflichen Gründen erstmal in der Bezirksliga, beim CSV SF Bochum-Linden 1925 fort. Von dort holte ihn sein ehemaliger Trainer aus Wuppertal zur SG Wattenscheid 09. Hier war er Bestandteil der Aufstiegsmannschaft in die Regionalliga. Verletzungsbedingt bekam er dort aber nicht viele Einsätze, so dass er sich nach dem Abstieg aus der Regionalliga dazu entschlossen hat eine neue Herausforderung zu suchen. Wir freuen uns, dass sich Burak erneut für das Wiemelhauser Team entschieden hat.

Saisonziel 2022/23 erreicht:

Wir bleiben in der Westfalenliga!

 

22.05.2023:
CW I – SV Sodingen I, Endstand 2:1

 

Concordia Wiemelhausen spielt auch in der Saison 2023/24 in der Westfalenliga. Mit einem 2:1 (1:1)-Auswärtserfolg beim SV Sodingen beseitigten die Rot-Weißen die zuletzt immer größer werdenden Zweifel am Klassenerhalt. Trainer Jürgen Heipertz hat damit seine Nicht-Abstiegsmission am vorletzten Spieltag erfolgreich erfüllt und ersparte dem Sportlichen Leiter Uwe Gottschling und allen Concorden-Fans eine ähnliche Zitterpartie wie in der Vorsaison. Vor fast genau einem Jahr gelang der Klassenerhalt nur mit fremder Hilfe. Diesmal darf Wiemelhausen aus eigener Kraft feiern.

 

Und die Erleichterung war den Verantwortlichen von der Glücksburger Straße deutlich anzuhören. „Von uns allen fällt ein Riesendruck ab. Wir hätten den Sack schon lange vorher zumachen können“, atmete Uwe Gottschling nach dem Spiel tief durch. Sein Dank ging vor allem an Jürgen Heipertz: „Mir war von vorneherein klar, dass, wenn es ein neuer Trainer schafft, die Klasse zu sichern, dann Jürgen. Mit seiner humorvollen aber auch gradlinigen Art hat er jetzt auch nach der Pokalniederlage wieder die richtigen Worte gefunden.“ Worte die bei der Mannschaft auf fruchtbaren Boden fielen. „Die Spieler haben diesmal Courage gezeigt, alle haben alles gegeben“, so der Sportchef, der in den kommenden Tagen die Kaderplanung für die dann achte Spielzeit in der Westfalenliga entscheidend vorantreiben wird.

 

Gottschlings sportlicher Analyse konnte sich Jürgen Heipertz nur anschließen. „Nach der Kritik in den letzten Tagen kann ich jetzt nur den Hut vor der Mannschaft ziehen“, lobte der Coach und zeigte sich nach den 90 Minuten emotional sichtlich angefasst: „Ich hatte Tränen in den Augen, als der Schlusspfiff ertönte. Ich war es Uwe und dem Verein einfach schuldig, den Klassenerhalt zu sichern, denn schließlich bin ich vor sieben Jahren ja auch mit der Mannschaft aufgestiegen.“

Die 90 Minuten in Sodingen strapazierten das Nervenkostüm der Rot-Weißen noch einmal enorm. Nach knapp einer Viertelstunde zog Leon Frank unwiderstehlich über die linke Angriffsseite in den Strafraum und jagte das Leder zur Führung in die Maschen. Anschließend hätten erneut Leon Franke, Justin Sarpong oder Tomislav Ivančić, der nur die Querlatte traf, früh für eine effektive Nervenschonung beitragen können. Stattdessen fiel der Treffer auf der Gegenseite, als Wiemelhausen nach einem Eckball am 2. Pfosten schlief. „Da wirst du als Trainer draußen wahnsinnig“, so Heipertz. Unmittelbar mit Beginn der zweiten Halbzeit fiel dann aber der erneute Führungstreffer. Nico Hoffmann zirkelte eine Flanke maßgerecht auf Eric Yahkem. Mehrmals hatte Wiemelhausen dann den dritten Treffer auf dem Fuß. Aber erneut wollte die Vorentscheidung nicht gelingen. Leon Franke gleich zwei Mal, Justin Sarpong und der eingewechselte Kaan Cosgun, der zwei Mal alleine auf das Sodinger Tor zulief, brachten das Leder nicht über die Linie. So bedurfte Wiemelhausen in den Schlussminuten noch einmal der Hilfe des Aluminiums, um nach 90 Minuten befreit aufjubeln zu dürfen. (Text: Martin Jagusch)

 

Concordia Wiemelhausen: T. Schmidt – Gumpert, Ch. Schmidt (70. Wasserloos), Tüysüz, Hoffmann – Aksu (70. Berberoglu), Ivančić, Fenu – Yahkem (61. Schmerbeck), Sarpong (90. Severloh), Franke (70. Cosgun).

 

Tore: 0:1 (14.) Franke, 1:1 (23.), 1:2 (48.) Yahkem.

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